Gesunde Jause zum Schulstart

Sich gesund zu ernähren ist nicht immer einfach – vor allem nicht während der Schulzeit. Deshalb sollte die Jause bunt und abwechslungsreich gestaltet sein. Doch leider verziehen die Kinder oft schon beim Wort „gesund“ das  Gesicht. Hübsch aufbereitet geht es zumindest im Kindergartenalter noch leichter. Zum Beispiel wenn man den Käse und das Gemüse in Form von Sternen anbietet. Das lässt sich mit Keksausstechern ganz leicht bewerkstelligen.

Wir haben drei gesunde und köstliche Rezepte für euch herausgesucht: Müsliriegel, Bananenbrot und Karottenmuffins. Bezieht eure Kinder bei der Zubereitung mit ein, denn selbstgemacht schmeckt am besten!


Müsliriegel

MÜSLIRIEGEL
– 1 Apfel
– 75 Gramm Nüsse (Erdnüsse, Mandeln…)
– 150 Gramm Trockenfrüchte (Datteln, Rosinen, getrocknete Marillen…)
– 75 Gramm Mehl
– 75 Gramm Haferflocken
– 2 Esslöffel Honig

Zuerst die Nüsse und Trockenfrüchte ganz fein hacken und den Apfel reiben. Danach gibt man alle Zutaten in eine Schüssel und vermischt sie mit den Händen, bis eine klebrige Masse entsteht. Diese dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei 180 Grad für 30 Minuten backen. Anschließend kann man noch im warmen Zustand Müsliriegel schneiden. Und fertig sind die selbstgemachten Riegel. Kühl gelagert sind sie mindestens zwei Wochen haltbar.

Kleiner Tipp: Nüsse in einen Gefrierbeutel füllen und die Kinder mit einem Nudelholz darauf schlagen lassen, bis die Stücke klein genug sind. Macht zwar Lärm, aber auch riesig Spaß!


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BANANENBROT
– 3 reife Bananen
– 300 Gramm Mehl (bevorzugt Vollkorn)
– 1 Pkg. Backpulver
– 1 Ei
– 1/2 Teelöffel Salz
– 4 Esslöffel Öl
– und optional Rosinen und etwas Zucker

Zuerst die Bananen in eine Schüssel geben, mit dem Mixer zu Brei verarbeiten und mit den übrigen Zutaten vermischen. Die Masse füllt man anschließend in eine gefettete Kastenform und bäckt sie mit 180 Grad Heißluft 45 Minuten.

Kleiner Tipp: Butter auf das noch warme Bananenbrot streichen und gleich probieren! Schmeckt himmlisch!


Karottenmuffins2

KAROTTENMUFFINS
– 3 Eier
– 80 Gramm Nüsse gemahlen (Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse)
– 1/2 Pkg. Backpulver
– 220 Gramm Karotten
– eine Prise Zimt
– 80 Gramm Zucker
– 80 Gramm Mehl
– 1 EL Öl

Zuerst die Karotten fein raspeln. Dann Eiweiß und Eigelb trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. Das Eigelb mit Zucker und Öl zu einer cremigen Masse verrühren und anschließend die Karottenraspeln daruntermischen. Danach Mehl, Zimt, Nüsse und Backpulver hinzugeben und gut durchmischen. Zuletzt vorsichtig den Eischnee darunterheben. Den fertigen Teig in Muffinförmchen oder ein eingefettetes Muffinblech geben und 20 Minuten bei 170 Grad backen.

Kleiner Tipp: Die fertigen Karottenmuffins unbedingt noch verzieren! Einfach mit Karottenraspeln, Schokostreuseln oder Staubzucker bestreuen oder mit Erdbeerblüten garnieren. Je bunter, desto besser!

Back to School – was nun?!

In den letzten Tagen läuft die kleine Nina etwas unrund. Sie hat wenig Hunger, keine Lust rauszugehen, zieht sich lieber zurück und ist schnell gereizt. Das ist natürlich auch ihrer Mama und ihrem Papa schon aufgefallen, ist Nina doch normalerweise ein richtiger Sonnenschein. Ihre Eltern haben eine Vermutung. Kommenden Montag fängt die Schule wieder an. Also sprechen sie Nina darauf an und diese bricht darauf in Tränen aus: „Ich habe den ganzen Sommer lang nichts gelernt. Ich habe solche Angst, dass ich im Unterricht nicht mehr mitkomme. Zudem ist meine beste Freundin weggezogen. Was ist, wenn mich die anderen Kinder nicht mögen?“ Ninas Eltern zerbricht es bei diesen Worten das Herz. Sie möchten ihrem Schatz unbedingt helfen, sind aber ziemlich ratlos, wie sie das anstellen.

Ratschläge unserer Expertin
Unsere Psychologin Elina kennt diese Thematik nur zu gut und hat nützliche Tipps für Ninas Eltern parat:
Reden Sie mit Ihrer Tochter über ihre Ängste und Sorgen und nehmen Sie diese ernst. Es ist ganz als normal, dass sie traurig ist, wenn ihre beste Freundin wegzieht und auch Bammel vor der Schule sind nichts Außergewöhnliches. Sagen Sie ihr, dass gute Freundschaften halten, auch wenn man nicht unmittelbar nebeneinander wohnt und fragen Sie Nina, welche Kinder sie sonst noch aus der Gegend kennt und mag. Vielleicht fällt ihr ja dann schon jemand ein, mit dem sie in Zukunft Zeit verbringen möchte.

Stärken Sie den Selbstwert Ihres Kindes und machen Sie ihr Mut! Überlegen Sie gemeinsam, was Ninas Stärken in der Schule und außerhalb sind. Denken Sie mit Ihrer Tochter nach, worauf sie stolz sein kann. Was habe ich im letzten Schuljahr gut gemacht bzw. was lief in den Ferien toll? Wie kann mir das helfen, das neue Schuljahr wieder gut zu meistern? Sagen Sie ihr auch, dass Fehler machen erlaubt ist. Nehmen Sie den Leistungsdruck etwas raus und bestärken Sie Ihre Kleine, dass ihr alles wieder prima gelingen wird.

Besprechen Sie mit Nina, wie das neue Schuljahr wohl werden wird. Was bleibt gleich? Welche Lehrer wird sie haben und wie ist die Beziehung zu ihnen? Zu wem kann sie gehen, wenn sie Sorgen hat? Versuchen Sie herzauszufinden, was ihr Spaß macht und gut tut. Wecken Sie ihre Vorfreude, indem sie Ihre Tochter beim Kauf von Schultasche und Co. mitentscheiden lassen. Schmieden Sie sich einen Plan, wie Sie die Tage vor Schulbeginn gemeinsam nutzen, um einerseits was tolles zu erleben und andererseits langsam wieder den Schulrhythmus zu finden.

Lassen Sie sich für den ersten Schultag Ihrer Tochter etwas Besonderes einfallen, das zeigt, wie lieb Sie sie haben – z.B. einen besonderen Glücksbringer oder eine Notiz mit netten Worten. Oder basteln Sie ihr eine Schatzkiste für die Schule mit Dingen, die ihr in Stresssituationen gut tun.

Zudem ist es hilfreich, wenn Sie die Situation auf einer „Das-ist-schlimm-Skala“ von 1 bis 10 gemeinsam mit Ihrer Tochter bewerten, um ein besseres Gefühl für die Lage zu bekommen. Und es ist ratsam, sich Hilfe von Experten, z.B. in einer Familienberatungsstelle, zu holen. Oft ist eine fremde Sicht auf die Dinge nützlich und manchmal vertraut man sich Außenstehenden leichter an. So findet Nina sicher eine Lösung, die anschließend mit der gesamten Familie umgesetzt werden kann.

Unsere Familienberater stehen Ihnen bei vielen Herausforderungen des Lebens unterstützend zur Seite! Holen Sie sich hier anonym Rat.

Bildnachweis: OÖ Familienbund/Andreas Schleifer

Die Creme-Rutsche

Ein Vergnügen für Krabbelstube, Kindergarten, das Kinderfest oder zu Hause für die ganze Familie! Spricht alle Sinne an und ist aus dem Angebot der Krabbelstube Kronstorf nicht mehr wegzudenken.

Die Cremerutsche aktiviert unsere Basissinne:
Die Körperwahrnehmung, den Tastsinn und das Gleichgewicht. Ihr braucht dazu nur eine Plane oder eine Plastikfolie, Körpermilch und/oder Körpercreme und reichlich Wasser!

Breitet die Plane oder Folie in der Wiese oder auf einer Matte aus. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit für eine Schräge – einen kleinen Abhang oder dergleichen?! Spritzt die Körpermilch und ausreichend Wasser auf die Plane (man benötigt viel mehr Wasser als Körpermilch oder Creme). Wenn Ihr möchtet, könnt ihr die Körpermilch oder Creme direkt auf die Haut auftragen. Kinder cremen sich am besten selber ein. Und schon geht’s rein ins „Rutschvergnügen”!

Zwischendurch immer wieder viel Wasser und ein wenig Körpermilch auf die Plane spritzen.

Viel Spaß!

Unser Buchtipp:
Ute Junge, Das Wahrnehmungshaus (3. Auflage, Eigenverlag)

Arbeitsbuch, 120 Seiten, farbig, mit dem „Wahrnehmungshaus” auf einem ausklappbaren Umschlag zum schnellen Nachschauen.
Zu bestellen bei: ute.junge(at)gmx.net;
Kosten: 20 Euro + Versandkosten ca. 4 Euro

Basteltipp: Wurfballon

Was ihr braucht:
– Luftballons
– Krepppapier in verschiedenen Farben
– Wolle oder Faden
– Sand oder Gries
1 Trichter
– 1 Schere


Wie es geht:
Blast den Luftballon einmal kurz auf, um ihn zu dehnen. Steckt dann den Trichter ein und lasst Sand oder Gries einrieseln. Knotet den Luftballon zu. Schneidet beliebig Krepppapierbahnen und bindet diese mit dem Faden an den Luftballon.

Idealerweise  kann eine Schlaufe gebunden werden, in die der Zeigefinger eingehakt wird. Der Ballon kann nun an der Schlaufe oder auch einfach in der ganzen Hand geworfen werden. In einer hohen Bahn mit wehenden Bändern fliegen die Wurfballons durch die Luft. Mit Ziel, auf Kommando, oder kreuz und quer!

Ballon fliege weit vorbei, ich schieße dich jetzt: 1, 2, 3!

Viel Spaß!

Beereneis selber machen

Was ihr braucht:

– 300g gefrorene Beerenfrüchte
– 1 Banane
– 250 g Topfen
– 300 ml geschlagene Sahne
– 300g Joghurt

Wie es geht:
Zur Herstellung wird ein Handmixer, ein Kühlschrank oder Gefrierschrank sollten ebenfalls vorhanden sein, weil die Zutaten vor dem Zubereiten der Eismischung gut gekühlt sein müsse!

Die gefrorenen Früchte werden in einen Behälter gegeben. Dazu gibt man die geschlagene Sahne, den Quark, den Zucker und das Joghurt. Alle Zutaten sollten so kalt wie möglich sein, gut durchrühren. Ist die Masse noch nicht fest genug, muss sie für eine gewisse Zeit in den Gefrierschrank gegeben werden.


Die Eismischung kann beispielsweise in kleine Joghurtbecher gefüllt werden, um nach dem Einfrieren ein Eis am Stiel zu haben. Das Eis kann bedenkenlos für einen oder zwei Tage im Gefrierschrank gelagert werden.

Ausflugstipp: Ein Besuch am Bauernhof

Für viele Kinder ein Highlight: Urlaub am Bauernhof. Tiere streicheln, den ganzen Tag herumtollen, Spielplätze, … einen tollen Blick „hinter die Kulissen“ eines echten Bauernhofs zu schenken ist für die Kleinen ein echtes Erlebnis. Viele Höfe bieten diese Möglichkeit mittlerweile und laden zu einem Tag der offenen Tür ein.

Auch der Burgstallerhof in Regau lud dieses Jahr bereits ein und eine Bäuerin berichtet von dem tollen Tag:

„Am vergangenen Mittwoch öffneten wir bei strahlendem Wetter unseren Bauernhof, den Burgstallerhof, für Familien über das Familienbundzentrum Regau/Vöcklabruck. Rund 30 Familien folgten dieser Einladung. Nach einer kurzen Einführung der wichtigsten Bauernhofregeln ging es los. Die Kinder durften die Milchviehherde und den Melkroboter im modernen, tierwohlfördernden Laufstall füttern, streicheln und bewundern. Ein echtes „Muh“ mal zu hören, war für viele ein besonderes Erlebnis. Dann marschierten wir weiter zu den Hühnern. Für manche Kinder benötigte es einiger Überwindung, eine Henne zu streicheln. Danach wurden die frischen Eier aus dem Hühnerstall abgenommen. „Oh, wie warm ist dieses Ei!“, erkannte ein junges Mädchen, welches noch nie zuvor ein frisch gelegtes Ei in Händen hielt. Noch nicht genug, auch die Eseln und Kälbchen warteten auf Streicheleinheiten und Futter. Es war ein besonderes Highlight zu sehen, wie das kleine Eselfohlen ihrer Mutter auf die Weide folgte. Das war natürlich noch lange nicht alles, auch die kleinen Kücken, die gerade einmal vier Tage alt waren, durften vorsichtig aufgehoben und gestreichelt werden. Vor allem die Jungs tobten sich anschließend mit den vielen Trettraktoren und Spielfahrzeugen aus. Auch ein „Maisbad“ als Sandkiste war besonders beliebt. Abschließend konnte sich dann jeder noch auf dem eigens geschnitzten Holzstock sein Stockbrot am Lagerfreuer grillen. Ein besonderer Tag, der nicht nur den Kindern gefallen hat, auch ich als Bäuerin, hatte meine Freude zu sehen, mit welchem Glitzern in den Augen, die Kinder bei den diversen Stationen dabei waren. Ein großes Danke an die Organisatoren, es war ein traumhafter Tag.“

Wer selbst gerne mal ein bisschen länger bleiben möchte, kann über den OÖ Familienbund alle zwei Monate einen Familienuraub gewinnen – auch Bauerhöfe sind hier dabei! 🙂 Gleich vorbeischaun unter Familienzeit gewinnen!

Sommer, Sonne, Sonnenschein?

Ach, was war das doch damals für eine unbeschwerte Zeit. Wenn die letzten Tests anstanden und in der Schule schon eine gewisse Unruhe durch die Gänge schlich. Als man die Tage zählte, weil man sie kaum mehr erwarten konnte -­ die Sommerferien – Wochen voller Freiheit, Sonne und Spaß. Wird man allerdings älter und hat Kinder, ist das Ganze nicht mehr ganz so unbeschwert. Denn Job und Familie unter einen Hut zu bringen, ist vor allem in den langen Ferien oft sehr herausfordernd.

Die Vorfreude steigt
„Nur noch zwei Wochen!“, verkündet Niklas schon morgens am Frühstückstisch. Eigentlich liebt er die Schule, mag seine Lehrer und Klassenkameraden und lernt gerne Neues. Doch nun, da die Tage immer länger und heißer werden, freut er sich wie jeder Elfjährige vor allem auf eins – die schulfreie Zeit. Mit den anderen Kindern aus der Nachbarschaft will er draußen spielen, baden gehen und jede Menge Action. Deshalb liebt er es, seinen Eltern regelmäßig zu berichten, wie viel Zeit bis zu den Sommerferien noch bleibt.

Langeweile macht sich breit
Die ersten beiden Wochen nehmen sich seine Eltern wie jedes Jahr Urlaub. Sie genießen es, ausschlafen zu können und tagsüber gemeinsam als Familie etwas zu unternehmen. Sie planen Ausflüge, organisieren Verabredungen mit befreundeten Elternpaaren oder verbringen die Tage im Garten oder am See. Die zwei Wochen sind jedoch schnell vorüber und die Eltern müssen wieder in die Arbeit. Ab jetzt muss Niklas zu den Großeltern. Anfangs noch super interessant, kehrt nach ein paar Tagen der Alltag ein und er fängt an, sich zu langweilen.

Fernsehen als Beschäftigungstherapie
Auf die Frage, was er denn gerne tun möchte, weiß Niklas keine Antwort. Von der anfänglichen Euphorie über die viele Freizeit ist nur noch wenig übrig. Da kommt ihm der Fernseher sehr gelegen. Unterhaltung rund um die Uhr, ohne sich groß Gedanken machen zu müssen oder selbst aktiv zu werden. Doch gerade diese passive, ständige Berieselung macht Niklas sehr unausgeglichen und teilweise sogar aggressiv. Er ist unterfordert und unzufrieden und lässt das seine Eltern auch spüren. Es breitet sich immer mehr Langeweile und Unmut bei Niklas und dadurch Ratlosigkeit bei den Eltern aus.

Vom Stress der Langeweile
“Ich weiß nicht, was ich machen soll, mir ist fad!” Dieser Satz trifft bei Eltern einen empfindlichen Nerv. Langeweile ist vergeudete Zeit -ein unangenehmes Gefühl von Stillstand, Nichtstun und Missmut macht sich breit. Das Ziel vieler Eltern ist, diesen Zustand möglichst schnell zu beenden. So wird “leere” Zeit mit Aktivitäten gefüllt und Eltern haben das Gefühl, sich ständig neue Beschäftigungen ausdenken zu müssen. Dabei tun sie dem Kind keinen Gefallen. Es scheint so, als hätten die Kinder verlernt, ihre Zeit aus eigenem Antrieb heraus zu gestalten.

Nichtstun als Basis für kindliche Kreativität
Was viele nicht wissen, Langeweile hat durchaus überraschende Vorteile. Kinder brauchen reizarme Zeiten- Leerlaufphasen, in denen sie zur Ruhe kommen, um zu sich selbst und ihren eigenen Interessen finden können. Ein ungeahntes Maß an Kreativität und Eigeninitiative kommt zum Vorschein. Kinder, die sich gelegentlich langweilen, lernen ihr Potential kennen, stärken so ihre Fähigkeit, aus sich selbst heraus etwas zu schaffen und und beziehen daraus Selbstbewusstsein.

Vom Wert des Nichtstuns
Als Eltern können Sie hier die Weichen stellen. Durch die ständige Reizüberflutung und Zeit mit gedankenlosen Aktivitäten (z.B. Berieselung durch den Fernseher) leidet die Aufmerksamkeitsspanne. Daher gilt: Langeweile zulassen! Achten Sie darauf, dass Ihr Kind genug freie Zeit hat und halten Sie die Langeweile Ihres Kindes aus. So werden Sie beobachten können, wie sich Langeweile in eine Zeit des Lernens und Entdeckens verwandelt. Aber Vorsicht, Langeweile zuzulassen bedeutet nicht, das Kind völlig allein zu lassen. Bei Bedarf können Anregungen und Hilfestellungen angeboten werden ­­– sozusagen eine Art Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Vorteile der Langeweile

  • Zeit zur Reflexion: Nichtstun schafft Zeit zum Nachdenken und Reflektieren. Beispielsweise darüber, wie und warum man selbst Dinge auf seine Weise handhabt.
  • Erholungsphasen: Ein wenig Leerzeit vor dem Schlafengehen hilft, einen klaren Kopf zu behalten.
  • Mehr Fantasie: Die Pause von der ständigen Stimulation neuer Medien gibt einem die Möglichkeit eigenständige Gedanken zu fassen- und somit kreativer und origineller zu denken. Versuche Neues und entdecke Dinge die du vorher nicht kanntest!
  • Eindrücke können verarbeitet werden: Erfahrungen und Eindrücke müssen vom Gehirn verarbeitet werden. Dies funktioniert besser, wenn nicht ständig neue Reize dazukommen.

 

Unsere neue Rubrik „ErziehungsImpulse“ beschäftigt sich mit verschiedenen Herausforderungen des Eltern-Daseins. Zu diesem Thema haben wir auch laufend  verschiedenste Vorträge und Workshops. Einfach schlau machen unter Veranstaltungen des OÖ Familienbundes!

Weiche Knete – ganz ohne Alaun!

Was ihr braucht:
200 Gramm Mehl
– 70 Gramm Salz
– 1 Esslöffel Zitronensäure
– 3 Esslöffel Öl
– 150 bis 200 ml kochendes Wasser
– Lebensmittelfarbe


Wie das geht:

Alle Zutaten mischen und in einer verschließbaren Dose aufbewahren.

In unserer Krabbelstube und unserem Kindergarten lieben es die Kinder, die weiche Knete zu formen, zu schneiden, zu reißen und zu kneten. Mit den natürlichen Zutaten, ohne Alaun, lässt sich eine weiche und ungiftige Knete leicht selbst herstellen, die jedoch trotzdem nicht für den Verzehr bestimmt ist!

Je nach Entwicklungsstand und Bedürfnis der Kinder bietet es sich an, die Knete in einer Farbe oder mehrere Portionen in verschiedenen Farben zu mischen. Als einfaches und selbstgemachtes Geschenk und Mitbringsel macht die Knete immer wieder Freude!

Viel Spaß beim Kneten und Schenken wünscht das Team vom
Familienbund Kindergarten und Krabbelstube Kematen
!

Knete 2

Ausflug ins Rodlbad Gramastetten

Immer nur ins Freibad oder an den See – wie langweilig! 😉
Hier mal eine etwas andere Alternative, bei der es allerhand zu entdecken gibt.

Wenn der eigene Pool zu warm ist und auch die umliegenden Badeseen sich immer mehr und mehr füllen, dann kann man sich an heißen Sommertagen auch anderswo die perfekte Abkühlung holen – im idyllischen, erfrischenden Rodlbad in Gramastetten.

Hier ist für jeden etwas dabei, die Kleinen können im Kinderbecken plantschen und sich auf dem schön angelegten Spielplatz austoben! Wagemutige springen von der Brücke ins kühle Nass und gemütliche Badegäste genießen einfach nur das erfrischende Wasser und die Atmosphäre und ruhen sich dann auf der angrenzenden Liegewiese mit Naturschatten aus.

Wenn der Durst oder Hunger plagt, dann ist man beim Buffet genau richtig. Ein wunderschöner erholsamer Platz an heißen Tagen!

Danke an das FBZ Gramastetten für diesen tollen Ausflugstipp! 🙂

Basteltipp für Tage voller Sonnenschein

Wo die Tage nun immer länger werden und der Sonnenschein kein Ende nimmt, kommt diese Bastelanleitung genau richtig – denn umso mehr Sonne durch die Fenster scheint, umso besser kommen die lustigen und bunten Quallen zur Geltung 🙂


Was ihr braucht:
– Seidenpapier in mehreren Farben
– Tonpapier schwarz
– Schere
– Bucheinbandfolie selbstklebend
– Geschenkband


Wie das geht:
Das Seidenpapier wird in kleine Stücke geschnitten. Die Stücke brauchen nicht gleich groß sein, aber mit der Schere schneiden kann dabei geübt und somit die motorischen Fähigkeiten der Kinder gestärkt werden. Wer mag, kann die Papierstücke auch reißen – das ist Geschmackssache 🙂

Wenn gerade kein Zirkel zur Hand ist, dann einfach mit einem kleinen Teller die Halbkreisform nachziehen.  Am unteren Rand eine Wellenlinie malen und alles mit ca. 1 cm Rand ausschneiden. Dann noch einmal auf das Tonpapier übertragen und ein zweites Mal ausschneiden.

Von der selbstklebenden Bucheinbandfolie ein Stück abschneiden, das etwas größer als die Qualle ist. Das Papier von der Folie abziehen und die Folie so auf den Tisch legen, dass die klebende Seite nach oben schaut und die schwarze Quallenform auflegen.  Nun beginnt der lustige Teil für das Kind. Die bunten Seidenpapier-Stückchen werden kreuz und quer auf die Klebefolie gelegt, bis die ganze Fläche ausgefüllt ist. Es macht nichts, wenn einige Ecken der bunten Seidenpapierstücke aus der Qualle rausragen, denn jetzt wird die Qualle ausgeschnitten.

Am unteren Rand Geschenkbänder ankleben.

Die zweite schwarze Quallenform mit einem Stück Bucheinbandfolie bekleben und am äußeren Rand ausschneiden. Dann auf die bunte Qualle legen und somit zusammenkleben.

Nun einen hübschen Platz am Fenster suchen und schon fängt uns die Qualle das Sonnenlicht bunt und fröhlich ein!

Danke an das FBZ Neuhofen!

Sonnenqualle