Erdbeerig!! Und einfach himmlisch!

Erdbeersaison bringt die besten Rezepte hervor. Oder wie in unserem Fall Katharina Spitzenberger, Leiterin FBZ Eferding und FBZ St. Marienkirchen. Herrlich leicht und fruchtig, was will man mehr an diesen sonnigen Tagen. Lasst euch von den Erbsen im Rezept nicht abschrecken;-)!

Alles was ihr für den Erdbeer- Topfenkuchen braucht:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 100g Zucker,
  • 1 Eigelb
  • 500 g getrocknete Erbsen
  • 250 g Topfen
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 4 Eier
  • ¼ l Schlagobers
  • 250 g Erdbeeren
  • 1 Päckchen roter Tortenguss (optional)

Das gesiebte Mehl mit der Butter, dem Zucker und dem Eigelb verkneten. Dann den Teig in Alufolie oder Pergamentpapier gewickelt 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Nun den Backofen auf 190 ° vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Boden und Rand einer Springform damit auslegen. Den Kuchenboden mehrmals mit einer Gabel einstechen und mit den Erbsen füllen. (Ich Unwissende musste natürlich nachfragen und die Erbsen sind dafür da, dass der Teig in Form bleibt und sich nicht verselbstständigt. Angeblich geht es aber auch ohne.)

Den Kuchen auf der zweiten Schiebeleiste von unten 10 Minuten backen. Die Erbsen ausschütten. Den Topfen mit dem Zucker, dem Puddingpulver, der Zitronenschale und den Eiern verrühren. Das Schlagobers steif schlagen und unterheben.

Den Kuchenboden mit der Topfenmasse füllen und weitere 60 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen. Die Erdbeeren waschen, abtropfen lassen, halbieren und die Topfenfüllung damit belegen. Den Tortenguss nach Vorschrift zubereiten und die Erdbeeren damit überziehen (oder ganz weglassen und einfach die Erdbeeren hübsch anzuckern). Danke liebe Katharina!!

 

Information zum OÖ Familienbund Eferding:

Katharina Spitzenberger

Leiterin FBZ Eferding und FBZ St. Marienkirchen
Starhembergstr. 7
4070 Eferding

Tel: 07272 5703-5

fbz.eferding@ooe.familienbund.at

https://ooe.familienbund.at/de/familienbundzentren/standorte/eferding.html

Gänseblümchen-Honig, Gänseblümchen-Grissini

Heute kommen zwei besonders tolle Rezepte von Rosemarie Feichtenschlager, Leiterin des Familienbundzentrums Aspach.

Sie schreibt uns, dass man die Rezepte auch schon super mit jüngeren Kindern  gemeinsam machen kann.
Denn schon beim Sammeln der Gänseblümchen und dem anschließenden Schneiden von Zitronen und Orangen können die Kleinen gut mithelfen und haben meist jede Menge Spaß.
Und beim Formen der Grissini wird zusätzlich die Motorik der Hände gefördert.
Natürlich darf zum Abschluss das gemeinsame Verkosten nicht zu kurz kommen.

Hier das Rezept des Gänseblümchen-Honigs, den wir sicherlich demnächst ausprobieren werden.

Die Zutaten:

  • 2 Gläser Gänseblümchen
  • 1 kg Kristallzucker (fein)
  • 1 l Wasser
  • 3 Zitronen (unbehandelt)
  • 2 Orange (unbehandelt)

Die Zubereitung:

Für den Gänseblümchen-Honig die Gänseblümchen mit kochendem Wasser übergießen. Unbehandelte und gewaschene Zitronen und Orangen (klein geschnitten) hinzufügen. 24 Stunden stehen lassen.
Sieben, abtropfen lassen, gut ausdrücken und Zucker dazugeben, bis die Masse dicker wird. Bei ständigem Rühren kochen.
Heiß in die Gläser füllen und verkehrt unter einer Decke abkühlen lassen. Den Gänseblümchen-Honig kalt aufbewahren.

Guter Tipp:

Mit dem Gänseblümchen-Honig Tee süßen oder ihn einfach mit Brot essen.

Und dann gibt es noch das Rezept der Gänseblümchen Grissini.

Gänseblümchen Grissini

Für die Gänseblümchen-Grissini (ca. 40 Stück) benötigt man:

  • 500 g Mehl
  • ½ Würfel Germ oder 1 Sackerl Trockengerm
  • 300 ml warmes Wasser
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Handvoll Gänseblümchenköpfe
  • 1 Handvoll Gänseblümchenblätter

Der Zeitaufwand beträgt ca. 2 Stunden.

Für die Grissini Mehl, Germ, Wasser und Olivenöl zu einem Teig kneten. Gänseblümchenköpfe verlesen und fein schneiden, Gänseblümchenblätter waschen, trocken tupfen, ebenfalls fein schneiden. Gänseblümchen und Salz in den Teig einarbeiten, zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Danach Arbeitsfläche bemehlen, Teig nochmals durchkneten. Golfballgroße Stücke abreißen und zu fingerdicken Stangerln rollen. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Die Stangerl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Danach backen, bis sie knusprig sind (15-20 Minuten).

Klingt doch herrlich! Einfach ausprobieren und viel Spaß dabei. Danke Rosemarie!

Familienbundzentrum Aspach:

Rosemarie Feichtenschlager                                                                                                    Leitung Fbz Aspach
Marktplatz 9
5252 Aspach
07755/7355-55 oder 0664/8524359

fbz.aspach@ooe.familienbund.at

http://ooe.familienbund.at/de/familienbundzentren/standorte/aspach.html

Oreo Schlecker. Ein echter Hingucker!

Hier kommt eine ganz schnell gemachte Leckerei, die ein echter Hingucker ist. Oreo-Schlecker. Gesehen habe ich das ganze am Blogazin  www.jubeltage.at  und da sahen sie so wunderschön aus.

Dann hab ich sie aus dem Gedächtnis nachgemacht und es stellte sich bei mir die Frage: Warum Sachen die so wahnsinnig einfach klingen, es nicht immer sind? Gut, vielleicht lag es an den drei Kindern, die sich um die Zuckerperlen stritten und sie letztendlich am Küchenboden verteilten. Und die ebenfalls die Kuvertüre schon beim Schneiden halb aufgegessen haben.

Doch nun zum Rezept. Man braucht dazu:

 

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  • eine Packung Oreo-Kekse (ich vermute das Rezept würde sich auch gut mit anderen gefüllten Keksen machen)
  • Holzstiele oder Cake-Pop-Stäbchen
  • Kuvertüre (weiße ist besonders schön)
  • Zuckerperlen oder etwas anderes zum Verzieren

 

Nun zur Vorgehensweise. Karin von Jubeltage hat die Oreo-Kekse zuerst aufgemacht, das Stäbchen reingegeben und dann mit Kuvertüre noch einmal zusammengeklebt. Das ist ein weiser Rat, denn bei uns sind die Kekse ständig aufgegangen. Diesen Teil des Rezeptes hab ich offensichtlich komplett verdrängt.

Man schmilzt die Kuvertüre im Wasserbad oder in der Mikrowelle und taucht nun die Oreo-Schlecker ein. Ich hab die Kuvertüre streichweich in drei Schüsseln aufgeteilt. Die größeren Kinder bekamen ein Messer in die Hand gedrückt und sie durften einfach die Seiten der Kekse bestreichen (beim Tunken fielen uns nämlich die nicht zusammengeklebten Kekse in den Topf;-)). Die Kleine durfte ihre Schüssel einfach aufessen;-)

Außerdem tauchte die Jüngste die Schlecker dann links und rechts in die Zuckerstreusel ein und fertig waren die Wunderwerke. Sie sahen trotz diverser Schwierigkeiten sehr hübsch aus.

Übrigens hatte ich natürlich kein passendes Equipment um die Schlecker zu trockenen, aber eine Schuhschachtel mit Schlitzen erfüllte diesen Zweck wunderbar.

Wer nun wissen will wie die professionelle Herangehenweise mit dazu passenden wunderschönen Fotos aussieht. Hier geht es zum Rezept vom Jubeltageblogazin www.jubeltage.at

Viel Spaß beim Nachmachen!

Müsli selbst gemacht. Und wäre nicht so viel Schoko drin, dann wäre es sogar gesund;-)

Nachdem ich festgestellt habe, dass meine Kinder in der Früh am liebsten Müsli essen, habe ich mich auf die Suche nach einer Variante mit wenig Zucker begeben. Ergebnislos!  In wirklich allen fertigen Müslis steckt Zucker in den unterschiedlichsten Formen und mit den unterschiedlichsten Namen.

Also habe ich beschlossen selbst eines zu machen. Und ich hab auch gar kein Rezept gesucht, sondern einfach alles mögliche ausprobiert.

Und hier die Zutaten der ehemals wirklich zuckerarme Variante:

  • 5 Esslöffel zuckerfreie Cornflakes
  • 7 Esslöffel Haferflocken
  • 5 Esslöffel gepuffter Amaranth
  • 5 Esslöffel gepuffter Dinkel
  • 5 Esslöffel gepuffter Reis
  • 5 Esslöffel Mandelsplitter
  • geschmolzene Butter (ich habe ungefähr 35 g genommen)
  • Honig (einen nicht ganz vollen Esslöffel in die geschmolzene Butter rühren und auflösen)

 

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Ich habe alles außer den Cornflakes und den Mandeln zusammengemischt. Sollte die Masse zu trocken sein, einfach etwas Butter hinzufügen.

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Danach bei 160 Grad ungefähr 5 Minuten backen. Die Mandeln dazugeben und noch einmal für 5 Minuten im Rohr lassen.

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Anschließend die Cornflakes dazugeben und eigentlich ist es nun fertig. Meine mittlere Tochter hat aber angemerkt, dass sie so gerne auch ein wenig Schokolade in dem Müsli hätte. Also habe ich geschnitten. Und dann sah das so wenig aus, darum hab ich noch ein wenig geschnitten und geschnitten…

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Und dann war das Müsli sicher genauso voll Zucker wie ein gekauftes;-)

Aber ich weiß ja jetzt wie es geht und mach das in Zukunft öfter auch ohne.

Einfach ausprobieren schmeckt wirklich toll!

 

 

 

Überraschungskugerl! Immer wieder eine Überraschung!

Diese Kugerl, die da so lecker von dem Foto prangen heißen deshalb Überraschungskugerl, weil es jedes Jahr eine Überraschung ist, wie sie schmecken werden.

Eigentlich können man nach Gefühl die verschiedensten Zutaten zusammenmischen.

Die Grundmasse ist eine gute „Resteverwertungsmethode“, die sich gerade für nach den Feiertagen anbietet.

Denn man nimmt dazu:

  • zerbröselten Biskuit (oder aber zerbröselte Weihnachtskekse, was sich ja jetzt besonders anbietet oder einfach Kuchenreste)
  • geriebene Nüsse und Kokosflocken (je nach Lust und Laune)
  • dann zerschmolzene Schokolade (weiß, Vollmilch oder dunkel) dazugeben

 

 

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Die Masse wird mit Kakao, oder wer gerne eine Art Rumkugeln haben möchte, mit Rum, Baileys,…..oder welcher Flüssigkeit auch immer verrührt.  Sodass ein saftiger, jedoch nicht zu flüssiger Teig entsteht. Dazwischen natürlich immer wieder kosten, ob der Geschmack auch wirklich passt 😉

Die Masse für einige Zeit kühl stellen, damit sie leichter verarbeitet werden kann.

Mundgerechte Kugerl formen und danach in Kokosflocken oder Schokoladenstreusel wälzen.

Sofern es dann noch welche zum kaltstellen gibt einfach in den Kühlschrank! Schmecken immer und überall!

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Keksrezept und perfektes Weihnachts-outfit für unter Zweijährige!

Eigentlich wollte ich nur Fotos von ihren superlustigen Keksen machen und das Rezept dafür haben. Darum habe ich mit meinen Kindern die Adventsfeier in der Boutique KINDERZONE.at gestürmt. Und während die Mädels ihre Bastelkünste unter Beweis stellten, konnte ich in Ruhe einkaufen.

Und zum ersten Mal, seit wir ein Dreimäderlhaus (bitte, ich zähle mich da absichtlich nicht dazu) sind, hab ich mir gewünscht, mein jüngstes Töchterlein möge doch bitte noch ein wenig kleiner sein. Denn nun habe ich ein Engerlleiberl entdeckt und wirklich überlegt, meine Jüngste noch  in dieses viel zu kleine Teil hineinzuquetschen, so herzallerliebst schaut das aus. Und so „weihnachtstauglich“.

Schon das vielbewunderte Erstkommunionkleid meiner Großen habe ich dort erstanden und alle Hauben der Saison sowieso.

Bei der wunderbaren und immer freundlichen Evi (mit vollem Namen Evgenia Nikolova), die selbst Mutter eines 10-jährigen Sohnes ist, im Geschäft KINDERZONE.at in Wien 1190 (Döblinger Hauptstrasse 61) findet man einfach so vieles und mehr.

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Hauptsächlich vertreten ist Kleidung von der spanischen Kindermodemarke Mayoral, die wunderschöne und tolle Kinderkleidung für jedes Alter herstellt. Ob handgefertigte Lederpatschen aus schadstofffreiem Leder mit Zertifikat, wunderschöne Haaraccessoires passend zu der Kleidung, speziell angefertigte Kommunionskleider, handgemachte Stofftiere & Shirts, cooles Spielzeug, es gibt so viel zu sehen und natürlich zu kaufen…und alles immer in einer wunderbaren Qualität, damit auch die jüngeren Geschwister noch was davon haben.

In ihrem Onlineshop KINDERZONE.at findet man übrigens ebenfalls fast alle ihrer schönen Sachen.

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Und zusätzlich, sozusagen das Tüpfelchen auf dem „i“, versorgt mich Evi noch regelmäßig mit tollen Keksrezepten (und Keksen). Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft;-)

Hier das Keksrezept. Ein einfacher Mürbteig, der hauptsächlich wegen der lustigen Dekoration auffällt!

Man braucht dazu:

  • 300 g Mehl (glatt)
  • 200 g Butter (direkt aus dem Kühlschrank)
  • 100 g Staubzucker
  • 1 Ei
  • Vanillezucker
  • Zitronenschale gerieben (optional)

 

Für den Mürbteig einfach in die Mitte des Mehls eine Mulde hineindrücken und das Ei, Vanillezucker, Zitronenschale sowie den Staubzucker hineingeben. Dann knetet man die noch kalte Butter solange bis sie geschmeidig ist (einfacher ist es, wenn man sie vorher in kleine Stücke schneidet). Nun alles zusammen mischen und zu einem Teig verarbeiten.

Den Mürbteig kühl stellen, sofern man ihn nicht sofort weiter verarbeitet.

Bei den hübschen Rentieren benötigt man zusätzlich rote Smarties oder M&Ms und einen Schokoladeverzierstift, damit sie am Schluss so aussehen:

Danke für das süße Rezept!

Viel Spaß beim Backen und Essen!!!

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Der Stollenbissen mit Nüssen und Schokolade

Heute habe ich ein Traumrezept für euch. Geht wie immer sehr schnell und schmeckt einfach nur himmlisch. Das Rezept ist einfach ganz toll, das Ergebnis köstlich, wir haben noch mehr Nüsse und Schokolade hineingegeben, weil die Kinder so Spass daran hatten.

Das Rezept ist übrigens aus dem Buch Fingerfood&Feines von Martina Lessing, deren Orangenkuchen uns auch schon geschmeckt hat.

Man braucht für ca. 50 Stück:

  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Kristallzucker
  • 2 Eier
  • 250 g Topfen
  • je eine Handvoll Walnüsse und Mandeln (wir hatten nur Mandeln)
  • 150 g dunkle Schokolade (es wird zu 70% Kakaoanteil geraten, unsere war aber nicht ganz so dunkel…eher gar nicht dunkel)
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 El Backpulver
  • 500 g Mehl

Für den Guss: 125 g Butter, Staubzucker

Und so gehts: Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und dann den Topfen und die Eier unterrühren. Nüsse und Schokolade grob hacken und mit dem Vanillezucker und dem Backpulver unter die Buttermischung rühren. Zum Schluss Mehl dazugeben.

Wahlnussgroße Kugeln formen und in eine Minimuffinform drücken. (Wir hatten nur so ein Muffinpapier. Darin werden sie zwar nicht so schön, aber es funktioniert genauso)

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Nun 20 Minuten backen und zum Schluss noch heiß mit geschmolzener Butter bepinseln und mit Staubzucker bestreuen.

Wenn man den Teig in nur zwei Teile teilt, kann man auch einfach zwei ganze Stollen backen. Dann dauert die Backzeit allerdings 50 Minuten.

Eigentlich wollte ich  wunderschöne Fotos von unseren ersten selbstgebackenen Stollenbissen posten. Aber ich war zu langsam! Sie schmeckten herrlich und darum wurden leider alle Stollenbissen von uns aufgegessen, bevor ich sie fotografiert habe. Darum hab ich sie kurzerhand heute noch einmal gebacken…und wieder sind sie soooo gut.

PS: Das Buch ist im Braumüller Verlag (www.braumueller.at) erschienen und im Buchhandel erhältlich, Infos zu Autorin und ihren anderen Werken gibt es unter www.atable.at.

 

 

Pizzateigzimtschnecken

Oh nein, schon wieder Besuch. Und ich hatte natürlich nichts zu Hause. Ob ich einmal beim Backen improvisieren sollte? Machte ich ja öfter, aber eigentlich mit wenig positivem Ergebnis. Oder um es mit den Worten meiner Töchter wieder zu geben: „Mama, immer wenn du Sachen erfindest, dann schmeckt das grauslich.“

Nun, erfunden hatte ich das Rezept ja nicht. Und es klang total logisch und einfach.

Ich habe letzte Woche einen Pizzateig gemacht. Und davon habe ich ein wenig eingefroren, weil ich die doppelte Menge genommen habe. Und nun wollte ich versuchen mit dem aufgetauten Teig tolle Zimtschnecken zu zaubern. Denn Germteig war ja Germteig…Oder?

Übrigens habe ich heute Blumen bekommen. Und weil ich mich so gefreut habe, habe ich sie dezent im Bild versteckt. Kann man sie sehen??

Hier noch einmal das Grundrezept:

Die Zutatenliste:

450 g Mehl
eine Packung Trockenhefe
1 Prise Zucker
1 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Olivenöl

250 ml lauwarme Milch (wir hatten keine und haben Wasser genommen)
Das Mehl haben wir in eine Schüssel gegeben, eine Mulde rein gedrückt und die Trockenhefe in die Mulde gestreut (warum man das macht, weiß ich bis heute nicht, denn dann mischt man ja ohnehin alles dazu, aber es wird schon einen Sinn machen;-)

Zucker und Salz an den Rand streuen und die lauwarme Milch zum Mehl geben. Einmal durchkneten und am Schluss das Öl dazu mischen.
Nun kneten bis ein glatter Teig entsteht.

Dann braucht man noch:

Butter (Ich hab einmal für die oben genannte Menge ungefähr die Hälfte der Packung genommen. Tja kalorienarm ist das Rezept nicht)
Zucker (ungefähr eine halbe Tasse)
Zimt (nach belieben…aber nicht zu sparsam)

So und dann hab ich mir, als ich den ausgerollten Teig so vor mir hatte noch gedacht: Warum die Butter schmelzen? Sie hatte gerade Zimmertemperatur und ich vermischte sie mit einer halben Tasse Zucker und ziemlich viel Zimt (eine viertel Tasse) und dann habe ich das ganze einfach wie einen Aufstrich behandelt. Hat gut geklappt…war vielleicht ein wenig viel Butter. Nun noch den Teig zusammen gerollt und Schnecken abgeschnitten und auf das Blech gelegt.

Bei 220 Grad ca. 20 Minuten backen (bei mir waren sie erstaunlicherweise viel früher fertig).

Und was soll ich sagen? Es hat so gut geschmeckt, dass bevor der Besuch angekommen war, schon die Hälfte gefehlt hat.

Hmmmmmmmm! Und nur ein Rezept, das Lob ich mir!

Übrigens das ganze funktioniert auch mit fertigem Pizzateig angeblich ausgezeichnet!

Saftiger Orangenkuchen-ultraschnell!!!

Bei den Elfenschlachten meiner Töchter würde selbst der Regisseur von „Games of Thrones“ for Neid erblassen. Brutal, spannend und gnadenlos und vor allem mit scheinbar nie endenden Geschichten. Da haben wir (wobei die Kleinste und ich meist Spielverbot kriegen, weil wir das Spiel angeblich nicht „gscheit spielen“…) klarer Weise wenig Zeit zum Backen. Wenn dann bei einem Rezept steht in 2 Minuten zubereitet wird das sofort ausprobiert. Wir haben 1,56 Minuten gebraucht.

Allerdings ist eine kleine Vorbereitung nötig, die nicht zu der Zeit dazu gerechnet wird, dafür das Rezept aber umso interessant macht. Genug geschwafelt hier ist es das Rezept aus dem Buch „Entspannte Küche“ von Martina Lessing erschienen im Braumüller Verlag.

Man nehme:

  • 2 Orangen, unbehandelt
  • 6 Eier
  • 250 g Kristallzucker
  • 250 g gemahlene Mandeln (besser sind weiße)
  • 1 TL Backpulver

Zuerst muss man die Orangen in viel Wasser ca. eine Stunde kochen, bis sie ganz weich sind (riecht fantastisch). Wasser abgießen und die Orangen abkühlen lassen. (Das ist der Teil der Zeit braucht, aber leicht vorbereitet werden kann)

Und nun wird es ganz, ganz einfach.

Die Orangen entkernen und mitsamt Schale pürieren. Alles andere (Eier, Zucker, Mandeln und Backpulver) dazugeben und zu einem Teig verarbeiten. Ein dickflüssiger Teig entsteht. Zum Schluss in eine gebutterte Form und 40 Minuten im vorgeheizten Ofen auf 190 Grad backen. (Dazu empfiehlt die Autorin griechisches Joghurt und Heidelbeeren. Mir hat er auch ohne geschmeckt)

Ein tolles Rezept. Ich war vor allem neugierig auf die als Ganzes verarbeiteten Orangen. Erst kam mir das „mit Schale“ komisch vor, vermutlich weil ich es gewohnt bin die Schale wegzugeben. Aber okay, beim Apfel isst man auch alles und denkt sich nichts dabei.

Für meine Kinder war der Kuchen aufgrund des leicht bitteren Geschmackes nichts. Die Erwachsenen haben ihn aber trotz unglücklichem Aussehen (ja, ich kann es eben nicht besser) mit Begeisterung gegessen. Gutes Gelingen!!!

Die schnellsten Apfelküchlein

Oh ja, ich darf wieder ein Backrezept schreiben.
Dann gebe ich hier einmal eines meiner Lieblingsrezepte zum Besten. Eines für komplett Ungeübte, das sogar bei mir immer gelingt (bis jetzt;-)). Quasi mein Notfallsrezept, wenn jemand kommt und ich vergessen habe etwas Süßes einzukaufen:

Man nehme:

  • einen Fertigblätterteig
  • einen Apfel/bei kleineren zwei
  • Zucker und Zimt
  • Ein Glas

 

Zuerst schäle und schneide man die Äpfel in kleine Stücke.
Wenn man so ein Schälerding hat, dessen Namen ich nicht kenne, mit dem man in der Mitte den ganzen Putz rausdrehen kann, dann kann man auch einfach Apfelringe machen und dann wie folgt fortfahren. Ich mische zu den Äpfel nun etwas Zucker und Zimt. Die Menge variiere ich je nach Süße der Äpfel. Dann nimmt man das Glas (wenn man Apfelringe gemacht hat, sollte es größer sein, als der größte Ring, sonst kann man irgendein Trinkglas nehmen) und sticht lauter Kreise aus.
Dann platziert man ein wenig von den Äpfeln in die Mitte eines Kreises (oder eben den mit Zucker und Zimt bestreuten Apfelring )und deckt das ganze mit einem weiteren Kreis zu und drückt den Rand ein wenig fest.

Meine Töchter lieben es nun mit der Gabel Muster in den Rand zu drücken…Nun sticht man noch ein zwei mal vorsichtig in den Teig und dann ab ins Rohr. Je nach Herd und Blätterteig so um die 180 Grad für circa 15 min.

Aus dem vom Ausstechen übrig gebliebenen Teig mache ich meist einen Mini-Apfelstrudel.

Schmeckt wirklich gut und ist so schnell gemacht…ohne Herumgepatze!! Viel Spaß!!