Russischer Zupfkuchen

Eines gleich vorweg – entschuldigt meine furchtbare Handykamera, der Kuchen schmeckt besser als er hier aussieht und hat mir tatsächlich schon einige Komplimente eingebracht 😉

Klar, jeder mag Kuchen – aber Kinder haben da schon meist einen exquisiteren Geschmack. Süß muss es sein, klar! Und saftig. Am besten auch noch schokoladig. Und wenns lustig aussieht, ists auch nicht verkehrt.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es gar nicht mal so aufwendig sein muss, um Kinder anzusprechen – ausgefallene wunderschön anzusehende Torten sind Kindern oft eher unheimlich, Bekanntes findet eher Anklang. Darum hier ein Rezept, das super einfach zuzubereiten ist (auch mit „Unterstützung“ im Kleinkindalter) und auch noch wahnsinnig gut ankommt, sei es bei Erwachsenen als auch bei den Kleinen.


Was ihr braucht:

Für den Teig:
– 420 g Mehl
– 40 g Kakaopulver
– 3 TL Backpulver
– 200 g Zucker
– 2 Päckchen Vanillezucker
– 2 Eier
– 250 g Butter oder Margarine

Für die Füllung:
– 375 g Butter oder Margarine
– 1 kg Magerquark
– 2 Päckchen Vanillezucker
– 2 Päckchen Puddingpulver
– 4 Eier
– 250 g Zucker

Wie das geht:

Für den Teig Mehl mit Backpulver und Kakaopulver in einer Schüssel vermischen. Butter in Flocken mitsamt den Eiern, dem Zucker und dem Vanillezucker hinzufügen. Alle Zutaten mit dem Knethaken des Mixers kurz auf niedriegster, dann auf höchster Stufe gut verarbeiten. Kurz mit den Händen durchkneten und etwa zwei Drittel auf dem Backblech ausrollen oder mit den Händen verteilen und andrücken.

Für die Topfenfülle die Butter zerlassen und abkühlen lassen. Topfen glatt rühren und mit Eiern, Zucker, Vanillezucker und Puddingpulver zu einer einheitlichen Masse vermischen. Flüssige Butter unterrühren, Masse auf dem dunklen Teig verteilen und glatt streichen.

Jetzt mit den Fingern den restlichen dunklen Teig in verschieden große Stücke zerzupfen oder zerbröseln und auf der Topfenmasse verteilen. Den Backofen auf 180°C vorheizen und den Kuchen ca. 45 Minuten lang backen – Stäbchenprobe ist wichtig, denn oft ist der Kuchen schon fertig, obwohl die Topfenmasse noch hell ist!


Kleiner Tipp am Rande:
Ihr könnt auch den restlichen dunklen Teig erneut verkneten, ausrollen und mit Keksausstechern verschiedenste Motive ausstechen und auf dem Kuchen verteilen. So kann man zu den verschiedensten Anlässen individuelle Verzierungen anfertigen, oder die Kleckse beispielsweise aussehen lassen wie Kuhflecken.
Falls ihr kein Nesquik oder Benco verwendet, sondern Bio-Kakaopulver – hier ist zu beachten, dass nicht jedes gleich schmeckt. Umso schwächer der Kakao entölt wurde, umso schokoladiger und süßer ist er auch. Hier muss man, je nachdem wie süß ihr euren Kuchen gerne hättet, die Menge gegebenenfalls reduzieren.

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Basteln mit Papi

Mit filigranen Bastel-Anleitungen kann ja doch mancher nicht so richtig viel anfangen. Aber damit auch weniger feinmotorisch Begabte mal zuum Basteln kommen, haben wir nun auch was gefunden, wo sich Väter mal austoben können. Und so richtig praktisch ist es auch noch!

Ihr kennt es vielleicht – die Kinder wollen überall dabei sein und überall mitmachen. Auch in der Küche. Klar kocht man viel lieber mit Mama und Papa mit als sich daneben in der Puppenküche zu betätigen. Da lässt man sie naürlich gerne helfen!

Leider treten hier neben Anbrennen, Aufgabenverteilung und „Mama, guck mal das große Messer“ noch weitere Herausforderungen auf. Eine davon stellen die vielen Höhenmeter, die zwischen den kleinen Köpfen und der Anrichte liegen, dar. Um die zu überbrücken wird ein Stuhl angeschleppt, auf den dann gekraxelt wird.

Wer soll denn aber bei all der Ablenkung noch darauf achten nicht vom Stuhl zu kippen?! Hier muss Abhilfe her! Zwar kann man sich den so genannten „Learning Tower“ mittlerweile auch auf Amazon bestellen, ihr könnt ihn allerdings auch selber machen – was natürlich mehr Spaß macht und auch noch weniger kostet.

Was ihr braucht:
Tritthocker (z. B. Bekväm/Ikea)
Hocker (quadratisch oder rechteckig, z. B. Oddvar/Ikea)
Schrauben

Den Tritthocker zusammenschrauben. Beim Aufbauen vom Hocker darauf achten, dass der Sitz an der Unterseite montiert wird und der Hocker oben offen ist. Eines der Verbindungshölzer der Beine lässt man weg, so entsteht genug Platz damit die Kinder später allein durchklettern können und sie nicht jedes Mal jemand hineinheben muss.

Nun werden nur noch beide Flächen der Hocker aneinander geschraubt und schon ist der Turm fertig! Je nach Geschmack kann dieser natürlich noch bemalt und verziert werden. Wer mehr Kinder hat, kann natürlich auch Hocker mit größerer Sitzfläche verwenden.

LearningTower

Ein großes DANKE an Elisabeth (Volksschullehrerin, Spielgruppenleiterin, leidenschaftliche Köchin und Mama) vom Familienbundzentrum Urfahr!
FBZ Urfahr

 

Ich bin okay, du bist okay

Letztens erreichten uns diese ehrlichen Worte, die wir euch nicht vorenthalten möchten… fragt man sich doch als Elternteil oft, wie andere fühlen und denken und ob man nur selbst manchmal überfordert ist. Wir sagen euch – nein, ihr seid nicht allein!

Darf man als Mama oder Papa auch mal überfordert sein oder einen schlechten Tag haben? Ja, das darf man!

Manchmal hab ich’s satt!

Oft will man sich einfach bequem durch die Social-Media-Welt scrollen und von amüsanten Inhalten berieseln lassen. Leider kommt man als Mutter nicht drum herum, andere von Eltern geteilte Inhalte zu sehen. Und da stolpert man teils über Dinge, die man als frischgebackene Mutter nun wirklich nicht sehen möchte. Schlanke aufgestylte Mütter, in hohen Schuhen und kurzen Röcken. Mit tollen Frisuren und frischem Make-Up. Ich selbst bin froh, überhaupt ein Shirt ohne Flecken gefunden zu haben.

Dann rollt man kurz mit den Augen und scrollt weiter. Und stolpert dann über Artikel mit so tollen Themen wie „Trotz Müdigkeit ins Fitnessstudio“ oder „Auch mit Baby was für sich tun“. Was für mich zu tun – das hieß nach der Geburt, kostbare fünf Minuten duschen oder telefonieren zu können. Den Körper nach den Strapazen einer Geburt mit geschwollenen Augen und fettigem Haar ins Fitnessstudio schleppen?! Sicher nicht!

Und doch wird einem ständig ein schlechtes Gewissen von außen eingeredet, ist doch das Bild der Über-Mutti allzu präsent. Ja, ihr könnt alles schaffen, liebe Frauen, ihr müsst nur die Motivation finden euch die Beine zu rasieren, Sport zu treiben, dem Mann stets lächelnd eine tolle Partnerin zu sein und niemals etwas wie Frust oder Überforderung zu empfinden. So hat man zu sein, oh ja.

Auch viele Frauen die ich kenne, schrammen oft am schmalen Grad zwischen dem, was man zu sein hat und dem, was man wirklich ist. Zu groß ist die Scham, zu viel Angst hat man vor den Blicken und bissigen Kommentaren anderer Eltern. Daher möchte ich ihnen und euch allen sagen: es ist okay. Wir wissen es alle und trauen uns trotzdem oft nicht, es zuzugeben.

Es ist okay, zu müde zu sein, um etwas zu unternehmen.
Es ist okay, die Zeit für sich auf der Couch statt im Sportkurs zu verbringen.
Es ist okay, sich keine Gedanken über Haare und Make-Up zu machen.
Es ist okay, einmal nicht frisch zu kochen und dem Baby ein Glas aufzumachen.
Es ist okay, genervt und überfordert zu sein.
Es ist okay, sich nicht immer beherrschen zu können.
Was ich empfinde, ist okay – was du empfindest, ist okay.

Ja ich schaffe es oft nicht, alles unter einen Hut zu bringen – aber das macht mich weder zu einer schlechten Mutter noch zu einem schlechten Menschen. Denn ein Regentag bringt noch keine Überschwemmung. Was zählt, ist was ich meinen Kindern für ein Gefühl entgegenbringe und diese Basis wird von einem bösen Wort oder einem schmutzigen Leiberl nicht umgestürzt. So lange ich mein Leben authentisch und liebevoll lebe, wird auch mein Kind zufrieden sein.

Einen Gruß an alle Mütter, ihr macht das toll!

Wir bedanken uns dafür. Ehrlichkeit ist die Voraussetzung, sich auszutauschen zu können, in den Erfahrungen anderer wiederzufinden und zu merken – damit steh‘ ich nicht allein da!

Der Stoff für kleine Abenteurer

Mit Kindern ändern sich die Anforderungen und Ansprüche an so ziemlich alles. Routinen ändern sich, Dinge müssen schnell gehen, auf alles sollte man vorbereitet sein. An diese Bedürfnisse muss sich auch die Kleidung anpassen – verspielt darf’s schon sein, aber bitte auch nützlich.

Sophie aus Traun hat sich genau diesem Thema gewidmet und es sich zur Aufgabe gemacht, diese Dinge selbst herzustellen. Als Mutter weiß sie genau was es braucht – praktisch soll es sein und kindgerecht, und jedem Abenteuer muss es standhalten können.

Von Stoffwindeln über Hauben, Halstücher, Bettschlangen usw. fertigt Sophie Praktisches für kleine Abenteurer selber an. Tolle Tipps gibts auf ihrem Blog „Lila Elch“ auch noch dazu. Wir empfehlen euch, sie mal auf Facebook oder direkt auf der Homepage zu besuchen:

Lila Elch – Facebook

Lila Elch

Und das Beste kommt zum Schluss: wir verlosen eine dieser tollen Stoffwindeln in einer Farbe eurer Wahl! Hinterlasst uns direkt hier oder unter unserem Facebook-Beitrag einen Kommentar mit eurer Wunschfarbe und nehmt am Gewinnspiel teil 🙂
Lila Elch-Verlosung

Trommelwirbel selbst gemacht!

Nun, wo der Sommer vorbei ist und uns wieder vermehrt Regentage bevorstehen, ist es wieder Zeit für Aktivitäten im Indoor-Bereich. Da liegt es nahe, sich gemeinsam zum Tisch zu setzen und etwas Tolles selber herzustellen. Macht nicht nur Spaß, sondern auch Sinn – ihr könnt euch kreativ austoben und habt danach auch noch ein neues Spielzeug!

Heute zeigen wir euch, wie Ihr ganz einfach Trommeln selbst basteln könnt. Ihr könnt sie ganz einfach so gestalten, wie es euch gefällt, es steht also den verschiedensten Geschmäckern nichts mehr im Wege!

Zusätzlicher Vorteil: wessen Kinder sich gerne musikalisch betätigen, wer aber doch durch Schlagzeug und Co. die heimatliche Ruhe nicht gänzlich ruinieren möchte, kommt hier ebenso auf seine Kosten.


Was ihr braucht:

Tontopf für Blumen (mind. 23 cm Durchmesser)
Backpapier
Tapetenkleister
Pinsel
Farben (zb. Wasserfarben)


Wie es geht:

Schneidet das Backpapier in gleich große quadratische Stücke. Diese sollten über den Rand des Tontopfes etwa 7 cm weit hinausragen.

Mischt den Tapetenkleister mit Wasser (siehe Anleitung und Mengenverhältnis laut Verpackung).

Streicht mit einem Pinsel den Rand des Topfes und ca. 7 cm abwärts am Topf großzügig mit Kleister ein und klebt das Backpapier daran fest. Streicht dabei das Backpapier mit den Händen nach unten und drückt es gut an (das Backpapier sollte möglichst glatt am Topf kleben).

Bepinselt widerum das darauf geklebte Backpapier mit viel Tapetenkleister und legt das nächste Blatt darauf – dies wiederholt ihr nun etwa 16 – 20 Mal, bis eine gute Schickt entstanden ist.

Das abstehende Backpapier könnt ihr nun rund um den Topf abschneiden, sodass ein Rand von ca. 5 – 7 cm bleibt.

Nachdem ihr dies nun ca. 2 Tage trocknen habt lassen, könnt ihr eure Trommeln verzieren wie ihr wollt, am besten eignen sich hierzu Wasserfarben.

Wir wünschen euch viel Spaß und gutes Gelingen 🙂

Dankeschön, liebe Birgit vom FBZ Urfahr!

https://ooe.familienbund.at/de/familienbundzentren/standorte/urfahr.html

 

 

Darf ich vorstellen… ?

Wir müssen uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge nun von unserer liebsten Autorin verabschieden, denn Alva und ihre Glitzerschuhbande werden sich in Zukunft neuen Aufgaben widmen. Das weinende Auge erklärt sich wohl von selbst – blicken wir doch auf viele Momente zurück, in denen wir uns selber in Geschichten wiedererkennen konnten, in denen herzhaft gelacht wurde und in denen man spürte, dass man mit so mancher Herausforderung des Eltern-Daseins doch nicht ganz so allein dastand. Doch es bleibt ein lachendes Auge, denn Alva wird uns in Form von monatlichen Anekdoten aus ihrem Alltag erhalten bleiben.

Wir sagen: Danke dir! Und freuen uns darauf, dass du uns auch künftig an deinem Leben teilhaben lässt.

Nun wird sich also Patricia vom OÖ Familienbund um die Beiträge kümmern – und die werden wir euch hier kurz vorstellen. Also, was hat Patricia so über sich selbst zu sagen? Nichts… denn Patricia redet nicht gern über sich selbst. Vielleicht deshalb, weil es schwer ist jemanden zu beschreiben, dessen Persönlichkeit so zwiespältig ist.

Chaotin und Vollzeit-Monk, Faulenzer und Zappelphilipp, Abenteuerfan und Wohlfühlzonenliebhaber, Angsthase und Draufgänger, Gewohnheitstier und Chamäleon, und viele weitere Widersprüche.

Ihr Alter ist 25 Jahre oder so ähnlich. Sie lebt mit ihrem Freund auf ikeanisch eingerichteten 40qm. Kommt „vom Land“ (Leonding) und aus einer riesengroßen Familie. Sie bezeichnet sich als Hobby-Köchin und ist doch süchtig nach McDonald’s, der sich optimalerweise zwei Stockwerke unter ihrer Wohnung befindet.

Ach ja und sie trägt gern Kleidung mit Leopardenmuster, vor allem Leggings.

Sie wird euch künftig mit Rezepten, Bastel-Ideen und vielleicht dem ein oder anderen Schwank aus ihrem Leben versorgen.

Eins hat Patricia auf jeden Fall ganz bestimmt: Humor. Denn sie hat diesen Beitrag über sich selbst in der 3. Person selbst verfasst.

Und sagt somit ganz laut: „Hallooo!“

Welios Science Center ein tolles Erlebnis für die ganze Familie!

Bei den Wörtern „Wissenschaft“ und „Technik“ brechen meine Kinder normalerweise nicht in Begeisterungsstürme aus. Doch was das Welios Science Center in Wels zu bieten hat, ist einfach unglaublich toll. Das Gebäude an sich ist schon beeindruckend. Meine Neunjährige war überrascht wie man ein so imposantes Gebäude mit Sonnenkollektoranlage und Photovoltaikmodulen zum Leuchten bringen kann.

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Großartig ist das Motto im Welios: „Angreifen ist nicht nur erlaubt sondern sogar erwünscht“. Jedes Kind liebt es Sachen auszuprobieren und zu experimentieren. Das macht das Begreifen der 120 Mitmach-Exponate spannend und bringt den Kindern Wissenschaft auf eine spielerische Art näher.

Eines der lustigsten Exponate ist sicherlich das „Tanzkraftwerk“. Man kann einen Musiktitel auswählen und dazu tanzen. Und jede Bewegung wird auf dem speziellen Boden in Strom verwandelt. Oh, hätte man doch so etwas zu Hause. Dank der herumturnenden Kindern wäre das Stromproblem elegant gelöst;-)
Ich konnte meine Kinder bei der Station nur zum Weitergehen bewegen, indem ich ihnen versprochen habe, sie dürfen wie echte Astronauten die Startphase einer Rakete erleben. Eine Sojazkapsel, Vibrationsheadset, Rüttelsitze, Soundanimationen und schon waren meine Kinder auf dem Weg in das Weltall.

Doch es gibt noch viel, viel mehr im Welios Science Center.

Legofans können beispielsweise mittels kindgerechter Software und den allbekannten LEGO Steinen wilde Tiere, Fußballer oder Mindstorms EV-3 Roboter bauen und im weiteren Schritt am PC animieren.

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Meiner Großen hat es aber vor allem die Sonderausstellung über Leonardo da Vincis Erfindungen, die noch bis Ende Oktober 2017 zu sehen ist, angetan. Der Name des Universalgenies war ihr schon ein Begriff, aber dass er Maler, Architekt, Anatom, Naturphilosoph, Ingenieur und Mechaniker war, das hat sie am meisten fasziniert.
Und natürlich spielten dabei die 20 Exponate seiner Erfindungen zum Anfassen und Bewegen eine große Rolle. Meine Jüngsten waren dank dem ganzen Ausprobieren hellauf begeistert! Und auch für die Erwachsenen ist es spannend zu sehen, inwiefern diese großartigen Erfindungen heute noch eine Rolle spielen.
Fazit: Das Welios ist auf alle Fälle eine Reise mit der kompletten Familie wert.

Welios wir kommen bestimmt wieder!

 

Näheres über das Welios, aktuelle Termine und Ferienprogramme erfährt ihr hier: www.welios.at

oder auf der FB-Seite: https://www.facebook.com/search/top/?q=welios

 

MOTHER’S FINEST- Ein Lifestyle-Blog der besonderen Art

Heute stelle ich euch einen der schönsten Lifestyle-Blogs für Mütter vor. Die Bilder sind traumhaft und die gezeigten Kleider, Möbel, Wohnaccessoires und Co so schön, dass man am liebsten reinhüpfen möchte. Die Tipps und Fotocollagen so unglaublich ansprechend. Ich hab es ja sonst nicht so mit schick und trendig, aber hier kann selbst ich nicht widerstehen ab und zu reinzulesen und mir Ideen zu holen. Der Name dieses großartigen Blogs lautet: MOTHER’S FINEST. Auf MOTHER’S FINEST finden moderne Frauen außerdem Informationen und Inspirationen rund um’s Muttersein und alles was dazugehört. Persönliche Interviews mit Müttern, die Einblicke in ihr Leben geben, das was uns als Familie besonders gut gefällt, Dekorationstipps, Inspirationen zu Modethemen, etc.

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Hinter diesem Blog steckt Isabelle Flandorfer (selbst Mutter von zwei Buben und einem Mädchen), die Frau mit dem Händchen für unaufgeregten und treffsicheren Stil, immer auf der Suche nach den kleinen, feinen i-Tüpfelchen, die das Leben als Mama noch schöner machen.

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Ich hab der sympathischen und wunderschönen Isabelle ein paar Fragen gestellt, vor allem weil ich wissen wollte wie es hinter den Kulissen eines solchen Blogs aussieht:

Liebe Isabelle, must du ab und zu auch aufräumen und umgestalten bzw. dekorieren  bevor du Fotos für den Blog machst? Oder sieht es bei dir die meiste Zeit einfach so schön aus. (Dann würde ich im übrigen gerne eine Woche zu dir ziehen;-))

Isabelle: Ja das kann schon vorkommen, dass ich für ein Foto mal ein angeschneuztes Taschentuch, ein T-Shirt das herumliegt oder ein Paar Schuhe aus dem Bildfeld nehme oder eben ein paar Pölster am Bett zurechtrücke, damit es schöner aussieht. Total aufgeräumt und perfekt gestylt sieht es bei uns sicher nicht immer aus, soll es auch gar nicht! Hier wohnen fünf Personen, davon drei Kinder, da gibts immer was zu räumen oder man lässt es einfach auch mal liegen. Am liebsten sind mir aber sowieso die ganz ungestellten Schnappschüsse, die einfach so zwischendurch passieren, die einen Moment festhalten und für die ich nichts wegräume oder dazudekoriere.

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Du und deine Tochter ihr seid ja auch die vollen Trendsetter…darum würde ich gerne wissen: Zieht sie die Sachen immer gerne an, oder gibt es da auch Teile, die sie verweigert. Und was machst du dann?

Isabelle: Meine Tochter ist, was Kleidung angeht sehr unkompliziert und akzeptiert das Meiste, das ich ihr kaufe und anziehe. Wenn sie aber mal etwas partout nicht anziehen möchte, weil es ihr nicht gefällt, oder sie es nicht so bequem findet, dann ist das natürlich vollkommen ok! Das wäre ja absurd, wenn ich ihr das dann aufzwingen würde. Sie kann sich auch etwas selbst aussuchen, wenn sie gerade auf einen bestimmten Rock oder ein T-Shirt mit Glitzer Lust hat. Damit habe ich kein Problem! Rosa liebt sie natürlich und Kleider sind toll, genauso zieht sie aber auch Shorts, Hosen und einfache T-Shirts an.

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Gibt es etwas am Bloggen das dir mehr Spaß macht und weniger?

Isabelle: Ich habe mit dem Bloggen begonnen, um andere zu inspirieren, um Müttern, die Suche nach den schönen Dingen rundum Kind und sich selbst, zu erleichtern. Und genau das liebe ich nach 4 Jahren immer noch am meisten! Es ist toll, wenn ich mich ins Zeug gelegt hast und zum ersten Mal eine richtig coole Geburtstagstorte für mein Kind gebacken habe und mir dann viele Leserinnen, Bilder ihrer eigenen, nach meiner Inspiration gebacken Torten schicken. Sowas freut mich sehr, wenn ich da einen Input geben konnte! Oder ich auf der Suche nach Geschenken, Einrichtung fürs Kinderzimmer oder fescher Mode für Mama helfen kann und somit das Leben vielleicht auch ein bißchen einfacher machen kann. Nicht jede hat schließlich die Zeit, regelmäßig das Netz zu durchforsten. Auch habe ich in den letzten Jahren so viele Menschen/Mütter kennengelernt, die alle tolle Sachen machen, Mode entwerfen, kreativ sind, Onlineshops betreiben, ihr eigenes Label gründen und etwas auf die Beine stellen. Da freue ich mich besonders, wenn ich als Blogger, am Anfang ein bißchen unter die Arme greifen und unterstützen kann, indem ich darüber schreibe, Mundpropaganda betreibe und einen Beitrag poste.
Was ich weniger mag? Ganz sicher, dass ich zuviel Zeit vor dem Handy oder dem Laptop verbringe. Vor allem in der Nacht, und so oft zu wenig Schlaf bekomme. Es kann auch passieren, dass man irgendwann in einen Strudel gerät, immer wieder Neues entdecken zu wollen. Da muss ich mich manchmal bremsen. Bewusste Auszeiten vom Bloggen sind in Zeiten von Instastories, Snapchat und 24h online sein, extrem wichtig und die nehme ich mir dann auch. Ich kann nicht den ganzen Tag alles auf Instagram und dem Blog dokumentieren und will es auch gar nicht. Einen Hauch von Privatsphäre möchte ich mir bewahren und nicht alles muss auf den Präsentierteller, auch wenn das sicherlich die erfolgreichsten Beiträge wären! 🙂
Danke Isabelle für diese tolle Antworten!!

 

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Hier könnt ihr MOTHER’S FINEST finden: http://mothersfinest.me/

Instagram: https://www.instagram.com/mothers_finest/

Facebook: https://www.facebook.com/search/top/?q=mother’s%20finest%20-%20about%20kids%20and%20mommies%20with%20style

 

Eiswürfelfarbe: Für die coole Malerei

Der heutige Basteltipp für die vielleicht letzten heißen Sommertage und das tolle Foto kommen dieses Mal von Gabi Mayr, Familienbundzentrum Mondseeland. Und das ist wirklich eine der coolsten Ideen, die wir in diesem Sommer hatten. Meine drei Mädels waren begeistert. Nur die Jüngste hat nicht so recht eingesehen, warum sie dieses Eis nicht essen soll. In Zukunft wird sie vermutlich dafür mit dem Twini malen wollen;-)

Ihr braucht dazu:

  • Eiswürfelbehälter,
  • Bastelfarbe
  • Wasser
  • Eisstiele

Und dann kann es schon losgehen. Die Eiswürfelschale wird mit ein wenig Farbe befüllt. Dann fügt man Wasser hinzu bis jedes Fach voll ist. Nun verrühren, damit die Farbe und das Wasser komplett vermischt sind. Dann die Eiswürfelschale in den Gefrierschrank stellen. Das Wasser für etwa 30 Minuten frieren lassen, die Eiswürfelschale herausnehmen und einen Eisstiel in jedes Fach stecken, um einen Handgriff zu machen. Nun wieder ab ins Gefrierfach bis das Wasser vollständig gefroren ist.

Und los geht die Malerei!!

Wir hatten übrigens keine Bastelfarbe und haben einfach Wasserfarben aufgelöst und eingefroren. Funktioniert genauso gut. Und wer bei den ganz Kleinen auf Nummer sicher gehen will: auch Lebensmittelfarbe kann man toll im Wasser auflösen.

Danke Gabi für diesen super Basteltipp!!!

Familienbundzentrum Mondseeland

Schloßhof 6, 5310 Mondsee

0664 / 8262715

fbz.mondseeland@ooe.familienbund.at

 

Wettex-Schildkröten

Heute wurde gebastelt und sogar meine Kleine hatte bei dieser Bastelei riesig Spaß, weil man von Anfang an sehen kann, was das Gebastelte wird. Eine tolle Upcycle-Bastelei. Der neue Trend. Um es mit den Worten meiner Großen Tochter zu sagen: „Aha, da wird aus Müll was Nettes gemacht.“ Ja, stimmt. In unserem Fall kam die Idee, Anleitung und das süße Foto von Manuela Katzmaier Leiterin des FBZ Gramastetten. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!

Und so wird es gemacht:

Man benötigt dazu:

  • Wettex (am besten in verschiedenen Farben
  • leere Petflaschen
  • Gummiringe
  • optional Kulleraugen (die eigenen sind auch nett, aber hier meinen wir gekaufte aus Plastik;-))
  • Schere/Messer/Kugelschreiber

Und dann kann es losgehen. Zuerst schneidet man von den gesäuberten PET-Flaschen  mit einem Messer den Boden ab. Anschließend umrandet man die Flasche auf einen Wettex. Das ist dann der Körper der Schildkröte. Dazu kommen Füße und der Kopf. Für gänzlich ungeübte gibt es unzählige Vorlagen im Internet.  (Tipp: Wenn ihr mehrere Schildkröten aus gleich großen PET-Flaschen bastelt, dann müsst ihr diesen Schritt nur einmal durchführen und verwendet diesen Schildkrötenkörper als Schablone für die weiteren Schildkröten.)

Dabei ist zu beachten, dass noch ein paar Millimeter Wettex über stehen müssen, damit wir später den Panzer befestigen können.
Den Flaschenboden nun mit Gummiringen oder Faden am Wettex befestigen.
Bevor ihr fertig seid, bekommt eure Schildkröte noch ein Gesicht mit Wackelaugen und ihr könnt die Bäuche der Schildkröten mit unterschiedlichen Materialien füllen. Die Augen einfach mit Alleskleber festkleben oder aufmalen und den Mund mit Kugelschreiber oder Filzstiften malen.

Fertig ist das nette Dekotier! Vielen dank für diesen süßen Vorschlag!

Manuela Katzmaier
Leiterin des Familienbundzentrum Gramastetten
Linzerstraße 10
4201 Gramastetten

Tel: 0664/8524350

fbz.gramastetten@ooe.familienbund.at

www.ooe.familienbund.at