Schnitzeljagd Geburtstagsfeier mit den Helden von Paw Patrol!!!

Endlich einmal eine Geburtstagfeier ohne Glitzer und Rosa. Für Mädchen und Jungs. Paw Patrol! Danke Juliane Kurzmann vom FBZ Kremsmünster.

Juliane hat uns die komplette Anleitung für eine perfekte Schnitzeljagd mit vielen Stationen im Paw Patrol Style geschickt. Für kleine Paw Patrol-Fans der absolute Renner. Vielen Dank!

Und los geht´s. Das hat uns Juliane geschrieben:

Obwohl unser 8-jähriger ja eigentlich schon mehr auf Superhelden und Drachen steht, hat er sich zu seinem 8. Geburtstag eine Paw Patrol Geburtstags-Feier gewünscht. Und was auf GAR KEINEN FALL fehlen durfte, war eine Schnitzeljagd!!!

Tja – dann mußte sich die Mama wohl was überlegen…
Es hat mir ein paar schlaflose Nächte gekostet, aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen – und die aufgeregt leuchtenden Kinderaugen waren unbezahlbar!
Ich möchte diese Schnitzeljagd gerne jedem zum Nachmachen bzw. zur eigenen Ideen-Anregung zur Verfügung stellen. Die Hinweise müßt ihr natürlich auf Euer Zuhause adaptieren eventuell auch die Aufgaben, z.B. wenn ihr eine Indoor-Party macht oder die Kinder noch kleiner sind.

Die Hinweise gab es jeweils nach gelöster Aufgabe von mir in einem Kuvert. 
Dann mußten die Kinder erst mal herausfinden, wo die nächste Station ist – das war meist ganz einfach, ein paar Rätsel sind mir aber auch eingefallen.

Bei der Station fanden sie dann einen Zettel mit der Aufgabe, die sie zu lösen hatten.
 Da es großteils Zweitklassler waren, konnte jedes Kind einmal einen Hinweis oder eine Aufgabe vorlesen.

Fleißaufgabe: Nach jeder gelösten Aufgabe, gab es von mir ein Abzeichen des jeweiligen Hundes. Diese haben wir erst im Internet gesucht, ausgedruckt, ausgeschnitten, laminiert und nochmal ausgeschnitten. – Das hat unser Geburtstagskind aber schon selber gemacht, während ich alles andere vorbereitet habe.

Also, dann viel Spaß!

Einleitende Erklärung :

Stellt Euch jetzt alle mal vor, ihr seid Hunde und möchtet Mitglieder der Paw Patrol werden.
Dafür müßt ihr ein paar Aufnahmeprüfungen bestehen – am Ende werdet ihr sogar einen Schatz finden!!!
Nach jeder gelösten Aufgabe bekommt Ihr ein Abzeichen – ihr braucht insgesamt 8 verschieden Abzeichen, um Mitglied der Paw Patrol zu werden.
Wie bei der Paw Patrol ist es sehr wichtig, daß ALLE mitmachen und zusammen helfen!

Station 1: Mashall (Feuerwehr)

Das braucht man:
* Wasserbomben
* eine große Schachtel

HINWEIS Nr. 1:
Die 1. Aufgabe findet ihr (z.B. bei uns) auf der Terrasse.

Aufgabe:
HILFE!!! Das Haus brennt!!!
Aber kein Job ist zu groß, kein Hund ist zu klein!
Löscht das Haus wie Marshall!

Mein herzallerliebster Mann hat auf die Schachtel ein brennendes Haus gemalt. Die Kinder sollten das Haus mit den Wasserbomben bewerfen um das Feuer zu löschen.

Station 2: Rubble (Baumeister)

Das braucht man:
* Viele Bausteine
* optional kann man auch noch ein paar Playmobil-Figuren dazustellen, die dann in das    Haus einziehen.

HINWEIS Nr. 2:
Die 2. Aufgabe bekommt ihr von z.B. der Mama.

Aufgabe:
Die armen Menschen – sie brauchen jetzt ein neues Haus!!!
Aber kein Job ist zu groß, kein Hund ist zu klein!
Baut wie Rubble GEMEINSAM EIN großes Haus aus ALLEN Bausteinen.

Diese Station fordert Team-Work!

Station 3: Zuma (Wasser-Rettung)

Das braucht man:
* eine Wanne mit Wasser (Farbe der Wanne kann als Hinweis dienen)
* Figuren die schwimmen (z.B. Playmobil-Tiere)

ACHTUNG – die Kinder können dabei naß werden!

HINWEIS Nr. 3:
Die 3. Aufgabe ist z.B. die Farbe der Wanne

Aufgabe:
Die Tiere drohen zu ertrinken!
Aber kein Job ist zu groß, kein Hund ist zu klein!
Ihr seid nun Zuma und müßt die Tiere retten – natürlich habt ihr keine Hände – ihr müßt sie mit dem Mund retten!

Alle Kinder sind jetzt Zuma – jedes Kinder muß ein Tier retten… – natürlich OHNE Hände – denn Hunde haben keine Hände!
Das war glaub ich die schwierigste Station – aber auch die lustigste 😉

Station 4: Rocky (Recycling)

Das braucht man:
*Mülleimer oder Schachteln
*Müll (sauberen)

HINWEIS Nr. 4:
Wo stehen unsere Mülltonnen?!

Aufgabe:
Oh je – der Wind hat den ganze Müll durcheinander gebracht!
Aber kein Job ist zu groß, kein Hund ist zu klein!
Recycelt wie Rocky den Müll richtig.

Mülleimer beschriften mit „Kunststoff“, „Papier“, „Alu“ und „Glas“
Ich hab schon ein paar Tage lang in einer großen Kiste sauberen Müll gesammelt – und den hab ich dann in der Wiese verteilt…
Kinder sollen den Müll in den richtigen Mülleimer ordnen.
Das war sehr lehrreich finde ich – und man kann die Kindern danach immer wieder darauf hinweisen „Recycelt wie Rocky!“

Station 5: Chase (Polizei)

Das braucht man:
*Seil (wir hatten ein Abschlepp-Seil, das war wirklich toll!!!)

HINWEIS Nr. 5:
Die nächste Aufgabe findet ihr (bei uns war es) in der Garage!

Aufgabe:
Ohoh – 2 Menschen sind z.B. in der Garage eingesperrt! –
Aber kein Job ist zu groß, kein Hund ist zu klein!
Mit Chase´s Rettungsleine könnt Ihr sie bestimmt retten!

Die Kinder mußten mit vereinten Kräften Mama und Papa aus der Garage ziehen, die sich natürlich mit ebenso vereinten Kräften dagegen wehrten 😉

Station 6: Skye (Flieger)

Das braucht man:
*Für jedes Kind ein Blatt Papier
*Stifte
*Kuvert

HINWEIS Nr. 6:
Ein Papagei liegt in der Hängematte…

Aufgabe:
Baut euch jeder einen eigenen Flieger um Skye´s Abzeichen zu bekommen.
Kein Job ist zu groß, kein Hund ist zu klein!

Die Kinder fanden das Kuvert in unserem Postkasten, auf welchem ein Papagei in einer Hängematte liegt.

Station 7: Everest (Schnee)

Das braucht man:
* Watte
* Strohhalme
* Kiste

HINWEIS Nr. 7:
Draußen hat es geschneit!!!

Aufgabe:
Oh nein, alles voller Schnee…
Aber kein Job ist zu groß, kein Hund ist zu klein!
Mit den Strohhalmen könnt ihr bestimmt wie Everest den ganzen Schnee wegräumen. Blast ihn in die Kiste.

Schneeflocken aus Watte machen, am Boden verteilen (hier hat uns der Wind ein bißchen einen Streich gespielt ;-)) – die Kinder sollen sie mit Strohhalmen in die liegende Kiste blasen.

Station 8: Tracker (hören)

Das braucht man:
* Schatzkiste
* Mitgebsel
* Handy mit Paw Patrol Lied drauf – wenn Internet-Verbindung vorhanden, dann einfach auf Youtube suchen.

HINWEIS Nr. 8:
(Unser Hinweis war):Von 8 nach 3 ist es nicht weit!
Doch – pssst – den Schatz findet ihr nur, wenn ihr ganz leise seid!

Aufgabe:
Ihr habt es geschafft!!! Ihr habt alle Prüfungen bestanden und den Schatz gefunden!

Tracker ist das neueste Mitglied der Paw Patrol – als wir diese Spiel machten, kannten wir noch keine Folgen von ihm, aber die Kinder haben ihn schon auf Bildern gesehen. Ich hab mich schlau gemacht, welche Fähigkeiten er hat – und er soll besonders gut hören!

Von 8 nach 3 – das mussten sie erst herausfinden, was das bedeutet – wir haben Hausnummer 8 und unsere Nachbarn (und Freunde) gegenüber (deren Sohn auch auf der Party war), haben Hausnummer 3 – dort durfte ich den Schatz im Baumhaus verstecken. (Man kann aber auch einfach Zahlen irgendwo hinkleben und dann das Lied bei der letzten Zahl leise abspielen)
In unserem Fall hat sich mein Mann  mit seinem Handy bei dem Schatz versteckt und das Paw Patrol Lied abgespielt. Leider hat uns hier der Nachbar einen Strich durch die Rechnung gemacht, da er gerade in dem Moment rasenmähen mußte… 😉

Wir wußten es ja:
Kein Job ist zu groß, kein Hund ist zu klein!

 

Als „Mitgebsel“ gibt es bei uns immer selbst bedruckte T-Shirts – diesmal natürlich mit einem Paw Patrol Bild. Außerdem hab ich noch Paw Patrol Bleistifte und ein bißchen Gummi-Nasch-Zeug in die Schatzkiste gegeben.

Und jetzt habt ihr tolle Anregungen um selbst so eine Party zu gestalten. Wenn ihr noch Fragen habt wendet euch einfach an Juliane Kurzmann vom FBZ Kremsmünster

FAMILIENBUNDZENTRUM Kremsmünster

Leitung: Juliane Kurzmann

Linzer Straße 7, 4550 Kremsmünster

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr 08:30-11 Uhr

Mobil 0664/8262731

fbz.kremsmuenster@ooe.familienbund.at

www.ooe.familienbund.at
www.facebook.com/familienbundzentrum4550

 

Flatterbälle, lasst es flattern!!!

Dieser tolle Bastelteipp kommt dieses Mal von Claudia, FBZ Leiterin Enns.

Sie schrieb uns, dass die Flatterbälle für jede Altersstufe gedacht sind und das Basteln der Flatterbälle sehr rasch funktioniert, kostengünstig ist und die Kinder meist viel Spaß dabei haben!

Flatterbälle

Material: Zeitungspapier, buntes Krepppapier, Schnur, Dosen, Schachtel und was euch sonst noch so einfällt um mit den bunten Bällen zu spielen.

Das Zeitungspapier wird zu einem faustgroßen Ball geknüllt. Dann legt man drei etwa 80 Zentimeter lange, verschiedenfarbige Krepppapierbänder um den Ball. Am Schluß braucht man noch ein rechteckiges Stück, das den Ball ganz umschließt. Mit der Schnur zubinden und dabei eine Schlaufe stehen lassen, mit der der Ball geschleudert werden kann.

Und hier ein paar mögliche Spielmöglichkeiten:

Die Flatterbälle hoch, weit oder in einen Zielkreis fliegen zu lassen sieht wegen der Bänder sehr hübsch aus und macht lange Spaß.

Mit den Flatterbällen soll eine Dose von einem Pfosten heruntergeschossen werden.

Die Bälle können in eine entfernte Schachtel geschossen werden.

Oder, wer kann nach hinten über den eigenen Kopf hinweg einen auf der Erde markierten Kreis treffen?

Ihr könnt auch einfach eigene Spiele mit den tollen Bällen erfinden! Viel Spaß beim Nachmachen!

Familienbundzentrum Enns:

Leitung: Leonhartsberger Claudia

Dr. Schillhuber-Weg 2

4470 Enns

https://www.ooe.familienbund.at/de/familienbundzentren/standorte/enns.html 

Monstamoons

Heute möchte ich euch meinen absoluten Favoriten der Bastelblogs vorstellen. Monstamoons! Hier wird jeder fündig. Ob Einhorn oder Stimmungslicht, ob Fisch oder Frosch. Alles ist da. Hier werden die unglaublichsten Sachen aus alten Verpackungen und Co hergestellt. Meine Kinder kennen den Blog längst und finden ich könnte mich doch zumindest ein bißchen anstrengen die dargebotenen, zugegeben wunderbaren, Sachen mit ihnen nachzubasteln.
Hinter dem Blog steckt Lily, die auch immer wieder großartige Anleitungsvideos postet, damit selbst ein ungeschickte Bastlerin wie ich alles nachmachen kann.
Und ich bin gleich meine absolut brennendste Frage an sie losgeworden: Wie sie denn tatsächlich zum Basteln gekommen ist und vor allem ob ihr das auch wirklich Spaß macht? Das ist für Bastelmuffel wie mich nämlich nicht so ganz selbstverständlich. Und hier kommen ihre Antworten:
„Zum Basteln gekommen bin ich eigentlich über Nacht. Ich war in der Schule nicht besonders kreativ, wurde oft gerügt, dass ich handwerklich nicht wirklich etwas kann, aber vertröstet, dass ich ja gut in Mathe und Sprachen war. Und das habe ich auch genauso geglaubt und mich bis nach der Geburt meines ersten Kindes nie mit etwas Kreativen beschäftigt.
Doch mit dem ersten Kind kam dann z.B. das Verlangen zu stricken und ich habe 10 Schals hintereinander gestrickt. Dann begann ich Schmuck zu basteln…nach der Geburt meiner Tochter dann Grafiken zu machen und schließlich den Blog.
Ja, ich liebe tatsächlich das Basteln noch immer durch und durch, wahrscheinlich muss ich die bastelleeren Jahre meines Lebens gerade nachholen ❤.
Am liebsten upcycle ich Dinge….mag aber alles was möglichst einfach geht.“
Wir freuen uns auf alle Fälle sehr, dass sie diesen tollen Blog betreibt und wir uns immer wieder neue Ideen holen können.
Die hübsche Fischlampe „Heinrich“ nachbasteln könnt ihr zum Beispiel nach dieser Anleitung: http://www.monstamoons.at/2016/05/31/fischlampe-heinrich/

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Veranstaltungstipp: Das Ritterfest!

Starke Ritter und närrische Pferde

Wenn stattliche Ritter auf ihren Pferden über den Linzer Hauptplatz galoppieren und sich Gaukler und hübsche Burgfräulein in der Innenstadt tummeln, dann ist es wieder soweit: das Familienbund-Ritterfest hält Einkehr. Zahlreiche Attraktionen wie Bogenschießen, Bäckerschupfen und die abendliche Feuershow mit Akrobaten werden angeboten. Und natürlich gibt es wieder die beliebten Ritterspiele, bei denen die tollkühnen Herren zu Pferd ihre kämpferischen Fähigkeiten zur Schau stellen.

Neu im Programm sind dieses Jahr die „närrischen Pferde“, welche mit beeindruckenden Tricks begeistern werden.

Wann: Samstag, 8. Juli von 10 bis 22 Uhr

Wo: Linz/Hauptplatz

Hingehen, staunen und in die Welt der Ritter eintauchen!!

Ritterfest_(c) Andreas Röbl (1)

Fotocredits: Andreas Röbl

„Piepsiiiiiiiiii“

Alvas Glitzerschuhbande

Beim dritten Kind merke ich, dass ich doch eine gewisse Routine und Erfahrung in die Kindererziehung mit einbringe. Aber in vielen Bereichen, so scheint mir, kommt dann doch die individuelle Art des Kindes so stark raus, dass ich mich mit meiner „Erfahrung“ brausen gehen kann. Und Kind Nr. 3 bietet da einen besonderen Pool an unerwarteten Charaktereigenschaften, die sich in mir in nicht nach zu vollziehbaren Handlungen darbieten.

Kind Nr. 1 wollte von sich aus mit zwei Jahren keine Windel mehr. Wir versuchten es und es klappte. Bei Kind Nr. 2 verhielt es sich ähnlich. Kind Nr. 3 hab ich, weil sie auch immer ankündigt, wenn sie „Piepsi“ muss, überredet doch die Windel gegen eine Unterhose auszutauschen. Funktionierte wunderbar. Sie gab mir bei jedem „Piepsi“ Bescheid und ich rannte mit ihr aufs Klo. Anfangs fand sie das auch noch irrsinnig lustig. Irgendwann jedoch während dem Lego spielen mit ihren Schwestern brüllte sie wieder „Piiiiiepsi“ und ich kam gelaufen, um mit ihr auf die Toilette zu sprinten. Sie sah mich mit großen Augen an und sagte: „Aufs Klo? Da war ich doch schon so oft.“

Meine verwunderte Antwort folgte rasch: „Ja, Schatzi, du gehst jetzt immer aufs Klo, wenn du „Piepsi“ musst.“ Sie verzog nachdenklich den Mund. Dachte nach, dann erhellte sich ihr Gesicht und sie stellte strahlend fest: „ Dann gib mir doch wieder die Windel, damit ich spielen kann und nicht so oft aufs Klo gehen muss.“
Ich lachte. Also zu faul um ständig beim Spielen unterbrochen zu werden. Gut.

Mittlerweile handhaben wir es je nach Bedarf. Und irgendwann wird das schon. Hoffe ich. Denn diesem Kind meinen Willen auch nur nahe zu legen, hat in vielen Situationen so gar keinen Sinn. Ich wünschte mir nach Kind Nr. 1 und Nr. 2 ein zusätzliches sehr autonomes Kind. Das hab ich. Sie will alles alleine machen. Toll bei den Socken und Schuhen. Unmöglich beim „Roller die Stiegen runter tragen“ und ganz schlimm unter Zeitdruck.

Wenn man dann im Vorzimmer steht und die Versuche, die kleine Schlaufe der Schuhe in das vorgesehene Loch zu manövrieren, unkommentiert und ohne Hilfe anzubieten, beobachten muss, dann ist das mitunter ein sehr nervenaufreibendes Unterfangen.

Auch die Schwestern dürfen nicht helfen. Denn der Wutausbruch „ich kann das alleine“ ist gefürchtet „waldaus waldein“. Manchmal platzt mir aber doch der Kragen und ich trage dann unter Zeitdruck ein brüllendes Kind zum Auto, dass mir, Dank den gelegentlich gehörten Sätzen der großen Schwestern, wenn sie miteinander streiten, ins Ohr brüllt: „Ich will dich nicht mehr sehen. Du Trottelkopf.“

Meine beiden Großen waren selten so energisch und meist sehr leicht zu beschwichtigen. Dieses Kind zeigt mir neue Möglichkeiten auf, mich in meiner „Mitte zu finden“ und „Gelassenheit zu erlangen“. Wenn sie dann mit dieser trotzigen Art nicht den gewünschten Erfolg erzielt, dann schaut sie mich verschmitzt an und sagt Sachen wie: „Bitte liebste! Mama, darf ich noch ein wenig spielen?“ Was soll ich sagen. Sie ist einfach entzückend. Mit all ihren Facetten. Und als wir unlängst einkaufen waren, erhielt ich dann auch den alles entscheidenden Rat einer Frau an der Kassa, die das Spiel der Tochter, die schimpfend aus dem Wagerl aussteigen wollte und mir die Schweißperlen auf die Stirn trieb, beobachtete.

Sie sagte nämlich zu mir: „Wissen Sie, beim ersten Kind ist man da noch so schnell verzweifelt. Da müssen sie schnell noch eines kriegen, dann werden Sie wesentlich entspannter.“ Ahhhhhh so geht das!