Sirupzeit! Und hier kommt unsere Rose…

Rosen sind ja für die meisten Menschen etwas ganz Besonderes. Aber, dass man daraus auch wunderbaren und außergewöhnlichen Sirup machen kann, wissen die wenigsten. Ob zum Verschenken oder Genießen, er schmeckt einfach toll. Und wir haben ein Rezept für euch von Katharina zugesendet bekommen, bei dem man „am wenigsten Geduld braucht“;-). Herrlich, genau richtig für ungeduldige Kinderlein (oder Mütter).

Man benötigt für dieses Rezept:

  • 4 ungespritzte Duftrosen (wenn möglich rot)
  • Zitronensäure
  • Sirupzucker
  • Flaschen

Und so macht man den stark durftenden „Zaubertrank“:

Die Blätter von den Blumen abzupfen, schlechte Stellen wegschneiden und das Weiße von jedem Blütenblatt abschneiden. Anschließend die Blätter in einen Topf geben. Nun in zwei Liter Wasser und 2 EL Zitronensäure 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Ein Dufterlebnis, das nicht nur für Kinder etwas „Magisches“ hat.

Die Blätter haben nun die ganze Farbe verloren. Man gießt das Rosenwasser durch ein Sieb in einen weiteren Topf (nicht, dass man vergißt das Wasser aufzufangen;-)) und läßt das Ganze anschließend mit Sirupzucker noch 5 Minuten kochen. Dabei ständig rühren.

Das edle Gebräu heiß in die sauberen Flaschen füllen und fertig ist der „Sirup der Rose“.

Ob mit Wasser, Soda oder doch lieber mit Schlagobers gemischt in die Eismaschine…es schmeckt alles herrlich. Einfach ausprobieren! Danke liebe Katharina!

1-2-3 Zaubermixerei

Seit Tagen will ich ein Rezept aus einer Broschüre von Revan „Richtig essen von Anfang an“ ausprobieren, die mir unlängst in die Hände gefallen ist.

Nicht nur, weil es meine Lieblingszutaten Avocado und Himbeeren (oder andere Beeren) enthält, nein auch weil es superschnell geht und den vielversprechenden Namen 1-2-3 Zaubermixerei trägt. Aber immer ging irgendetwas schief.

Beim ersten Mal hat mein Kind gebrüllt: „Acadoooo.“ Sie wollte die Avocado, denn sie liebt Avocados. Und zwar in der Sekunde und nicht zermatscht, sondern geschnitten. Ich hatte natürlich nicht wie sonst mehrere, sondern nur eine gekauft. Tja, Zaubermixerei verschoben. Beim zweiten Versuch hat mein Mann über Nacht die Beeren fürs Rezept alle aufgegessen. Also wieder nichts daraus geworden, aber nun habe ich den dritten Versuch gewagt und was soll ich sagen, es schmeckt einfach himmlisch.

Hier gehts zum Rezept

Zutaten für 1-2 Portionen:

1⁄4 reife Avocado
1⁄4 reife Banane
125 ml Milch  (Hafermilch geht genauso)
50 g frische Beeren (egal welche)
15 g Haferflocken
etwas Zitronensaft

Zubereitung

Die Avocado aufschneiden, den Kern entfernen und das Fleisch in eine Schüssel löffeln. Die restlichen Zutaten hinzugeben und mit einem Stabmixer zerkleinern bis alles schön cremig ist.

Anschließend gut kühlen, dann schmeckt das Ganze noch besser.

Viel Spaß beim Nachmachen. Übrigens sind in der Broschüre auch noch viele andere, lustige Rezepte drinnen. Auch nachzulesen unter http://www.richtigessenvonanfangan.at/home/.

Und lasst euch von dem Titel Essen für 1-3-Jährige nicht abschrecken. Mir und meinen beiden Großen hat es hervorragend geschmeckt und wir haben die 3 längst hinter uns gelassen.

Schnellste Bolognese. Geheimrezept aus Italien;-)

Heute möchte ich euch eines meiner Lieblingsrezepte vorstellen. Von meiner Freundin aus Südtirol. Sie hat mir erzählt, dass es für die Bolognese nur zwei Arten gibt um diese herzustellen.

Die eine wird stundenlang gekocht und beinhaltet sehr viele Zutaten. Die andere dauert hingegen nur 15 Minuten und ist absolut kinderfreundlich, da sie weder Zwiebel noch sonstiges Gemüse enthält;-).

Ich hab sie mittlerweile schon an die 100 Mal gekocht und noch jedem hat sie geschmeckt.

Für ca. 6 Esser braucht man folgende Zutaten (Gewürze und Suppenwürfel sind nicht am Bild):

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  • 2 Packungen faschiertes Rindfleisch (je Packung ca. 400 g; wir nehmen immer ein Biofleisch, das lässt viel weniger Wasser)
  • Tomatenmark
  • Knoblauch (1-2 Zehen)
  • 1 Packung Polpa…bzw. unsere war in einem Glas mit 690 g
  • Suppengewürz
  • Gewürze nach Geschmack

 

Nun kommt die schnelle Reihenfolge in der alles gemacht wird.

Zuallererst das Fleisch anbraten bis es richtig durch ist. Das Faschierte sollte gar nicht mehr aneinander kleben.

Dann die Knoblauchzehe hineingeben (ich quetsch sie immer hinein, damit sie ja unauffällig und unauffindbar für meine Kinder ist) und kurz mitrösten. Nun zwei Esslöffel Tomatenmark hinzufügen und weiter rösten, bis die ganze Masse rötlich gebräunt ist. Auch die Gewürze nach Wunsch mitbraten.

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Anschließend die Polpa hineingeben, einmal kurz aufkochen. Suppengewürz oder Würfel hineinstreuen, umrühren, fertig!!

Ist das schnellst gemachte Essen gleich nach dem Butterbrot!! Guten Appetit!

 

Homemade – Zauberhafte Mitbringsel

Homemade – Klappe die Erste

Selbstgemachtes steht ja voll im Trend und auch ich habe mich endlich drüber getraut. Ich dachte mir, ich probiere ein einfaches Rezept aus und schau wie das mit dem haltbar machen klappt.

Bei Marmeladen und Co ist der Zucker dafür zuständig, bei meinem Ratatouille sollte das Wasserbad im Rohr die Arbeit erledigen.

Und das braucht ihr dazu:

  • 4 Paprika
  • 2 Auberginen
  • 1-2 Zucchini
  • 2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchknolle
  • ca. 700ml Tomatenpolpa/ Tomatenstücke
  • gutes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, wer mag etwas getrockneter Oregano oder Thymian

Und so wird es gemacht:

Die Paprika entkernen und vierteln. Dann die Melanzani in große Würfeln schneiden. Danach eine ganze Knoblauchknolle (keine Zehe), waagrecht durschneiden und mit der Fläche nach unten mit dem Gemüse und etwas Olivenöl ins Rohr (200° Umluft für 15Minuten/wenden und nochmal 15 Minuten) geben. Währenddessen Zwiebel und Zucchini schneiden.

Die Zwiebel anrösten, am Ende die Zucchini dazu geben und das geschmorte Gemüse aus dem Ofen holen – aus den einzelnen halbierten Knoblauchzehen, das Knoblauchmus mit einem Löfferl raus holen und ins Ratatouille geben (schmeckt einfach herrlich süß und viel bekömmlicher als gepresster Knoblauch) – mit Tomatenpolpa oder Tomatenstücke aufgießen, nach belieben würzen und auf kleiner Flamme etwas schmurgeln lassen.

Das Backrohr auf 120 Grad zurück drehen, die Gläser und Deckel für 10 Minuten hinein stellen- so werden sie steril.

Das Ganze raus nehmen und sofort das heiße Ratatouille abfüllen und die Gläser in ein erhöhtes Blech/ hohe Kuchenbackform stellen – wieder zurück ins Rohr; das Blech mit kochendem Wasser auffüllen und bei 120 Grad 15 Minuten – Haltbar machen.

Schleife, Etikett oder Aufkleber auf die Gläser und fertig ist ein überaus schönes und selbstgemachtes Geschenk oder Mitbringsel. Darüber freut sich jeder in der hektischen Zeit, wenn er zu Hause oder im Büro etwas mit Liebe gekochtes zu essen hat. Und weils so lange hält, gleich eine größere Menge einkochen.

Viel Spaß beim Verschenken oder Selber essen!

Danke Lisa! Ich hoffe ich bekomme genau so etwas bei deinem nächsten Besuch!

„Unechte“ Gnocchi

Ich hab diese Woche einmal, weil es ausnahmsweise schnell gehen musste (;-)), gefälschte Gnocchi ausprobiert. Mit dem Ergebnis, dass es meine Kinder nicht einmal merkten und sie genauso stehen ließen wie sie es mit den Echten tun;-)

Und im Gegensatz zu den echten Gnocchis sind diese wirklich schnell zubereitet.

Die Mengenangabe ist für 2 Personen gedacht, wobei es nicht sehr große Portionen sind. Ich habe vorsichtshalber die dreifache Menge genommen. Und auch gegessen.

Man benötigt für dieses tolle Rezept:

  • 175 g Mascarpone (ich hatte Philadelphia zu Hause und das hat genauso funktioniert)
  • 150 g Mehl
  • 50 g Parmesan (gerieben)
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer

Die Zubereitung ist wirklich sehr simple. Man reibt den Parmesan (falls er es noch nicht ist) und mischt alles in einer Schüssel zusammen. Dann läßt man die Menge kurz rasten. Formt den Teig (der ein wenig klebrig sein darf, aber nicht zu viel, sonst sollte man mehr Mehl reingeben) zu langen Würsten und schneidet kleine Gnocchi ab. Nun muss man diese nur noch in einer Pfanne anbraten bis sie goldbraun sind.

Serviert mit Pesto, Sauce oder natur mit Butter und Salbei. Mir haben sie hervorragend geschmeckt. Und meine heiklen Kinder haben ein Butterbrot bekommen.

 

 

Weihnachtliches Punschkonzentrat! Hicks! Natürlich alkoholfrei! Oder so…

Ein weiterer super Tipp von Karin aus Wien (Danke!!) für ein selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk. Herrliches Punschkonzentrat! Einfach in verzierte Flaschen füllen und zu Weihnachten verschenken!

Das Punschkonzentrat  wird  je nach Geschmack einfach mit heißem Wasser aufgegossen. Das leckere Gebräu kann aber natürlich auch mit Rum oder Wein… verfeinert werden.

Für etwa 1 Liter Punsch-Konzentrat braucht man:

  • 1 Liter Wasser
  • 6 Beutel Waldbeeren Tee
  • 2 Beutel Kirschtee
  • 1 Apfel (Schale, Stücke)
  • 1 unbehandelte Orange (Saft und Schale)
  • circa 10 Nelken, 2 Zimtstangen

Das Ganze ca. eine halbe Stunde bis eine Stunde sieden lassen (nicht brodeln…)
und danach abseihen.

  • mit 1/8 Liter Hollunderblütensirup
  • und 200g Zucker süßen
    eine weitere halbe Stunde sieden lassen.

Heiß in Flaschen füllen und genießen!!!

 

Pizza herrlich knusprig und wie immer einfach und schnell!

Meine Kinder lieben Pizza. Aber die Große will sie nur halb mit Käse und auf der anderen Hälfte nur mit Schinken, Tomaten aber schon. Die Mittlere will sie ohne Tomatensauce mit wenig Käse, aber diesen nur auf einer Ecke. Und die Kleinste? Will nur den Rand.

Ist schon klar warum wir nicht oft Pizza bestellen? Meist ist der angerufene Pizzadienst schon nach dem zweiten Satz überfordert. Darum haben wir letzte Woche einen selbstgemachten Pizzateig ausprobiert. Einen den man zwar rasten lassen kann, bei dem es aber nicht zwingend nötig ist. Und was soll ich sagen? Hat herrlich geschmeckt und war ruck zuck fertig…und alle drei durften kneten und selber belegen (und das Bad überschwemmen…siehe unten)

Die Zutatenliste:

  • 450 g Mehl
  • eine Packung Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 250 ml lauwarme Milch (wir hatten keine und haben Wasser genommen)

Das Mehl haben wir in eine Schüssel gegeben, eine Mulde rein gedrückt und die Trockenhefe in die Mulde gestreut (warum man das macht, weiß ich bis heute nicht, denn dann mischt man ja ohnehin alles dazu, aber es wird schon eine Sinn machen;-)

Zucker und Salz an den Rand streuen und die lauwarme Milch zum Mehl geben. Einmal durchkneten und am Schluss das Öl dazu mischen.
Nun kneten bis ein glatter Teig entsteht.

Wir haben ihn dann doch ganz kurz gehen lassen müssen, weil mein jüngstes Mädchen, während die Großen mit mir noch fertig geknetet haben, das Bad unabsichtlich, beim Versuch die Hände zu waschen, unter Wasser gesetzt hat.

Also der Teig hatte die Zeit zu wachsen, die man braucht ein Kleinkind umzuziehen und das Badezimmer zu wischen.
Anschließend haben wir versucht drei halbwegs runde Pizzen und Pizzastangerl zu formen und zu belegen. Vor dem Belgen haben wir den Teig mit der Gabel ein paar Mal eingestochen.

Bei 220 Grad ca. 20 Minuten (je nachdem wie dünn die Pizza geworden ist) im Ofen braun werden lassen.
(Nur braun, nicht schwarz wie die dritte Pizza, die wir gebacken haben und weswegen sie nicht auf das Foto durfte).

Gutes Knuspern!!!

Ice Ice Banane!!

Im Gegensatz zu den Sommer/Winterkeksen probiere ich es doch noch einmal mit etwas Sommerlichem. Vielleicht kann ich ja die Sonne so ein wenig milde stimmen und sie bleibt dieses Mal länger….

DAS wenn ich schon früher gewusst hätte. Mit drei Handgriffen erledigt. Herrlich im Geschmack UND gesund. Eigentlich habe ich die kleine Köstlichkeit für meine Kinder hergestellt, aber sie war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil die Hauptzutat „Banane“ von allen dreien meiner Kinder nicht gerne gegessen wird. Trotzdem habe ich es versucht und ich bin begeistert. Ein cremiges Bananeneis.

Die Zutaten sind lediglich:

  • Bananen (geschnitten und über Nacht in einem Beutel im Gefrierschrank eingefroren)
  • Erdnussmus (oder Mandelmus)
  • Kokosnussmilch (oder normale Milch oder auch gar nichts)
  • eventuell gehackte Erdnüsse

Man nimmt die gefrorenen Bananenstücke und gibt sie in eine Küchenmaschine (Ich hab so ein ganz kleines Mixteil für Nüsse, in dem funktioniert es auch).

Dann mixt man, wobei man immer wieder die festen Stücke vom Rand nach innen schieben muss.

Nach einer Weile hat man dann eine wirklich cremige Konsistenz. Und alleine diese Creme schmeckt schon herrlich. Doch wenn man dann noch ein bis zwei große Esslöffel Erdnussmus und eventuell einen Schuss Kokosmilch hineinmixt hat man schmackhaftes cremiges Eis.

Am Schluss gebe ich noch reichlich gehackte Erdnüsse drüber und fertig!

Großartig, gesund und niemand isst es mir weg! Nur fürs Foto!! Herrlich!!

Grüner Toast mit weißer Deko ;)

Für die Kids darf´s ruhig ein bisschen bunter sein am Teller – da kann man Altbewährtes und Neues leicht zusammenmischen und rauskommt:

Der Avocado-Toast

So geht´s:
Vollkornbrot toasten.
1 Avocado mit der Gabel zerdrücken, mit dem Saft von 1/2 Zitrone vermengen und etwas Salz und Pfeffer beimengen.
Wer es gerne scharf mag, kann auch Chili hinzufügen.
Dann die Spiegeleier braten, das getoastete Brot mit Avocadocreme bestreichen und das Spiegelei draufgeben – lecker, schmecker 😉

Meine Kinder lieben ihn!

Margot, Familienbundzentrum Pamaki /Schwanenstadt

Bild: http://www.pixabay.com/

So wird gesunde Jause zum Hit!

Dienstags gibt’s bei uns im Familienbundzentrum Reiser unser selbstgemachtes Dinkelbrot, das wir am Vortag gemeinsam mit den Kindern zubereiten (siehe Beitrag „Weckerltag“ vom 27.4.2016). Dazu gibt’s Butter und mundgerechtes Obst und Gemüse.

Kaum einer mag eine ganze Karotte oder eine Orange in der Schale auf seinem Teller liegen haben, aber wenn Obst und Gemüse liebevoll zubereitet, in kleinen Häppchen angeboten werden, greift jedes Kind gerne zu…

Unser Geheimtipp: Manchmal rühren wir selbst Butter aus Biorahm, denn die schmeckt viel besser als die gekaufte – sagen die Kinder – und sie haben Recht!

Wir drücken die Daumen fürs Ausprobieren!

Erika, Familienbundzentrum Reiser