Veranstaltungstipp: Das Ritterfest!

Starke Ritter und närrische Pferde

Wenn stattliche Ritter auf ihren Pferden über den Linzer Hauptplatz galoppieren und sich Gaukler und hübsche Burgfräulein in der Innenstadt tummeln, dann ist es wieder soweit: das Familienbund-Ritterfest hält Einkehr. Zahlreiche Attraktionen wie Bogenschießen, Bäckerschupfen und die abendliche Feuershow mit Akrobaten werden angeboten. Und natürlich gibt es wieder die beliebten Ritterspiele, bei denen die tollkühnen Herren zu Pferd ihre kämpferischen Fähigkeiten zur Schau stellen.

Neu im Programm sind dieses Jahr die „närrischen Pferde“, welche mit beeindruckenden Tricks begeistern werden.

Wann: Samstag, 8. Juli von 10 bis 22 Uhr

Wo: Linz/Hauptplatz

Hingehen, staunen und in die Welt der Ritter eintauchen!!

Ritterfest_(c) Andreas Röbl (1)

Fotocredits: Andreas Röbl

„Piepsiiiiiiiiii“

Alvas Glitzerschuhbande

Beim dritten Kind merke ich, dass ich doch eine gewisse Routine und Erfahrung in die Kindererziehung mit einbringe. Aber in vielen Bereichen, so scheint mir, kommt dann doch die individuelle Art des Kindes so stark raus, dass ich mich mit meiner „Erfahrung“ brausen gehen kann. Und Kind Nr. 3 bietet da einen besonderen Pool an unerwarteten Charaktereigenschaften, die sich in mir in nicht nach zu vollziehbaren Handlungen darbieten.

Kind Nr. 1 wollte von sich aus mit zwei Jahren keine Windel mehr. Wir versuchten es und es klappte. Bei Kind Nr. 2 verhielt es sich ähnlich. Kind Nr. 3 hab ich, weil sie auch immer ankündigt, wenn sie „Piepsi“ muss, überredet doch die Windel gegen eine Unterhose auszutauschen. Funktionierte wunderbar. Sie gab mir bei jedem „Piepsi“ Bescheid und ich rannte mit ihr aufs Klo. Anfangs fand sie das auch noch irrsinnig lustig. Irgendwann jedoch während dem Lego spielen mit ihren Schwestern brüllte sie wieder „Piiiiiepsi“ und ich kam gelaufen, um mit ihr auf die Toilette zu sprinten. Sie sah mich mit großen Augen an und sagte: „Aufs Klo? Da war ich doch schon so oft.“

Meine verwunderte Antwort folgte rasch: „Ja, Schatzi, du gehst jetzt immer aufs Klo, wenn du „Piepsi“ musst.“ Sie verzog nachdenklich den Mund. Dachte nach, dann erhellte sich ihr Gesicht und sie stellte strahlend fest: „ Dann gib mir doch wieder die Windel, damit ich spielen kann und nicht so oft aufs Klo gehen muss.“
Ich lachte. Also zu faul um ständig beim Spielen unterbrochen zu werden. Gut.

Mittlerweile handhaben wir es je nach Bedarf. Und irgendwann wird das schon. Hoffe ich. Denn diesem Kind meinen Willen auch nur nahe zu legen, hat in vielen Situationen so gar keinen Sinn. Ich wünschte mir nach Kind Nr. 1 und Nr. 2 ein zusätzliches sehr autonomes Kind. Das hab ich. Sie will alles alleine machen. Toll bei den Socken und Schuhen. Unmöglich beim „Roller die Stiegen runter tragen“ und ganz schlimm unter Zeitdruck.

Wenn man dann im Vorzimmer steht und die Versuche, die kleine Schlaufe der Schuhe in das vorgesehene Loch zu manövrieren, unkommentiert und ohne Hilfe anzubieten, beobachten muss, dann ist das mitunter ein sehr nervenaufreibendes Unterfangen.

Auch die Schwestern dürfen nicht helfen. Denn der Wutausbruch „ich kann das alleine“ ist gefürchtet „waldaus waldein“. Manchmal platzt mir aber doch der Kragen und ich trage dann unter Zeitdruck ein brüllendes Kind zum Auto, dass mir, Dank den gelegentlich gehörten Sätzen der großen Schwestern, wenn sie miteinander streiten, ins Ohr brüllt: „Ich will dich nicht mehr sehen. Du Trottelkopf.“

Meine beiden Großen waren selten so energisch und meist sehr leicht zu beschwichtigen. Dieses Kind zeigt mir neue Möglichkeiten auf, mich in meiner „Mitte zu finden“ und „Gelassenheit zu erlangen“. Wenn sie dann mit dieser trotzigen Art nicht den gewünschten Erfolg erzielt, dann schaut sie mich verschmitzt an und sagt Sachen wie: „Bitte liebste! Mama, darf ich noch ein wenig spielen?“ Was soll ich sagen. Sie ist einfach entzückend. Mit all ihren Facetten. Und als wir unlängst einkaufen waren, erhielt ich dann auch den alles entscheidenden Rat einer Frau an der Kassa, die das Spiel der Tochter, die schimpfend aus dem Wagerl aussteigen wollte und mir die Schweißperlen auf die Stirn trieb, beobachtete.

Sie sagte nämlich zu mir: „Wissen Sie, beim ersten Kind ist man da noch so schnell verzweifelt. Da müssen sie schnell noch eines kriegen, dann werden Sie wesentlich entspannter.“ Ahhhhhh so geht das!

Kampagne: Familie bewegt!

Oberösterreicher und Oberösterreicherinnen aufgepasst! Der OÖ Familienbund startet diese Woche mit seiner Aktion „Familie bewegt“. Denn mittlerweile ist es ja kein Geheimnis mehr, dass Bewegung in welcher Form auch immer gesund ist, und vor allem richtig Spaß machen kann.

Mit dieser Kampagne sollen Familien animiert werden sich gemeinsam mehr zu bewegen und die technischen Geräte zu Hause zu lassen. Gemeinsam macht Sport nämlich gleich noch mehr Spaß!

Und genau in diesem Sinne werden in den Familienbundzentren in ganz Oberösterreich bis Ende des Jahres zahlreiche Sportveranstaltungen und Familienausflüge stattfinden.

Und um dem Ganzen noch ein bisschen mehr „Fun“ einzuhauchen, werden in diesen Zentren gratis Schrittzähler angeboten. Am Foto seht ihr zum Beispiel, wie Skispringer Michael Hayböck gemeinsam mit OÖ Familienbund-Landesobmann Mag. Bernhard Baier diese Schrittzähler an Familie Aglas übergeben.

Außerdem findet ein Fotowettbewerb statt, bei dem man drei Nächte in einem Partnerbetrieb der Kinderhotels sowie Sachpreise gewinnen kann. Einfach bis
30. September ein kreatives Foto samt Schrittzähler an presse@ooe.familienbund.at und man ist dabei.

So „let´s get fit“ und dabei auch noch einen Kurzurlaub gewinnen!

Bildnachweis: Honorarfrei. OÖ Familienbund / Andreas Schleifer

Gewinnspiel: Wunderschöner Sonnenhut!

Schnell noch ein Gewinnspiel, bevor die meisten von euch im Urlaub sind. Und weil die Sonne hoffentlich viel scheinen wird, verlosen wir heute einen ganz besonders coolen Sonnenhut aus dem Geschäft Kinderzone in der Döblinger Hauptstraße 1190. Falls jemand nicht gerade in der Gegend wohnt, gibt es beinahe alles auch im dazugehörigen Onlineshop https://www.kinderzone.at.

Die wunderschönen Sonnenhüte aus der Serie „UV Schutz“ von Sunuva sind nicht nur schick und toll, sie haben auch einen Sonnenschutzfator 40. Damit die Kinderlein perfekt geschützt sind. In dem kleinen, aber sehr feinen Geschäft hab ich außerdem für Buben hübsche Shorts , einen wunderschönen Mädchenbikini, tolle Strandkleider, ein Handtuchkleid und noch vieles mehr entdeckt, das meine Mädchen am liebsten sofort mitgenommen hätten.

Und immer wieder bin ich begeistert von der entzückenden Besitzerin des Ladens, die sich immer Zeit nimmt auf die individuellen Wünsche einzugehen und dabei auch noch mithilft die Kinder während dem Einkauf zu beschäftigen. (Ihr erinnert euch vielleicht an sie und ihr tolles Keksrezept?).

Was ihr tun müsst um diesen tollen Hut zu gewinnen? Ganz einfach. Das Gewinnspiel auf der FB-Seite mama-papa-blog.com bis einschließlich 11. Juli 2017 liken.

Ein Kommentar, welchen der beiden Hüte ihr gerne gewinnen möchtet, verdoppelt die Gewinnchancen.

Auch die Besitzerin des Geschäfts freut sich über ein Like: https://www.facebook.com/www.kinderzone.at/?fref=ts

Der Gewinner/die Gewinnerin wird über FB benachrichtigt. Dieses Gewinnspiel steht nicht im Zusammenhang mit Facebook. Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Der Gewinner/die Gewinnerin ist mit der Nennung des Namens auf FB einverstanden.

Für nähere Infos:

Unsere AGBs: http://ooe.familienbund.at/de/agb.html

Viel Spaß beim Mitmachen!!!

Perlenspaß ganz groß!

Kennt ihr Wasserperlen/Gelperlen? Eigentlich sind sie gedacht, um Vasen und Glasgefäße  zu dekorieren und Wasser zu speichern. Aber diese, vom Hersteller als völlig ungiftig deklarierten, kleinen Dinger eignen sich auch hervorragend zum Spielen und zum Experimentieren.

Wir haben uns ein kleines Päckchen in einem Bastelgeschäft gekauft (gibt es aber auch massenhaft im Internet zu bestellen) und waren begeistert. Klitzekleine Perlen, die ungefähr acht Stunden brauchen um sich zu ihrer vollen Größe zu entfalten. Dann hat man eine riesige Schüssel voll mit glibberigen (nicht klebrigen) und bunten Perlen mit denen sich toll spielen lässt.

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Am ersten Tag haben wir sie über Nacht eingeweicht, aber beim zweiten Mal durften die Kinder quasi „zusehen“ wie sie wachsen.

Meine Kleinen haben dann stundenlang mit den lustigen Perlen „gekocht“, sie wieder ins Wasser getaucht, gespielt und selbst die Große war den ganzen Nachmittag beschäftigt.

Ein herrlicher Spaß und selbst die Mama war begeistert!

Supersand, Zaubersand…ich bau dir auf alle Fälle ein Schloss aus Sand

Wir haben ihn ja schon einmal gepostet. Aber er ist ja auch ein wirklicher Star. Unser selbstgemachter Supersand.  Egal ob drinnen oder draußen, Regen oder Sonnenschein. Mit ihm ist Sand spielen überall möglich. Und ungiftig ist er auch.

Obwohl das Chaos mit kleinen Kindern natürlich nicht aus bleibt;-) Die Kinder lieben ihn auf alle Fälle Winter wie Sommer.

Hier das Rezept von Julia Sigl, Leiterin des Familienbundzentrums Puchenau:

  • 8 Teile Mehl
  • 1 Teil Öl

Einfach durchmischen – Und los geht´s!! Kneten, kneten, kneten…

 

Bastelidee mit Holzscheiben aller Art

Dieser Basteltipp mit Holzscheiben aller Art ist dieses Mal von Ilse Traxler vom FBZ Reiser. Gemacht hat die tollen Kunstwerke allerdings Margit Jungwirth, Kindergartenhelferin von Reiser.

Man benötigt dazu:

  • Holzscheiben aller Art (diese bekommt man entweder direkt von einem Tischler, Baumarkt oder in einem Bastelgeschäft).
  • Nägel
  • Schleifpapier
  • Bohrmaschine (funktioniert auch mit einem Handbohrer, dauert dann allerdings länger)

Die Kinder waren bei dieser Bastelarbeit zwischen 5 und 6 Jahre alt und machten jeden Arbeitsschritt beinahe alleine.

Und so geht es: Mit der echten Bohrmaschine wurden Löcher gebohrt, mit dem Hammer Nägel eingeschlagen und mit Schleifpapier die Kanten geschliffen. Und fertig ist der Traktor. Oder die Hasen, der Bilderrahmen und der neue Türkranz. Einmal angefangen entstehen die interessantesten Sachen. Los geht´s!

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FBZ Reiser

 

Arbeitsaufwand ca. 1 Stunde und danach sehr stolze Kinder!!!!

Danke Ilse!

FBZ – Leiterin Katsdorf – Engerwitzdorf – Reiser Kirchenplatz 1, 4223 Katsdorf

Tel: 0664 – 12 16 965

Mail: ilse.traxler@ooe.familienbund.at

https://www.ooe.familienbund.at/de/familienbundzentren/standorte/ried-reiser.html

www.ooe.familienbund.at

 

 

 

 

Gewinnspiel: Glücksteine!!

Ich hab sie für mich entdeckt. Zu jedem Anlass und für jede Person gibt es den passenden Stein mit dem passenden Muster und dem persönlichen Spruch. Ich liebe diese Steine und kann gar nicht genug davon bekommen. Und für meine Kinder war es etwas ganz Besonderes einen „Glücksstein“ zu erhalten mit einem eigenen „Zauberwort“.

Und darum freue ich mich darauf zwei von den wunderschönen Steinen verlosen zu dürfen. Der Stein findet seinen Besitzer oder seine Besitzerin und auch der Spruch wird von der „Steinefrau“ für euch ausgesucht.

Hinter diesen schönen Besonderheiten steckt Ines Hofbaur, Mutter von zwei Töchtern und freie Journalistin und Autorin in Wien. Wir haben sie gefragt wie sie „auf den Stein gekommen ist“. Und das hat sie uns erzählt:

„Dass ich mit meinen Steinen „dem Guten mehr Gewicht“ verleihe, hat sich wie vieles im Leben einfach so ergeben. Ich hatte von einer Lampion-Bastel-Story für ein Magazin ein paar Bögen dünnes Decoupage-Papier mit wunderschönem Ornamente-Muster zuhause, dazu den passenden Kleber und einen schönen Fluss-Stein – und dann musste aus irgendeinem Grund noch ein Wort drauf. Ich liebe als Journalistin ja das Geschriebene! Und ich mag Steine. Jeder ist einzigartig, jeder ist alt und weise. Jeder wurde von der Natur Geschaffen und geformt. Von mir bekommen diese Fundstücke ein neues Gewand und eine ganz besondere Botschaft. Sie liegen gut in der Hand, die Berührung mit den Steinen tut gut und sie berühren einen auch tief im Inneren. Und so soll es sein.“

Wunderschön und einzigartig, so finden wir. Was ihr tun müsst um einen der Glückssteine zu gewinnen ist ganz einfach. Das Gewinnspiel auf der FB-Seite mama-papa-blog.com bis einschließlich 27. Juni 2017 liken.

Ein Kommentar für wen ihr den Stein gewinnen möchtet oder ob ihr ihn selbst behalten werdet, verdoppelt die Gewinnchancen.

Auch Ines Hofbaur freut sich über ein Like: https://www.facebook.com/DemGutenmehrGewicht/

Der Gewinner/die Gewinnerin wird über FB benachrichtigt. Dieses Gewinnspiel steht nicht im Zusammenhang mit Facebook. Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Der Gewinner/die Gewinnerin ist mit der Nennung des Namens auf FB einverstanden.

Für nähere Infos:

Unsere AGBs: http://ooe.familienbund.at/de/agb.html

Eeeecht jetzt?-Ja, echt jetzt….

Alvas Glitzerschuhbande

Mein Mann war unlängst eine Woche segeln. Die Kinder und ich vergönnten ihm das von Herzen, wollten aber ebenfalls ein paar Tage wegfahren. Da ich mit meinen Kinder schon des Öfteren allein und auch viel unterwegs war, sah ich darin kein Problem. Allerdings vergaß ich, dass das letzte Mal, als wir ein paar Tage unterwegs waren, die Kinder noch kleiner waren. Dieses Mal hatte ich eine Jüngste in dieser „was ist da drinnen, ich räum es mal aus“ und „ich will das aber“-Phase, eine Mittlere die „Ärgerphrasen“ à la „das darfst du nicht haben-ich hab es jetzt- Haha!“ drosch und die Große, die schon mal sicherheitshalber ein wenig vorpubertierte. Die Kombination war der Hammer.

Das Einpacken allein war schon Herausforderung genug. Fast wie in einem Bootcamp. Denn ich musste schnell sein, schnell denken und schnell handeln. Kleines Beispiel „Ich pack mal wieder alles aus und such was und lass es dann draußen“-Kind 1 (schnell sein). „Ha, ha, ich hab einen schöneren Bikini und zeig ihn dir nicht. Hol ihn dir. Haha.“-Kind 2 (schnell handeln, damit kein Streit entstand). „Das Shirt? Eeeeeecht jetzt? Das passt doch gar nicht zu der Hose. Und die Hose? Geht doch gar nicht.“-Kind 3 (schnell denken und irgendeinen Mist verzapfen, warum das Gewand perfekt zusammen passt).

Als ich dann alles im Auto hatte, war es um ungefähr 300 Kilo schwerer und ich um hoffentlich zwei Kilo leichter. Die Fahrt war dank „Bibi und Tina“ fast ein Ponyhof besser als Elsa, die zum zehnten Mal irgendwas „loslässt“.

Im Quartier angekommen, bat ich die Große, dass sie bitte auf die Kleinen schauen sollte. („Echt jetzt?-Ja, echt jetzt!“) Ich schleppte drei Koffer in das sehr große Zimmer und lief wieder zum Auto. Als ich mit den Rucksäcken und Rollern wieder im Zimmer angekommen war, waren alle drei Koffer bereits ausgepackt. Oder besser gesagt im Zimmer verteilt und in Häufchen drapiert. Denn Mädchen Nummer drei wollte wissen, wo denn ihr Kuscheltier versteckt war. Auf meine Frage warum die Große nicht aufgepasst hätte, kam ein: „Hab ich ja. Sie war so schnell und dann war es schon egal. („Echt jetzt?-Ja, echt jetzt!“). Ich räumte alles wieder ein und in der Zwischenzeit inspizierten die kleinen Zwei das Bad.
Lustig so eine Dusche ohne Duschvorhang. Bevor ich auch nur einen Koffer geordnet hatte, waren die frischen Handtücher frisch geduscht und die Kinder ebenfalls. Sie quietschten und brausten mich auch noch ab, bevor ich dem ein Ende bereiten konnte.

Ich scheuchte sie vor mir her auf den Balkon, der sich als Gemeinschaftsbalkon entpuppte. Treffender hätte ich mich nicht vorstellen können, als mit durchnässtem weißem! Shirt und zwei mittlerweile streitenden Kinder, gefolgt von einer Großen der „sooo langweilig“ war, dass sie das gleich dreimal erwähnen musste. Überrascht standen wir also einer essenden Gruppe Menschen gegenüber. Augenscheinlich kinderlosen Menschen auf der Suche nach Entspannung und Vergnügen! Hurra! Sie tranken viel und waren laut bis Mitternacht. Meine Jüngste dann wegen einem Ausschlag den Rest der Nacht. Ich fluchte bis zwölf, sie verfluchten mich sicher ab eins.

Meine Kinder blieben die vollen vier Tage in ihren Phasen, aber es war trotzdem richtig schön und lustig. Doch so richtig lachen musste ich, als ich vor der Haustür in Wien wieder ankam, die Kinder aus dem Auto ausstiegen und ich die drei Koffer, drei Rucksäcke, zwei Badetaschen, eine Lebensmitteltasche, drei Roller, eine Reisetasche und einen Schmutzwäschesack aus dem Auto hievte und meine Nachbarin mir dabei zuschaute und fragte: „Und? Hast dich erholen können?“

Genau genommen lache ich immer noch.

 

Illustration: Susanne Binder

Sirupzeit! Und hier kommt unsere Rose…

Rosen sind ja für die meisten Menschen etwas ganz Besonderes. Aber, dass man daraus auch wunderbaren und außergewöhnlichen Sirup machen kann, wissen die wenigsten. Ob zum Verschenken oder Genießen, er schmeckt einfach toll. Und wir haben ein Rezept für euch von Katharina zugesendet bekommen, bei dem man „am wenigsten Geduld braucht“;-). Herrlich, genau richtig für ungeduldige Kinderlein (oder Mütter).

Man benötigt für dieses Rezept:

  • 4 ungespritzte Duftrosen (wenn möglich rot)
  • Zitronensäure
  • Sirupzucker
  • Flaschen

Und so macht man den stark durftenden „Zaubertrank“:

Die Blätter von den Blumen abzupfen, schlechte Stellen wegschneiden und das Weiße von jedem Blütenblatt abschneiden. Anschließend die Blätter in einen Topf geben. Nun in zwei Liter Wasser und 2 EL Zitronensäure 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Ein Dufterlebnis, das nicht nur für Kinder etwas „Magisches“ hat.

Die Blätter haben nun die ganze Farbe verloren. Man gießt das Rosenwasser durch ein Sieb in einen weiteren Topf (nicht, dass man vergißt das Wasser aufzufangen;-)) und läßt das Ganze anschließend mit Sirupzucker noch 5 Minuten kochen. Dabei ständig rühren.

Das edle Gebräu heiß in die sauberen Flaschen füllen und fertig ist der „Sirup der Rose“.

Ob mit Wasser, Soda oder doch lieber mit Schlagobers gemischt in die Eismaschine…es schmeckt alles herrlich. Einfach ausprobieren! Danke liebe Katharina!