Trommelwirbel selbst gemacht!

Nun, wo der Sommer vorbei ist und uns wieder vermehrt Regentage bevorstehen, ist es wieder Zeit für Aktivitäten im Indoor-Bereich. Da liegt es nahe, sich gemeinsam zum Tisch zu setzen und etwas Tolles selber herzustellen. Macht nicht nur Spaß, sondern auch Sinn – ihr könnt euch kreativ austoben und habt danach auch noch ein neues Spielzeug!

Heute zeigen wir euch, wie Ihr ganz einfach Trommeln selbst basteln könnt. Ihr könnt sie ganz einfach so gestalten, wie es euch gefällt, es steht also den verschiedensten Geschmäckern nichts mehr im Wege!

Zusätzlicher Vorteil: wessen Kinder sich gerne musikalisch betätigen, wer aber doch durch Schlagzeug und Co. die heimatliche Ruhe nicht gänzlich ruinieren möchte, kommt hier ebenso auf seine Kosten.


Was ihr braucht:

Tontopf für Blumen (mind. 23 cm Durchmesser)
Backpapier
Tapetenkleister
Pinsel
Farben (zb. Wasserfarben)


Wie es geht:

Schneidet das Backpapier in gleich große quadratische Stücke. Diese sollten über den Rand des Tontopfes etwa 7 cm weit hinausragen.

Mischt den Tapetenkleister mit Wasser (siehe Anleitung und Mengenverhältnis laut Verpackung).

Streicht mit einem Pinsel den Rand des Topfes und ca. 7 cm abwärts am Topf großzügig mit Kleister ein und klebt das Backpapier daran fest. Streicht dabei das Backpapier mit den Händen nach unten und drückt es gut an (das Backpapier sollte möglichst glatt am Topf kleben).

Bepinselt widerum das darauf geklebte Backpapier mit viel Tapetenkleister und legt das nächste Blatt darauf – dies wiederholt ihr nun etwa 16 – 20 Mal, bis eine gute Schickt entstanden ist.

Das abstehende Backpapier könnt ihr nun rund um den Topf abschneiden, sodass ein Rand von ca. 5 – 7 cm bleibt.

Nachdem ihr dies nun ca. 2 Tage trocknen habt lassen, könnt ihr eure Trommeln verzieren wie ihr wollt, am besten eignen sich hierzu Wasserfarben.

Wir wünschen euch viel Spaß und gutes Gelingen 🙂

Dankeschön, liebe Birgit vom FBZ Urfahr!

https://ooe.familienbund.at/de/familienbundzentren/standorte/urfahr.html

 

 

Monstamoons

Heute möchte ich euch meinen absoluten Favoriten der Bastelblogs vorstellen. Monstamoons! Hier wird jeder fündig. Ob Einhorn oder Stimmungslicht, ob Fisch oder Frosch. Alles ist da. Hier werden die unglaublichsten Sachen aus alten Verpackungen und Co hergestellt. Meine Kinder kennen den Blog längst und finden ich könnte mich doch zumindest ein bißchen anstrengen die dargebotenen, zugegeben wunderbaren, Sachen mit ihnen nachzubasteln.
Hinter dem Blog steckt Lily, die auch immer wieder großartige Anleitungsvideos postet, damit selbst ein ungeschickte Bastlerin wie ich alles nachmachen kann.
Und ich bin gleich meine absolut brennendste Frage an sie losgeworden: Wie sie denn tatsächlich zum Basteln gekommen ist und vor allem ob ihr das auch wirklich Spaß macht? Das ist für Bastelmuffel wie mich nämlich nicht so ganz selbstverständlich. Und hier kommen ihre Antworten:
„Zum Basteln gekommen bin ich eigentlich über Nacht. Ich war in der Schule nicht besonders kreativ, wurde oft gerügt, dass ich handwerklich nicht wirklich etwas kann, aber vertröstet, dass ich ja gut in Mathe und Sprachen war. Und das habe ich auch genauso geglaubt und mich bis nach der Geburt meines ersten Kindes nie mit etwas Kreativen beschäftigt.
Doch mit dem ersten Kind kam dann z.B. das Verlangen zu stricken und ich habe 10 Schals hintereinander gestrickt. Dann begann ich Schmuck zu basteln…nach der Geburt meiner Tochter dann Grafiken zu machen und schließlich den Blog.
Ja, ich liebe tatsächlich das Basteln noch immer durch und durch, wahrscheinlich muss ich die bastelleeren Jahre meines Lebens gerade nachholen ❤.
Am liebsten upcycle ich Dinge….mag aber alles was möglichst einfach geht.“
Wir freuen uns auf alle Fälle sehr, dass sie diesen tollen Blog betreibt und wir uns immer wieder neue Ideen holen können.
Die hübsche Fischlampe „Heinrich“ nachbasteln könnt ihr zum Beispiel nach dieser Anleitung: http://www.monstamoons.at/2016/05/31/fischlampe-heinrich/

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Perlenspaß ganz groß!

Kennt ihr Wasserperlen/Gelperlen? Eigentlich sind sie gedacht, um Vasen und Glasgefäße  zu dekorieren und Wasser zu speichern. Aber diese, vom Hersteller als völlig ungiftig deklarierten, kleinen Dinger eignen sich auch hervorragend zum Spielen und zum Experimentieren.

Wir haben uns ein kleines Päckchen in einem Bastelgeschäft gekauft (gibt es aber auch massenhaft im Internet zu bestellen) und waren begeistert. Klitzekleine Perlen, die ungefähr acht Stunden brauchen um sich zu ihrer vollen Größe zu entfalten. Dann hat man eine riesige Schüssel voll mit glibberigen (nicht klebrigen) und bunten Perlen mit denen sich toll spielen lässt.

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Am ersten Tag haben wir sie über Nacht eingeweicht, aber beim zweiten Mal durften die Kinder quasi „zusehen“ wie sie wachsen.

Meine Kleinen haben dann stundenlang mit den lustigen Perlen „gekocht“, sie wieder ins Wasser getaucht, gespielt und selbst die Große war den ganzen Nachmittag beschäftigt.

Ein herrlicher Spaß und selbst die Mama war begeistert!

Supersand, Zaubersand…ich bau dir auf alle Fälle ein Schloss aus Sand

Wir haben ihn ja schon einmal gepostet. Aber er ist ja auch ein wirklicher Star. Unser selbstgemachter Supersand.  Egal ob drinnen oder draußen, Regen oder Sonnenschein. Mit ihm ist Sand spielen überall möglich. Und ungiftig ist er auch.

Obwohl das Chaos mit kleinen Kindern natürlich nicht aus bleibt;-) Die Kinder lieben ihn auf alle Fälle Winter wie Sommer.

Hier das Rezept von Julia Sigl, Leiterin des Familienbundzentrums Puchenau:

  • 8 Teile Mehl
  • 1 Teil Öl

Einfach durchmischen – Und los geht´s!! Kneten, kneten, kneten…

 

Bienchen versus Marienkäfer

Diese coole Spiel-Balsteidee kommt von Gisela Bauer, Leiterin des Familienbundzentrums Regau/Vöcklabruck.

„Drei gewinnt“ einmal anders.

Wenn die Temperaturen steigen (und das werden sie hoffentlich bald wieder), braucht man Spiele, die man leicht mit ins Freie nehmen kann.
Warum nicht ein eigenes Spiel selbst gestalten…..es geht ganz einfach:

Bei einem Spaziergang zehn flache, glatte Steine sammeln und
mit wasserfesten Farben lustige Marienkäfer und Bienen auf die Steine zaubern.

Ist die Farbe trocken, könnt ihr gemeinsam mit euren Eltern oder älteren Geschwistern Klarlack auf die Steine sprühen. Farbloser Nagellack hat übrigens den selben Effekt.

Und wenn ihr dann auch noch die Spielunterlage selber basteln wollt, dann braucht ihr ein Stück Holz oder Karton oder ein altes Schneidebrett aus der Küche.

Nun braucht ihr nur noch mit schwarzer Farbe die Spiellinien auf das Holz malen und schon kann es los gehen….viel Spaß!

 

Familienbundzentrum Regau/Vöcklabruck

Leitung: Gisela Bauer

Parkstr. 25/1

4840 Vöcklabruck
Tel. 07672 / 20 895

Mobil 0664 / 82 62 716

https://www.ooe.familienbund.at/de/familienbundzentren/standorte/regau-voecklabruck.html

 

Heute schon gewünscht?

Vom Fasten halten besonders meine Jüngsten nicht viel. Sie titulieren es mit: die Mama ist gemein und gibt uns wenig Süßigkeiten (ganz so dramatisch ist es allerdings nicht).

Also musste ich den Fokus ein wenig vom süßen Essen wegnehmen und daher spiele ich mit meinen drei als „Nachspeise“ nun immer ein Spiel. Und dieses hier ist ganz wunderbar.  Es heißt: Ich wünsche dir…Süßigkeiten ausgenommen;-)

Dazu benötigt man nur Papier (am besten für jedes Kind eine andere Farbe, aber ich hatte nur weißes), Stift, Schere und eine große Schüssel mit Wasser.

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Anfangs habe ich befürchtet jede wünscht der anderen viel Spielzeug, aber ich wurde überrascht. Es gab Gesundheit, Glück, mehr kuscheln, viel spielen, oft küssen und noch so einiges.

Wenn man fertig geschrieben hat, faltet man die Blütenblätter nach innen. Und dann legt man die ganzen Blumen gleichzeitig ins Wasser. Und wie durch ein Wunder öffnen sie sich. Manche sehr schnell und manche sehr langsam. Sieht toll aus.

Dann darf jedes Kind seine Farbe herausholen und die Wünsche werden vorgelesen.

Das ganze kann natürlich auch auf Geburtstagsfesten gemacht werden wobei jedes Kind dem Geburtstagskind einen Wunsch schenkt. Der Fantasie sind wieder einmal keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Last minute Hasen-/Katzen-Wasauchimmerohren

Ich bin leider keine von diesen Müttern, die irgend ein Kostüm für ihre Kinder selber machen könnte. Und darum haben wir Verkleidungskisten (man beachte den Plural) in der sich viele, viele Polyesterfetzen tummeln.

Darum hab ich für mein kleines Kind kein extra Kostüm gekauft. Die Große wollte zuerst als Popstar gehen (dafür hatten wir vom Glitzerhut über glitzernde Hose alles schon zu Hause), dann als Pusteblumenschirmchen (da hat sie mit Oma gebastelt) und letztendlich ging sie als Mischung. Piratenrockstar oder so.

Die Mittlere, die nicht so wankelmütig in ihren Entscheidungen war, wollte als Supergirl gehen. Und blieb dabei. Wir hatten Umhang und Kleid gekauft.

Die Jüngste bekam ein Kleid aus dem Kasten (mit Katzengesicht) und die älteren Geschwister redeten ihr ein, sie sei eine Kittykatzenprinzessin. Als die anderen dann aber jeweils Hut und Maske aufhatten, wollte sie auch etwas Neues. Nichts aus diesen Kisten, wo sie schon alles kannte. Nein, ihr fiel 15 Minuten vor verlassen des Hauses ein. Eine Kittykatze hatte Ohren. Ah, ja. Zum Glück ist unser großes Mädchen ein Bastelgenie und half mir in Windeseile ein paar Ohren (natürlich auch mit Glitzer und in Rosa) zu basteln.

Man braucht dazu:

  • einen dünnen Haarreifen (dick geht auch, dann benötigt man mehr Tixo)
  • Papier
  • Tixo
  • Sachen zum Verzieren

Am Bild sieht man gut, wie das ganze am Haareifen befestigt wird.

Wir haben Ohren ausgeschnitten. Den unteren Rand über den Haarreifen eingeschlagen und verklebt. Dann noch die Steinchen drauf und fertig. Ich gebe zu, mit diesem Haarreifen das Rad nicht neu erfunden zu haben, aber meine Jüngste hat sich gefreut. Und meine Älteste auch (denn die Idee stammte ja von ihr).

Und vielleicht braucht ja noch jemand für heute  Last-minute-Ohren.

Ein Blumenstrauß, der es in sich hat

Hier kommt die Anleitung zu einem hübschen, kleinen Mitbringsel. Bei uns ist das quasi das Verlegenheitssträußchen.

Und wenn ein verzweifelter Mann am Dienstag Abend zu spät bemerkt, dass Valentinstag ist, und alle Geschäfte schon zu haben, kann er immer noch einen Strauß basteln. Vorausgesetzt er hat Süßigkeiten zu Hause.

Man benötigt:

  • Servietten
  • Geschenksband oder ähnliches
  • irgendetwas Süßes, das wie ein Zuckerl eingepackt ist und an den Enden Papier wegstehen hat (um es am Strauß anzubinden)

 

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Und so funktioniert es:

Man faltet die Servietten auseinander. Wir haben drei verschiedene genommen. Und legt sie aufeinander.

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Dann faltet man sie wie einen Fächer. (Muss nicht sehr genau sein. Meine Tochter hatte heute nicht allzu viel Lust und hat sie eher zusammengewuzzelt.)

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Die Zuckerl habe ich schon vorher auf ein Band gebunden, dann sind sie leichter zu befestigen.

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Dieses Band bindet man dann in der Mitte um die Servietten, damit ein Schmetterling entsteht. Die Zuckerl sind dabei auf der Serviette die innen sein soll.

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Nun kann man die Servietten noch in ihre Einzellagen zerteilen, dann wird es buschiger. Oder man klappt einfach die beiden Teile zusammen und klebt die Seiten fest, damit der Strauß nicht immer auseinander fällt. An der Unterseite hab ich noch einen ganz kleinen Stiel abgebunden, damit der Strauß sich leichter halten lässt.

Und fertig ist der Blumenstrauß der etwas anderen Art.

Einen schönen Valentinstag wünscht euch das Familienbundblog-Team!!fullsizerender-38

Gemüsekrokodil…das neue cool!

Früher saßen wir nebeneinander in der Schule oder ließen diese gemeinsam sausen. Auf alle Fälle waren wir cool. (Und sind es noch;-))

Und heute sehen wir uns, wegen der Entfernung und weil unsere Leben so schnell und dicht sind, wenig. Aber, dass meine coole Freundin aus Steyr tatsächlich nun Krokodile aus Gemüse macht, hat mich dann doch irgendwie vom Hocker gerissen. Wo sind die Zeiten in denen wir Red Bull trinkend (wähhh) und laut Metallica singend (uaaa) durch den Park geschlendert sind? Na gut, ich gehe mal stark davon aus, die Zeiten kommen wieder!!

Und bis dahin, bitte schick mir weiterhin so geniale Fotos (auch wenn du sagst sowas gibt es schon 100 Mal im Netz, ich hab es noch nie gesehen), denn ich hab für sowas keine Geduld!! Und cooler als ein Gemüsekrokodil geht ja wohl nicht!!!

Für das ungefährliche Tierchen braucht man:

  • eine große Gurke
  • jede Menge Gemüse (angeblich kann man auch Wurst und Käse nehmen, aber dann ist es weniger bunt)…Karotten, Paprika, Radieschen, Gurken…
  • ziemlich lange Spießchen…gibt es in jedem größeren Lebensmittelgeschäft (und in diesem Fall waren sogar wunderschöne Glitzersteine darauf)

 

Zuerst flacht man die Gurke mit dem Messer an der Unterseite ab, damit sie nicht wegrutschen kann…einfach ein bißchen der Länge nach wegschneiden. Dann spalten man die Gurke an einer Seite ca.5 cm lang und schneidet die Zähne aus. Ist laut meiner Freundin ein bißchen ein „Gefuzel“. Aber mit einer dünnen Schnitte Karotte als Zunge schaut es einfach großartig aus.

Nun spießt man Gemüse auf die Staberl und dann steckt man sie in die Gurke. Das Gesicht läßt sich ganz individuell gestalten. Für die Augen eignen sich z.B. auch hervorragend kleine Mozzarellabällchen.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!! Viel Spaß und danke Mim!

 

Konfetti! Konfetti! Konfettikanonen selbst gebastelt!

Na klar ist es nicht ganz dasselbe, wie die Konfettikanonen von www.babymoments.at, deren bekennender Fan ich ja bin, und mit denen ich zum Geburtstag gleich dreimal abgeschossen wurde.

Aber den Glitzer von den Kanonen haben meine Mädels fleißig eingesammelt und nun heißt es: Wir verschießen ihn sooft bis es der Mama reicht!!

Man benötigt für unsere tolle Kanone:

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  • leere Klopapierrollen (bei uns: so viele wie Kinder)
  • Farbe, Kleber (der auf dem Foto wieder einmal fehlt) und Papier um die Rollen zu verzieren
  • Luftballons (so viele wie Rollen)
  • Konfetti (wir hatten wie gesagt noch so schön glitzernde…aber wir haben auch schon ganz oft Konfetti mit einem Locher hergestellt…buntes Papier lochen und los)

 

Nun verziert man die Rolle je nach Geschmack. Meine Drei waren dieses Mal viel zu ungeduldig. Sie wollten es rieseln lassen und alles wurde nur mit mäßigem Elan gezeichnet.

Dann nimmt man den Luftballon (unaufgeblasen), macht einen Knoten hinein und schneidet von dem Teil ohne Knoten ein Stückchen ab. Dann stülpt man den Ballon über die Rolle.

Nun füllt man Konfetti in die Rolle und klar, je mehr, desto mehr…

Nun kommt der lustigste Teil. Man zieht fest an dem Knoten und läßt ihn dann blitzartig los…und hurraaaaaa!!! Es schneit! Zumindest in unserem Wohnzimmer!!!

Viel Spaß beim Nachmachen und für die Mamis (beim Wegräumen)!