Supersand, Zaubersand…ich bau dir auf alle Fälle ein Schloss aus Sand

Wir haben ihn ja schon einmal gepostet. Aber er ist ja auch ein wirklicher Star. Unser selbstgemachter Supersand.  Egal ob drinnen oder draußen, Regen oder Sonnenschein. Mit ihm ist Sand spielen überall möglich. Und ungiftig ist er auch.

Obwohl das Chaos mit kleinen Kindern natürlich nicht aus bleibt;-) Die Kinder lieben ihn auf alle Fälle Winter wie Sommer.

Hier das Rezept von Julia Sigl, Leiterin des Familienbundzentrums Puchenau:

  • 8 Teile Mehl
  • 1 Teil Öl

Einfach durchmischen – Und los geht´s!! Kneten, kneten, kneten…

 

Diskoparty für 10 Neunjährige

Meine Tochter feierte heute ihren 9. Geburtstag. Zu Hause. Kostete mich sehr viel weniger Geld, als die ausgelagerten Feiern in den Jahren davor und viiiiel mehr Nerven. 10 Neunjährige mit unterschiedlichen Interessen und Stimmlagen und ich. Animateurin, Empfangsdame, Köchin und begnadete „Birthdaysängerin“;-)
Es war sehr lustig. Die Torte hat das Töchterlein übrigens am Tag davor mit der wunderbaren Nachbarin gebacken und verziert (Dem Himmel sei Dank!, denn ich fand die 56 Cake Pops an ihrem tatsächlichen Geburtstag waren genug Backerei für mich). Die Dekoration habe ich bei einem großartigen Onlineshop (www.babymoments.at) bestellt, der ganz besonders tolle Dekosachen und auch kleine Geschenke hat. Der Renner waren die Pom Poms und die Konfettikanone.

Und für alle die auch zu Hause feiern, hab ich unsere Top 3 der Partyspiele hier kurz zusammengefasst.

Top 1:

Tanz mit Körperteil an Körperteil.

Und so funktioniert es: Die Musik wird aufgedreht. Irgendwann stoppt die Musik und die Animationsperson (ich) nennt ein Körperteil. Dann müssen sich immer zwei (in unserem Fall waren nur Mädchen auf der Party eingeladen) mit diesem Körperteil zusammenstellen. Tja, Stirn an Stirn ist leicht, aber Hinterkopf an Hinterkopf ist schon schwieriger. Und beim Schlüsselbein an Schlüsselbein erlebte man so manche Überraschung. Man kann wenn man will das letzte Pärchen immer ausscheiden lassen. Wir haben ohne Gewinner gespielt, einfach wegen dem Spaß.

Top 2:

Flaschendrehen.

Immer ein Renner. Aber nachdem es natürlich keine Teenie Party ist (Himmel bin ich froh!), gibt es nicht Wahrheit oder Tat sondern Wissen oder Tat. Und falls es tatsächlich jemanden gibt, der dieses Spiel nicht kennt hier die Anleitung:

Die Kinder setzen sich auf den Boden in einem Kreis auf. In der Mitte liegt eine leere Flasche. Nun dreht man die Flasche und die Person auf die der Flaschenhals zeigt, muss sich aussuchen, ob sie Wissen oder Tat (wobei wir die Tat vorher immer gemeinsam ausgemacht haben, wie z.B. einmal auf einem Bein durch die Wohnung hüpfen und wie ein Affe brüllen) nimmt. Und falls diejenige sich für Wissen entscheidet, bekommt (bei uns immer reihum) sie eine Wissensfrage gestellt (ich hab ganz leichte Fragen genommen). Wenn das Mädchen die Frage nicht weiß, muss sie dennoch die „Tat vollbringen“. Auch hier gibt es keine Gewinnerin, was so manches Konfliktpotential stark reduziert.

Top 3:

Es ist eine Diskoparty, darum gibt es natürlich noch ein Tanzspiel. Stopptanz:

Die Musik wird wieder aufgedreht und es darf getanzt werden. Wenn die Musik aus ist müssen alle in der Bewegung innehalten. Die, die wackelte oder sich bewegte, musste bei uns raus. Nachdem die Kinder so toll stillhalten konnten, haben wir die Regeln im Spiel etwas modifiziert und ich hab sie erschrecken dürfen, wenn sie stillstehen mussten. Das beschleunigte das Spiel, sonst würden wir es vermutlich immer noch spielen.

Dann hatten wir noch in peto: Sinnespiel (hab ich am Blog schon einmal vorgestellt), Schokolade schneiden, Wäscheklammernwerfen, Karaokesingen und Luftballon am Fuß des anderen zerplatzen.

Aber dazu sind wir nicht gekommen, weil mein persönlicher Geheimtipp: die Musik bei den Spielen immer recht lange laufen lassen, denn das Tanzen macht ihnen sowieso am meisten Spaß;-)

 

So, ich hab es für dieses Jahr hinter mich gebracht und brauch einmal um mich zu erholen. Bis morgen, da ist Adventkranzbinden im Kindergarten.

Und wer tatsächlich der Meinung ist, Kindergeburtstage sind ein Kinderspiel, der melde sich bitte bei mir persönlich. Ich hab das eine oder andere Video gedreht. Oder noch besser der- oder diejenige ist gerne eingeladen mir das nächste Mal zu helfen;-)

Viel Spaß beim Tanzen!!img-20161123-wa0022

 

Mit Essen spielt man nicht…Doch! Hier schon!

Ein tolles, ganz simples Spiel für Regentage und die kommen bestimmt irgendwann wieder;-). Außerdem liebe ich diese Spiel, weil meine Kinder Sachen ausprobieren, die sie sonst kategorisch ablehnen.

Man braucht dazu:

  • Kinder;-) (funktioniert auch ohne)
  • jede Menge verschiedener Lebensmittel mundgerecht geschnitten oder schon in der perfekten Form wie „Gummiklumpert“
  • Tücher damit die Kinder nichts sehen können

Man verbindet den Kinder die Augen, bevor sie sich an den Tisch setzen. Die Regeln werden bei uns immer vorher festgelegt…z.B. dass ich ihnen nichts in den Mund stecken darf von dem ich weiß, dass es ihnen absolut nicht schmeckt oder sie sich ekeln.

Dann werden die Schnäbel geöffnet und man gibt jedem Kind ein Stückchen von den vorbereiten Sachen in den Mund. Spannender ist es, wenn man ihnen zwei verschiedene Sachen gibt und sie dürfen abwechselnd erzählen wie es riecht und sich anfühlt. Was für eine Konsistenz das Gegessene hat. Was sie herausschmecken. Und schließlich was sie da überhaupt im Mund haben.

Wer die eigene Spannung erhöhen will steckt einem Kind z.B. eine Gurke in den Mund und einem anderen Kind eine Mannerschnitte. So hab ich es, ohne nachzudenken gemacht, und die Beiden hätten sich mit verbundenen Augen fast geprügelt, weil eine etwas Besseres hatte als die Andere. Natürlich hatte ich alles genauestens abgezählt um der Gerechtigkeit willen, aber das wussten sie zum „Streitzeitpunkt“ nicht. (Die Kleinste stopfte sich die Sachen übrigens ohne  Augenbinde in den Mund. Und zwar ausschließlich das „Klumpert“, dafür alles auf einmal.)

Meine Mittlere weiß jetzt dank diesem Spiel, dass das Gurkeninnere gar nicht mal so grauslich ist und keineswegs zu akutem Ausschlag oder ähnlich Schlimmen führt. Und die Große findet die grünen Äpfel immer noch zu sauer….Dafür waren sie sich „nichtssehend“ einig…das Beste waren die Gummisachen. So eine Überraschung aber auch!!

Viel Spaß beim Genießen wünscht euch Alva!

 

 

 

 

Ab in den Wald

Einen herrlichen Ausflug in den Wald wissen die Kleinen nicht immer zu schätzen. Doch durch ein paar kleine Anregungen wird der Spaziergang schnell zum aufregenden Erlebnis!

Wer findet als erstes einen runden Gegenstand?
Gut, das ist vielleicht schnell gelöst. Aber jetzt geht’s an die nächste Aufgabe: Wir suchen etwas Glattes. Und dann wollen wir noch etwas Schweres als Andenken mitnehmen.

Wenn die Kinder schon lesen können, bekommen sie die Aufgaben auf einem Zettel.

Auch die Geräusche sind im Wald für die Kinder oft überraschend interessant. Ganz still sein fällt ihnen meist schwer, aber dafür dürfen sie raten welches Geräusch sie hören.  Bei manchen Kindern kennt die Fantasie keine Grenzen. Meine Vierjährige hat tatsächlich Dinosaurier gehört. Sie schwört es bis heute.

Und auch in Gruppen macht das Suchen von Tieren, Gegenständen und vielleicht auch Pfotenabdrücken von Tieren großen Spaß!

Tipp von Isabella, Familienbundzentrum Pregarten

Bild: http://www.pixabay.com/

„Autofahren“ für Kids ;)

Rasch werden die Kleinen groß! Und sie haben jede Menge Spaß dabei, in Mamas Stöckelschuhen zu flanieren oder mit Papas Werkzeug zu hantieren. „Autofahren“ kommt da ebenfalls stets gut an. Man kann kaum früh genug damit beginnen…

Die Melodie von „Kommt ein Vogel geflogen“ bietet sich hervorragend an – wir texten es einfach um:

Kommt ein Auto angefahren

Kommt ein Auto angefahren,
erst ganz langsam, dann ganz schnell,
fährt mit hundert um die Ecke,
seine Räder quietschen hell.
Liebes Auto fahr doch langsam,
und nimm dir doch ein wenig Zeit,
genieß die schöne Landschaft,
bis nach Haus ist´s nicht mehr weit.

Tipp: Ihr könnt euren Nachwuchs bei euch am Schoß „fahren lassen“ oder ihr schnappt euch das Rutschauto…

Viel Vergnügen den künftigen Führerscheinbesitzern 😉

Julia, Familienbundzentrum Puchenau

Bild: http://www.pixabay.com

Plastilin selber machen

Plastilin fasziniert den Nachwuchs (und manchmal auch noch Mama und Papa 😉 ). Am meisten Spaß macht es, wenn man das Plastilin auch selbst herstellt:

Zutaten

  • 400g Mehl (glatt)
  • 200g Salz (fein)
  • 2 Eßl. Alaun (kriegt man in der Apotheke) ODER Zitronensäure
  • 2-3 Eßl. Öl
  • Ca. ¼ – ½ Liter heißes Wasser
  • Lebensmittelfarbe (gibt’s auch in der Apotheke – gleich im Wasser auflösen)

Alles zusammenmischen und langsam das heiße, gefärbte Wasser beimengen. Die Wassermenge variiert – das Plastilin ist fertig, wenn es nicht mehr klebrig ist.

Viel Spaß beim Kneten und Formen wünscht euch Julia!

Julia, Familienbundzentrum Puchenau

Bild: http://www.pixabay.com