MamaWahnsinnHochDrei

Das könnte auch der Titel einer neuen Geschichte aus meinem Zuhause sein.
Es ist aber der treffende Blogname einer ganz besonders lieben Mama. Sie hat ebenfalls drei Mädchen (2,5,6) und obwohl sie erst vor kurzem ihr 2 Jahres-Blog-Jubiläum feierte, ist sie schon überall bekannt und in aller Munde. Nicht zuletzt, weil sie derzeit für den Madonna Blogaward im Bereich Mutterblogs nominiert war.

Sie beschreibt sich selbst als modeaffine und chaotische Mama und wenn man ihrem Instagramaccount folgt, wird einem zumindest eines schnell klar: Diese Frau hat Power und ein hinreißendes Lächeln. Drei Kinder halten auf Trab, vor allem wenn man nebenbei arbeitet und (fast) alles alleine schupft. Sie blogt über Mode, Freizeit und vor allem natürlich über Familie.

Ich habe mit ihr ein kurzes 5-Fragen-Interview geführt, weil mich auch aufgrund der Paralellen nicht nur in unserer Biographie sondern auch im Alter der Kinder vor allem eines interessierte: Ist es überall das Gleiche??

Ich stellte daher Fragen rein privater Natur und habe die Fragen auch für mich im Stillen selbst ehrlich beantwortet. Und ich kann nur sagen, mich beruhigt die Tatsache, dass sich seitdem ständig der Ohrwurm „You are not alone“ in meinem Kopf wiederholt!

Und hier die fünf Fragen:

1)Welche Farbe dominiert bei euch im Kinderzimmer?

Ach, das Thema Kinderzimmer, das ist bei uns ein ziemlich skurriles Thema, wir haben derzeit nämlich nur eines – zwar gibt es bei uns im Haus insgesamt sieben Betten, weil jeder immer irgendwo schläft, trotzdem haben wir nur ein Kinderzimmer. Tja, und das ist ganz klassisch und Mädchen-like rosarot und grün 🙂

2) Ist das Wohnzimmer ein Wohnzimmer oder ein vergrößertes Kinderzimmer. Sprich habt ihr Puppenküche und Co im KZ oder verteilt in der Wohnung?

Unser Wohnzimmer ist zu einer Toys’r’us-Filiale mutiert – mhm… die Küche auch, der Keller, ebenso…

3) Wann stehen deine Kids an freien Tagen auf?

Team 5.45 Uhr lässt grüßen. Bei drei Mäusen stehen die Chancen sehr gut, dass mindestens eine vor sechs Uhr wach ist.

4) Wann hast du das letzte Mal ein Bad genommen (alleine! und Urlaub zählt nicht;-))?

Vor zwei Wochen!!! Du wirst lachen, aber das gönne ich mir öfters:-)

5)Helfen deine Kinder im Haushalt bzw. beim Aufräumen?

Im Prinzip hätte ich es gerne, dass sie ihre Sachen wegräumen, die Schuhe ordentlich hinstellen und die Jacken aufhängen – tja… Leider ist das Leben nicht immer ein Wunschkonzert.. Aber es wird besser.

Ja, die Antworten werden vielen Müttern mit Kindern bekannt vorkommen! Danke liebe Verena für das absolut ehrliche und sympathische Interview!

Wer mehr von Verena und ihren drei Mädchen erfahren möchte hier die Links:

ttp://www.mamawahnsinnhochdrei.com

https://www.facebook.com/MamaWahnsinnHochDrei/

https://www.instagram.com/Mamawahnsinnhochdrei/

 

 

 

Zwillingsmamas aufgepasst!! Dieser Blog ist für euch doppelt interessant!

Heute möchten wir euch einen Blog vorstellen der besonders für Mamas mit Zwillingen interessant ist. Denn wenn euch jemand versteht, dann Anne!

„Einer schreit immer“ ist das Motto von Zwillingsmama Anne Attersee.
Unter dem Netz-Pseudonym bloggt sie auf ihrem Mamablog seit mehr als
zwei Jahren über das chaotische Leben mit zwei Kindern. Ihre
Co-Autorin Lisbeth Koch gibt am Blog DIY-Tipps und schreibt über die
schönen Dinge des Lebens: Freizeit, Design und Genuss. Die beiden
Bloggerinnen stammen übrigens aus Linz.

Hier sind die 5 Fragen, die uns am brennendsten interessiert haben:

1) Was hat dich bewogen einen Blog zu starten?

Es war als privates Tagebuch gedacht, damit ich mich daran erinnern
kann, wie das mit den Zwillingen so war. Als Journalistin ist mir das
Schreiben eine Herzensangelegenheit. Und irgendwann haben das
plötzlich einige Leute gelesen. Das war erst eine Überraschung aber
es hat mich natürlich sehr gefreut. Der Blog war also eher ein
Hoppala, denn eine bewusste Entscheidung… Meine alte Schulkollegin
Lisbeth Koch hat dann angeboten die DIY-Themen zu übernehmen, seither
bloggt sie mit…

2) Im Nachhinein betrachtet: Wie hast du dir das „Mütterdasein“ vor
deiner Zeit mit Zwillingen vorgestellt?

Oh – ich hatte da dieses Bild der glücklichen Werbe-Familie im Kopf:
Lächelnde glückliche Kinder, entspannte, schöne Mütter und eine
weiße Couch. Dass sich das Leben so extrem verändert, damit hatte
ich eigentlich nicht gerechnet.

(Hier der Link zu: so verändert sich das Leben mit
Kindern:
http://einerschreitimmer.com/wie-dich-das-leben-mit-kindern-veraendert/)

Ich hätte auch nicht gedacht, dass sich die Prioriäten so extrem
verschieben. Meinem alten Leben trauere ich schon manchmal nach um
ehrlich zu sein. Die veränderten Lebensziele finde ich allerdings
einen absoluten Gewinn.

3) Was liest du in deiner Freizeit?

Ich habe kaum Zeit zum Lesen um ehrlich zu sein. Wenn dann lese ich
Blogs oder Zeitschriften. Das letzte Buch, das ich verschlungen habe,
war das eines Blogger-Kollegen. Es gibt ja einige Blogger die nebenbei
ein Buch schreiben. Und natürlich lese ich diese dann. Das ist dann
sowohl Genuss wie auch Weiterbildung…

4) Was waren/sind für dich die besten Erholungsmethoden?

Eine verlässliche Babysitterin engagieren. Wenn man keine Großeltern
hat, dann muss man sich trotzdem ab und zu Auszeiten gönnen und vor
allem schaffen. Mamasein ist schön, aber manchmal ist es verdammt
erholsam, wenn man ohne Kinder unterwegs ist. Und damit meine ich
nicht, dass dann Papa die Kinder übernimmt, sondern, dass man als
Paar wieder etwas Zeit verbringt. Wir machen das so, dass wir uns hin
und wieder eine Babysitterin gönnen und dann gemeinsam Wellnessen
gehen. Ich hab‘ nix davon wenn ich am Abend als Paar ausgehe und am
nächsten Tag wieder um 6 Uhr in der Früh aufstehen muss. Wir nehmen
uns diese Paarzeit meistens untertags…

5) Wie sieht dein typischer Sonntag Morgen aus?

Wie jeder Tag… Außer, dass wir länger im Bett bleiben, wenn es die
Kinder zulassen…

Vielen Dank für diese ehrlichen Anworten von einer sehr sympathischen Bloggerin!!

Den Blog „Einer schreit immer“ findet ihr auf Facebook, Instagram und
Pinterest:

www.einerschreitimmer.com
www.facebook.com/einerschreitimmer
www.instagram.com/einerschreitimmer
www.pinterest.com/einerschreitimm

Interview mit Mag.Isabelle Spiegelfeld-Oliveira (rechts im Bild)

Das 5 Fragen Interview, heute ausnahmsweise mit einer sechsten Frage, weil ich unbedingt noch einen guten Tipp haben wollte, findet dieses Mal mit Isabelle Spiegelfeld-Oliveira statt, Mutter von 4 Kindern (Filipa 10, Carolina 7, Salvador 4 und Francisco 5 Monate) die neben Mag. Luisa Siller (links im Bild) eine der zwei Veranstalterinnen des Mini Marktes Vienna ist.

Isabelle arbeitet im ORF und war fünf Jahre Eigentümerin eines Shops für Kinderzimmereinrichtung. In ihrem Online-Shop Hipkidz findet man einzigartige Accessoires für Kind und Kinderzimmer. beyoubehip.bigcartel.com

1. Isabelle, wie kamst du (bzw. ihr) auf die Idee mit dem Mini Markt?

Ich hatte vor kurzem einen kleinen Webshop mit handgemachten Besonderheiten aus aller Welt eröffnet. Zur gleichen Zeit hat mich eine Freundin mit einem Webshop mit nachhaltiger Kleidung gefragt, ob wir nicht einen kleinen Pop up Markt organisieren wollen, damit unsere Marken auch außerhalb des Netzes vorgestellt werden können. Aus dem mit anfangs 15 Ausstellern „kleinen“ Pop up – Markt sind es dieses Mal schon 33 Aussteller geworden.

2. Wie schafft man es, vier Kinder zu betreuen, zu arbeiten und die Organisation eines MM unter einen Hut zu bringen?

Die Frage nach dem „Wie schaffst man das“ zu beantworten ist schwierig. Denn manchmal schaffe ich es nämlich gar nicht. Dann bleibt z.B. die Wäsche liegen, ich fühle mich, als hätte ich zu wenig mit den Kindern gespielt oder gelernt oder aber die anfallende Arbeit wird auf den nächsten Tag verschoben. Was mir aber auf jeden Fall hilft ist ein genauer Zeitplan und mein Mann, der selbstständig ist, und mich wo er kann unterstützt.

3. Wie reagierst du bei den klassischen, unvorhergesehenen Problemchen wie: ein, zwei, drei Kinder sind krank und du hast viel zu arbeiten?

Ich habe das große Glück („Klopf auf Holz“), dass meine Kinder wirklich selten krank sind. Sollte es doch vorkommen, bin ich emotional angespannt und hin- und hergerissen, da nichts wichtiger für mich ist, als die Gesundheit meiner Kinder, ich andererseits ungerne Arbeit liegenlasse. Organisatorisch kann ich aber immer auf meine Mutter zählen.

4. Wann hast du das letzte mal duch- bzw. ausgeschlafen?

Das letzte Mal durchgeschlafen habe ich vor knapp 11 Jahren. (Die älteste Tochter ist 10;-)) Am Wochenende wechseln mein Mann und ich uns jedoch mit dem Ausschlafen ab. Das sieht dann in etwa so aus: er schläft an 50 Wochenenden im Jahr aus und ich an 2.

5. Was machst du als Ausgleich in besonders stressigen Zeiten?

Ich hab früher regelmäßig Sport gemacht, war laufen, im Fitness Center oder Tanzen.
Dazu kann ich meinen inneren Schweinehund derzeit nicht überwinden, obwohl ich weiß, dass es mir guttun würde. Für mich bedeuten derzeit die kleinsten Dinge einen Ausgleich zum häufig stressigen Alltag wie einen guten Chai latte aus dem Coffeshop genießen, ein nettes Gespräch mit einer lieben Freundin führen oder online shopping….das entspannt mich auch ungemein.

Hast du abschließend vielleicht einen Tipp an diejenigen, die etwas Neues anfangen wollen, worauf sie besonders achten sollten?

Sobald man Kinder hat, ändern sich auch die Interessen. Viele Mütter beginnen handwerklich tätig zu werden und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Will man sich mit dieser Idee selbstständig machen, muss man sich schon genau überlegen, ob diese Idee auch tatsächlich Gewinn bringen kann oder ob es lieber bei einem Hobby bleiben sollte. Aus meiner eigenen Erfahrung als Teilinhaberin eines Kindergeschäfts weiß ich, dass ein Businessplan am Anfang das Allerwichtigste ist. Das Erforschen des Marktes, die Zielgruppe, konkrete Vorstellungen zum Gewinn, darauf sollte man besonders achten.

Danke Isabelle für das interessante und aufschlussreiche Interview!

Nun noch ein paar Worte zum Mini Markt Vienna:

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Der Merry Mini Markt Vienna findet von 25.-26. November in der Markterei in Wien statt.

Idee des Mini Marktes ist es, die inspirierendsten Labels, Läden und Services rund um’s Thema Kind zweimal im Jahr zu präsentieren. Es zählt vor allem der Gedanke an Small Labels anstatt Big Brands.Der Mini Markt soll all jenen mit kleinen Labels und Läden eine Plattform bieten, sich einem breiten Publikum zu präsentieren und sich zu vernetzen. Außerdem geht es darum, dass gemeinsam mehr erreicht werden kann.

Unter dem Motto Play. Live. Love freuen sich Erwachsene und Kinder auf coole Mode, natürliche Pflege und Spielzeug mit dem gewissen Etwas in der Markterei in Wien. Eltern können sich  mit starkem Kaffee und unwiderstehlich guten Snacks entspannen, für die Kleinen gibt es ein breit gefächertes Rahmenprogramm.

Viel, Viel Spaß!!

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Interview mit DI Dr. August Höglinger

Unsere Sarah hat für euch ein sehr interessantes Interview mit DI Dr. August Höglinger zum Thema „Kinder liebevoll führen“ geführt und es ergaben sich dabei äußerst spannende Aspekte.

DI Dr. Höglinger war lange Führungskraft und coacht nun Eltern, LehrerInnen und Top-Führungskräfte zum Thema „Führen mit dem Herzen“. Dabei hilft ihm die „innere Schau“, eine besondere Art der Intuition. Denn für ihn braucht ein Kind sowohl Führung als auch Begleitung mit dem Herzen. Er unterstreicht, dass wenn ein Kind nicht geführt wird, ihm Sicherheit und Orientierung fehlen und es ständig überfordert ist.

Sie sind davon überzeugt, dass Kinder Führung brauchen. Was verstehen Sie unter dieser Führung?

Kinder benötigen Führung, weil sie zwar weise sind, aber keine Lebenserfahrung besitzen. Sie brauchen nicht nur Liebe sondern auch Ordnung. Gute Führung gibt ihnen dieses Orientierung. Denn Eltern, die führen, geben dem Kind eine Richtung vor und das Kind folgt ihnen. Eine wichtige Rolle spielt der ureigene Führungsstil der Eltern. Dieser wird geprägt von Menschen, die sie im frühen Lebensalter geführt oder erzogen haben. Schwierig kann es werden, wenn Mutter und Vater verschiedene Stile beim Führen ihres Kindes haben.

Kann man das richtige Führen in der Familie lernen?

Führungskräfte lernen im Alltag zu führen. Das können und müssen Eltern natürlich auch. Am stärksten führt man durch das Vorbild. Dazu ist die Entwicklung der Persönlichkeit der Eltern notwendig.

Kinder erleben in der Familie viele verschiedene Vorbilder. Wie geht man damit um, wenn die Großeltern einen anderen Erziehungsstil leben als man selbst als Elternteil? 

Eltern und Großeltern führen nur dann gut, wenn sie den ureigenen Führungsstil anwenden können. Daher ist es legitim, dass die Großeltern anders führen, als die Eltern. Kinder können meist gut damit umgehen. Es muss nur klar sein, wer gerade führt.

Wie sollte man sich als Elternteil verhalten, wenn man schon einen kleinen „Tyrannen“ zuhause hat?

Wenn die Eltern nicht führen, beginnt das Kind zu führen. Die meisten Kinder sind dem Führungsvakuum nicht gewachsen. Einige werden aufgrund des mangelnden Korrektivs der Eltern zu Despoten und Tyrannen.
Daher sollten die Eltern beginnen, die Führung wieder zurück zu erlangen. Da das meist nicht ohne Machtkämpfe abgeht, müssen die Eltern gestärkt werden. Sich diese Stärkung zu organisieren, ist der erste Schritt.

Sie plädieren für die „Begleitung mit dem Herzen“. Kann man das lernen?

Ja! Man lernt es entweder von den eigenen Eltern oder von anderen Menschen. Kinder brauchen Begleitung und Führung. Beides ist nicht theoretisch zu erlernen. Dazu braucht es das lebendige Vorbild eines anderen Menschen.
Ich biete dazu den Lehrgang „Einfühlsam begleiten“ an.
Die Teilnehmerinnen lernen zu erkennen, wann und wodurch sich das Herz verschließt und wie sie es wieder öffnen können. Wenn das Herz offen ist, spüren sie die Bedürfnisse des Kindes und können sie in Einklang bringen mit den eigenen Bedürfnissen. Damit ist es meist ein Leichtes, eine Lösung zu finden, die für beide Teile gut ist.

Vielen Dank für dieses interessante Interview!

Wer mehr von DI Dr. Höglinger erfahren möchte, für den gibt’s  am 17. Oktober im Neues Rathaus in Linz um 19.30 den Vortrag „Kinder liebevoll führen“. Es wird erklärt, wie man den ureigenen Führungsstil erkennt und wie man Führungskompetenzen alltagstauglich ausbauen kann.
Karten: http://www.erziehungsimpulse.at/