Last minute Hasen-/Katzen-Wasauchimmerohren

Ich bin leider keine von diesen Müttern, die irgend ein Kostüm für ihre Kinder selber machen könnte. Und darum haben wir Verkleidungskisten (man beachte den Plural) in der sich viele, viele Polyesterfetzen tummeln.

Darum hab ich für mein kleines Kind kein extra Kostüm gekauft. Die Große wollte zuerst als Popstar gehen (dafür hatten wir vom Glitzerhut über glitzernde Hose alles schon zu Hause), dann als Pusteblumenschirmchen (da hat sie mit Oma gebastelt) und letztendlich ging sie als Mischung. Piratenrockstar oder so.

Die Mittlere, die nicht so wankelmütig in ihren Entscheidungen war, wollte als Supergirl gehen. Und blieb dabei. Wir hatten Umhang und Kleid gekauft.

Die Jüngste bekam ein Kleid aus dem Kasten (mit Katzengesicht) und die älteren Geschwister redeten ihr ein, sie sei eine Kittykatzenprinzessin. Als die anderen dann aber jeweils Hut und Maske aufhatten, wollte sie auch etwas Neues. Nichts aus diesen Kisten, wo sie schon alles kannte. Nein, ihr fiel 15 Minuten vor verlassen des Hauses ein. Eine Kittykatze hatte Ohren. Ah, ja. Zum Glück ist unser großes Mädchen ein Bastelgenie und half mir in Windeseile ein paar Ohren (natürlich auch mit Glitzer und in Rosa) zu basteln.

Man braucht dazu:

  • einen dünnen Haarreifen (dick geht auch, dann benötigt man mehr Tixo)
  • Papier
  • Tixo
  • Sachen zum Verzieren

Am Bild sieht man gut, wie das ganze am Haareifen befestigt wird.

Wir haben Ohren ausgeschnitten. Den unteren Rand über den Haarreifen eingeschlagen und verklebt. Dann noch die Steinchen drauf und fertig. Ich gebe zu, mit diesem Haarreifen das Rad nicht neu erfunden zu haben, aber meine Jüngste hat sich gefreut. Und meine Älteste auch (denn die Idee stammte ja von ihr).

Und vielleicht braucht ja noch jemand für heute  Last-minute-Ohren.

Oreo Schlecker. Ein echter Hingucker!

Hier kommt eine ganz schnell gemachte Leckerei, die ein echter Hingucker ist. Oreo-Schlecker. Gesehen habe ich das ganze am Blogazin  www.jubeltage.at  und da sahen sie so wunderschön aus.

Dann hab ich sie aus dem Gedächtnis nachgemacht und es stellte sich bei mir die Frage: Warum Sachen die so wahnsinnig einfach klingen, es nicht immer sind? Gut, vielleicht lag es an den drei Kindern, die sich um die Zuckerperlen stritten und sie letztendlich am Küchenboden verteilten. Und die ebenfalls die Kuvertüre schon beim Schneiden halb aufgegessen haben.

Doch nun zum Rezept. Man braucht dazu:

 

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  • eine Packung Oreo-Kekse (ich vermute das Rezept würde sich auch gut mit anderen gefüllten Keksen machen)
  • Holzstiele oder Cake-Pop-Stäbchen
  • Kuvertüre (weiße ist besonders schön)
  • Zuckerperlen oder etwas anderes zum Verzieren

 

Nun zur Vorgehensweise. Karin von Jubeltage hat die Oreo-Kekse zuerst aufgemacht, das Stäbchen reingegeben und dann mit Kuvertüre noch einmal zusammengeklebt. Das ist ein weiser Rat, denn bei uns sind die Kekse ständig aufgegangen. Diesen Teil des Rezeptes hab ich offensichtlich komplett verdrängt.

Man schmilzt die Kuvertüre im Wasserbad oder in der Mikrowelle und taucht nun die Oreo-Schlecker ein. Ich hab die Kuvertüre streichweich in drei Schüsseln aufgeteilt. Die größeren Kinder bekamen ein Messer in die Hand gedrückt und sie durften einfach die Seiten der Kekse bestreichen (beim Tunken fielen uns nämlich die nicht zusammengeklebten Kekse in den Topf;-)). Die Kleine durfte ihre Schüssel einfach aufessen;-)

Außerdem tauchte die Jüngste die Schlecker dann links und rechts in die Zuckerstreusel ein und fertig waren die Wunderwerke. Sie sahen trotz diverser Schwierigkeiten sehr hübsch aus.

Übrigens hatte ich natürlich kein passendes Equipment um die Schlecker zu trockenen, aber eine Schuhschachtel mit Schlitzen erfüllte diesen Zweck wunderbar.

Wer nun wissen will wie die professionelle Herangehenweise mit dazu passenden wunderschönen Fotos aussieht. Hier geht es zum Rezept vom Jubeltageblogazin www.jubeltage.at

Viel Spaß beim Nachmachen!

Homemade – Zauberhafte Mitbringsel

Homemade – Klappe die Erste

Selbstgemachtes steht ja voll im Trend und auch ich habe mich endlich drüber getraut. Ich dachte mir, ich probiere ein einfaches Rezept aus und schau wie das mit dem haltbar machen klappt.

Bei Marmeladen und Co ist der Zucker dafür zuständig, bei meinem Ratatouille sollte das Wasserbad im Rohr die Arbeit erledigen.

Und das braucht ihr dazu:

  • 4 Paprika
  • 2 Auberginen
  • 1-2 Zucchini
  • 2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchknolle
  • ca. 700ml Tomatenpolpa/ Tomatenstücke
  • gutes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, wer mag etwas getrockneter Oregano oder Thymian

Und so wird es gemacht:

Die Paprika entkernen und vierteln. Dann die Melanzani in große Würfeln schneiden. Danach eine ganze Knoblauchknolle (keine Zehe), waagrecht durschneiden und mit der Fläche nach unten mit dem Gemüse und etwas Olivenöl ins Rohr (200° Umluft für 15Minuten/wenden und nochmal 15 Minuten) geben. Währenddessen Zwiebel und Zucchini schneiden.

Die Zwiebel anrösten, am Ende die Zucchini dazu geben und das geschmorte Gemüse aus dem Ofen holen – aus den einzelnen halbierten Knoblauchzehen, das Knoblauchmus mit einem Löfferl raus holen und ins Ratatouille geben (schmeckt einfach herrlich süß und viel bekömmlicher als gepresster Knoblauch) – mit Tomatenpolpa oder Tomatenstücke aufgießen, nach belieben würzen und auf kleiner Flamme etwas schmurgeln lassen.

Das Backrohr auf 120 Grad zurück drehen, die Gläser und Deckel für 10 Minuten hinein stellen- so werden sie steril.

Das Ganze raus nehmen und sofort das heiße Ratatouille abfüllen und die Gläser in ein erhöhtes Blech/ hohe Kuchenbackform stellen – wieder zurück ins Rohr; das Blech mit kochendem Wasser auffüllen und bei 120 Grad 15 Minuten – Haltbar machen.

Schleife, Etikett oder Aufkleber auf die Gläser und fertig ist ein überaus schönes und selbstgemachtes Geschenk oder Mitbringsel. Darüber freut sich jeder in der hektischen Zeit, wenn er zu Hause oder im Büro etwas mit Liebe gekochtes zu essen hat. Und weils so lange hält, gleich eine größere Menge einkochen.

Viel Spaß beim Verschenken oder Selber essen!

Danke Lisa! Ich hoffe ich bekomme genau so etwas bei deinem nächsten Besuch!

Die große „Ausmal-challenge“

Alva´s Glitzerschuhbande

Oh ja, meine Ideen sind manchmal gut. Und manchmal auch nicht. Aber, dass das Ausmalen mit drei eigenen und zwei Gastkindern einer der weniger guten Einfälle ist, ist vermutlich im Vorfeld schon jedem klar. Nur ich hatte so eine verklärte Fantasie vor Augen. Mit glücklichen Kindern, die je ein kleines Quadrat mit Farbe an der Wand anmalen und dabei lächelnd die Pinsel schwingen.

Wie alles begann:
Da unsere Wände an vielen Stellen in der Wohnung leicht abgenutzt waren, beschloss ich an einem sonnigen, aber kalten Wintertag die Wohnung teilweise zu streichen. Da Ferien waren und ich noch die Kinder einer Freundin bei mir hatte, hatte ich wenigstens viele Kinder, die mir sicherlich schwer begeistert helfen würden. Das war die Idee.

Sobald die zwei Mädchen angekommen waren, packte ich alle fünf ins Auto und fuhr zum Bauhaus. Ich betraute die Großen mit der Aufgabe, auf die Kleinen zu schauen und die Kleinen damit, die Farbe auszusuchen. Alle zeigten anfangs große Begeisterung, als ich mich aber gegen „alle schööööönen Farben“ wie lila, rosa, gold und regenbogenfärbig wehrte, ließ das Interesse schnell nach.

Bei der Auswahl der Pinsel war ich schwer überfordert. Könnte auch daran gelegen haben, dass alle fünf Kinder mittlerweile so Hunger hatten, dass der Hungertod quasi schon mit einem Schritt im Bauhaus stand. Also schnappte ich mir ein Gesamtpaket mit Kübel, Rollen und eine Menge Schwämmen. Eine abwaschbare Farbe in Weiß und eine kleine Flasche lila Zusatz, damit niemand mehr meckerte. Ich könnte die Kinder ja irgendwo einen kleinen Stern an die Wand pinseln lassen.

Zu Hause angekommen bin ich mit Erschrecken draufgekommen, dass ich keine Abklebebänder gekauft hatte, ja das Abkleben der nicht anzumalenden Stellen überhaupt verdrängt hatte. #
Eine kleine Rolle fand ich schließlich in der Abstellkammer. Die Kinder hatten sich in der Zwischenzeit in die Kinderzimmer zum Spielen verzogen. Nur die Jüngste mit ihren zwei Jahren war mit Feuereifer dabei und zog jedes Band, das ich anklebte, enthusiastisch wieder ab mit den Worten: „Pickerl dafst du nich auf Wand leben!“ Ganz klar. Meine Worte. Ich erklärte ihr, dass das heute eine Ausnahme war. Sie fand das toll und klebte nun fleißig mit.
Als ich alles im Vorzimmer abgedeckt und beklebt hatte, holte ich die anderen Mädels. Jede bekam einen Pinsel oder eine Rolle und ich zeigte ihnen genau in welchem Feld sie malen durften. Dann passierte mir ein Kapitalfehler. Ich musste aufs Klo. Als ich wieder zurück war, hatten die Mädels nicht nur das vorgegebene Feld um einiges vergrößert, sie hatten zudem das Interesse verloren und waren wieder verschwunden. Ich malte also mit meiner Kleinen weiter, die dann noch in einem unbeobachteten Moment die Hand in die weiße Farbe tauchte und an der Holzgarderobe samt Kleidung abwischte.
Ich wusch sie, verfrachtete sie laut fluchend ins Kinderzimmer und bat die Großen sie zu bespaßen.

Die Mittleren durften in der Zwischenzeit mit einer selbst gemachten Sternenschablone Sterne an eine kleine Stelle an der Wand malen. Ich begann das nächste Zimmer abzukleben in der Hoffnung, dass die beiden 4-jährigen so lange mit dem Vorzimmer beschäftigt waren, dass ich in der Küche eine Wand streichen konnte. Waren sie auch, weil sie sich selber noch ein wenig lila in die restliche Farbe mischten und alles was ich weiß gestrichen hatte, nun lila eingefäbt hatten. Nun gut, ich habe jetzt ein Lila Vorzimmer. Ich scheuchte alle weg und strich in den restlichen Zimmern nur mehr Teile von Wänden, da ich kein Klebeband mehr besaß. Die Kinder durften inzwischen Fernsehen. Alle.
Im letzten Raum hatte ich auch keine weiße Farbe mehr, darum übermalte ich mit dem Pinsel nur mehr dunkle Flecken ohne jegliches System. Es war mittlerweile finster und da sah das auch ganz ok aus.

Dass ich am nächsten Tag die Stellen alle herausstechen sah, weil im Sonnenlicht das Latex an der ansonsten matten Wand glänzte, musste ich genauso akzeptieren wie, dass ich es war, die ganz am Schluss den Kübel mit lila Farbe umgestoßen hatte, und die Farbe sich um unsere Schuhe schlängelte. Jetzt warte ich bis zum nächsten Mal Ausmalen bis die Kinder außer Haus sind. Ganz außer Haus. Ausgezogen.

Müsli selbst gemacht. Und wäre nicht so viel Schoko drin, dann wäre es sogar gesund;-)

Nachdem ich festgestellt habe, dass meine Kinder in der Früh am liebsten Müsli essen, habe ich mich auf die Suche nach einer Variante mit wenig Zucker begeben. Ergebnislos!  In wirklich allen fertigen Müslis steckt Zucker in den unterschiedlichsten Formen und mit den unterschiedlichsten Namen.

Also habe ich beschlossen selbst eines zu machen. Und ich hab auch gar kein Rezept gesucht, sondern einfach alles mögliche ausprobiert.

Und hier die Zutaten der ehemals wirklich zuckerarme Variante:

  • 5 Esslöffel zuckerfreie Cornflakes
  • 7 Esslöffel Haferflocken
  • 5 Esslöffel gepuffter Amaranth
  • 5 Esslöffel gepuffter Dinkel
  • 5 Esslöffel gepuffter Reis
  • 5 Esslöffel Mandelsplitter
  • geschmolzene Butter (ich habe ungefähr 35 g genommen)
  • Honig (einen nicht ganz vollen Esslöffel in die geschmolzene Butter rühren und auflösen)

 

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Ich habe alles außer den Cornflakes und den Mandeln zusammengemischt. Sollte die Masse zu trocken sein, einfach etwas Butter hinzufügen.

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Danach bei 160 Grad ungefähr 5 Minuten backen. Die Mandeln dazugeben und noch einmal für 5 Minuten im Rohr lassen.

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Anschließend die Cornflakes dazugeben und eigentlich ist es nun fertig. Meine mittlere Tochter hat aber angemerkt, dass sie so gerne auch ein wenig Schokolade in dem Müsli hätte. Also habe ich geschnitten. Und dann sah das so wenig aus, darum hab ich noch ein wenig geschnitten und geschnitten…

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Und dann war das Müsli sicher genauso voll Zucker wie ein gekauftes;-)

Aber ich weiß ja jetzt wie es geht und mach das in Zukunft öfter auch ohne.

Einfach ausprobieren schmeckt wirklich toll!

 

 

 

Ein Blumenstrauß, der es in sich hat

Hier kommt die Anleitung zu einem hübschen, kleinen Mitbringsel. Bei uns ist das quasi das Verlegenheitssträußchen.

Und wenn ein verzweifelter Mann am Dienstag Abend zu spät bemerkt, dass Valentinstag ist, und alle Geschäfte schon zu haben, kann er immer noch einen Strauß basteln. Vorausgesetzt er hat Süßigkeiten zu Hause.

Man benötigt:

  • Servietten
  • Geschenksband oder ähnliches
  • irgendetwas Süßes, das wie ein Zuckerl eingepackt ist und an den Enden Papier wegstehen hat (um es am Strauß anzubinden)

 

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Und so funktioniert es:

Man faltet die Servietten auseinander. Wir haben drei verschiedene genommen. Und legt sie aufeinander.

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Dann faltet man sie wie einen Fächer. (Muss nicht sehr genau sein. Meine Tochter hatte heute nicht allzu viel Lust und hat sie eher zusammengewuzzelt.)

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Die Zuckerl habe ich schon vorher auf ein Band gebunden, dann sind sie leichter zu befestigen.

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Dieses Band bindet man dann in der Mitte um die Servietten, damit ein Schmetterling entsteht. Die Zuckerl sind dabei auf der Serviette die innen sein soll.

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Nun kann man die Servietten noch in ihre Einzellagen zerteilen, dann wird es buschiger. Oder man klappt einfach die beiden Teile zusammen und klebt die Seiten fest, damit der Strauß nicht immer auseinander fällt. An der Unterseite hab ich noch einen ganz kleinen Stiel abgebunden, damit der Strauß sich leichter halten lässt.

Und fertig ist der Blumenstrauß der etwas anderen Art.

Einen schönen Valentinstag wünscht euch das Familienbundblog-Team!!fullsizerender-38

Zwillingsmamas aufgepasst!! Dieser Blog ist für euch doppelt interessant!

Heute möchten wir euch einen Blog vorstellen der besonders für Mamas mit Zwillingen interessant ist. Denn wenn euch jemand versteht, dann Anne!

„Einer schreit immer“ ist das Motto von Zwillingsmama Anne Attersee.
Unter dem Netz-Pseudonym bloggt sie auf ihrem Mamablog seit mehr als
zwei Jahren über das chaotische Leben mit zwei Kindern. Ihre
Co-Autorin Lisbeth Koch gibt am Blog DIY-Tipps und schreibt über die
schönen Dinge des Lebens: Freizeit, Design und Genuss. Die beiden
Bloggerinnen stammen übrigens aus Linz.

Hier sind die 5 Fragen, die uns am brennendsten interessiert haben:

1) Was hat dich bewogen einen Blog zu starten?

Es war als privates Tagebuch gedacht, damit ich mich daran erinnern
kann, wie das mit den Zwillingen so war. Als Journalistin ist mir das
Schreiben eine Herzensangelegenheit. Und irgendwann haben das
plötzlich einige Leute gelesen. Das war erst eine Überraschung aber
es hat mich natürlich sehr gefreut. Der Blog war also eher ein
Hoppala, denn eine bewusste Entscheidung… Meine alte Schulkollegin
Lisbeth Koch hat dann angeboten die DIY-Themen zu übernehmen, seither
bloggt sie mit…

2) Im Nachhinein betrachtet: Wie hast du dir das „Mütterdasein“ vor
deiner Zeit mit Zwillingen vorgestellt?

Oh – ich hatte da dieses Bild der glücklichen Werbe-Familie im Kopf:
Lächelnde glückliche Kinder, entspannte, schöne Mütter und eine
weiße Couch. Dass sich das Leben so extrem verändert, damit hatte
ich eigentlich nicht gerechnet.

(Hier der Link zu: so verändert sich das Leben mit
Kindern:
http://einerschreitimmer.com/wie-dich-das-leben-mit-kindern-veraendert/)

Ich hätte auch nicht gedacht, dass sich die Prioriäten so extrem
verschieben. Meinem alten Leben trauere ich schon manchmal nach um
ehrlich zu sein. Die veränderten Lebensziele finde ich allerdings
einen absoluten Gewinn.

3) Was liest du in deiner Freizeit?

Ich habe kaum Zeit zum Lesen um ehrlich zu sein. Wenn dann lese ich
Blogs oder Zeitschriften. Das letzte Buch, das ich verschlungen habe,
war das eines Blogger-Kollegen. Es gibt ja einige Blogger die nebenbei
ein Buch schreiben. Und natürlich lese ich diese dann. Das ist dann
sowohl Genuss wie auch Weiterbildung…

4) Was waren/sind für dich die besten Erholungsmethoden?

Eine verlässliche Babysitterin engagieren. Wenn man keine Großeltern
hat, dann muss man sich trotzdem ab und zu Auszeiten gönnen und vor
allem schaffen. Mamasein ist schön, aber manchmal ist es verdammt
erholsam, wenn man ohne Kinder unterwegs ist. Und damit meine ich
nicht, dass dann Papa die Kinder übernimmt, sondern, dass man als
Paar wieder etwas Zeit verbringt. Wir machen das so, dass wir uns hin
und wieder eine Babysitterin gönnen und dann gemeinsam Wellnessen
gehen. Ich hab‘ nix davon wenn ich am Abend als Paar ausgehe und am
nächsten Tag wieder um 6 Uhr in der Früh aufstehen muss. Wir nehmen
uns diese Paarzeit meistens untertags…

5) Wie sieht dein typischer Sonntag Morgen aus?

Wie jeder Tag… Außer, dass wir länger im Bett bleiben, wenn es die
Kinder zulassen…

Vielen Dank für diese ehrlichen Anworten von einer sehr sympathischen Bloggerin!!

Den Blog „Einer schreit immer“ findet ihr auf Facebook, Instagram und
Pinterest:

www.einerschreitimmer.com
www.facebook.com/einerschreitimmer
www.instagram.com/einerschreitimmer
www.pinterest.com/einerschreitimm

Gewinnspiel: Glück, Glück, komm zu mir!

Ich habe sie euch ja schon einmal vorgestellt. Die wunderschönen Glücksbänder von Rony del Mar. Zu finden unter https://www.facebook.com/glueckhateinennamen/?fref=ts.

Ein toller Farbklecks in diesem trostlosen Grau der letzten Tage.

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Und sie bringen tatsächlich Glück, das kann ich euch sagen. Ob personalisiert, mit den Buchstaben der Kinder, des Göttergatten oder mit dem eigenen Namen, ob Muschel oder Blatt, ob Glücks- oder Liebesbänder. Ich kann mich wahrlich kaum entscheiden!! Und es gibt nun drei von ihnen zu gewinnen!!

Hinter Rony del Mar steht übrigens Tina, selbst Mutter von zwei kleinen Kindern. Sie weiß daher was Groß und Klein liebt.

Was ihr tun müsst? Einfach auf der FB-Seite von mama-papa-blog.com das Gewinnspiel liken und unter die Kommentare schreiben für wen ihr das Armband gewinnen wollt.

Viel Spaß beim Gewinnen!!!

Das Gewinnspiel endet am 17.02.17 um 24.o0! Die Gewinner/innen werden über FB verständigt!

Unsere AGBs: Link

Ich will genau daaaaaaaaas!

Alva´s Glitzerschuhbande

Unlängst waren wir in der Therme. Alle fünf. Beim Hasen. Vor 10 Jahren hätte ich nie und nimmer geglaubt, dass mir diese Art von Urlaub, bei der man auch noch abartig viel zahlt, irgendwann einmal gefallen würde. Man wird älter. Und in meinem Fall kriegt man mehr Kinder.

Mit drei kleinen Mädchen ist all-inklusive und viel Aktion für Kinder schon sehr toll. Auch das Unterhaltungsprogramm war für die Mädchen lustig. Wieder zu Hause wurde ich mehrmals von verschiedenen Leuten gefragt, ob das denn tatsächlich nett war. Weil doch dort so viele Kinder sind und der ganze Lärm und die ständige Musik.

Bei mir aber liegt generell die Herausforderung, die ich an solchen Orten erlebe in einem ganz anderen Bereich. Ich habe nämlich manchmal große Schwierigkeiten. Nicht mit anderen Kindern, sondern mit den dazugehörigen Eltern. Es gibt dafür zig Beispiele. Hier nur eines davon.

Ich dümpelte gerade mit meiner Zweijährigen in der hauseigenen Therme im Babybecken herum. Rund um uns Unmengen Spielzeug, das zur Ausstattung gehörte. Mein Mädchen spielte begeistert mit einer blauen Gießkanne und einem Topf. Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass sich hinter mir ein nicht endend wollender Dialog entwickelte, der ungefähr diesen Inhalt hatte. „Ich will das.“ Eindeutig die Stimme eines Kindes. Ein Mann antwortete: „Ja, ich weiß, dass du den Topf des Mädchen möchtest, aber das spielt noch damit.“
Nach einer Weile kam es lauter und einen Tick höher als zuvor: „Ich will aber daaaas.“ Und die Männerstimme von vorhin erklärte mit wachsender Panik in der Stimme. „Ja, ja ich weiß. Das Kind hört auch sicher gleich auf mit dem Topf zu spielen.“

Ich drehte mich neugierig um und hielt in der Bewegung inne. Denn ungefähr 20 cm hinter mir saß ein Mann im Wasser und nicht weniger weit entfernt war seine Tochter. Ahhhh. So nah! Und Ahhh. Die meinten den Topf meiner Tochter.

Der Mann betonte nun noch ca. fünf Mal, dass der Topf sofort nach dem Freiwerden in die Hände seiner ungefähr 3-4-jährigen Tochter übergehen wird. Der Appell ging also an mich. Das Mädchen schrie und plärrte mittlerweile in unangenehmer Lautstärke. Als der Mann noch ein Stück weiter in meine Richtung kam und ich mich schon wirklich beengt fühlte, rückte ich ein Stück ab. Dann schaute ich ihm mitleidig ins Gesicht, drehte mich wieder um und sagte zu meiner entzückenden Tochter: „ Schatz, das Mädchen möchte den Topf auch einmal haben. Und hier sind soooo viele andere Spielsachen. Magst du ihn ihr geben?“ Mein Goldschatz überlegte kurz, dann gab sie besagten Topf dem Mädchen und sagte zu mir: „Machst du Schüssel?“ Was so viel hieß wie, dass sie einfach in meine Hände weiter Wasser von der Gießkanne laufen lassen wollte.

Der Vater des Kindes bedankte sich artig und beide rückten zum Glück wieder ein Stück von mir ab. Die Tochter sah uns 2 Sekunden später trotzig an, schmiss ihre lila-farbige Gießkanne in hohen Bogen weg und schrie: „Und ich will die blaue Gießkanne.“ Nun war ich schon dezent genervt. Der Vater auch. Aber offensichtlich auch sehr bemüht ja alle Wünsche der kleinen Tyrannin zu erfüllen, denn er robbte (wie sollte man sich auch in diesem seichten Wasser anders fortbewegen) wieder in meine Richtung und kam mir schon wieder sehr nahe. Und nur der fehlenden Distanz und dem damit verbundenen unangenehmen Gefühl war es zu verdanken, dass ich meine kleine Tochter bat, dem Mädchen auch noch die Gießkanne zu überlassen. Diese war überrascht, dass sie auch das andere Spielzeug abgeben sollte, gab aber dem Mädchen das Teil und begann einfach mit ihren Händen Wasser in meine Hände zu schaufeln.

Das Vater-Tochter-Gespann nahm die Gießkanne nickend entgegen und entfernte sich. Nach ein paar Sekunden näherten sich beide wieder an. Die Tochter heulte und der Vater wandte sich verzweifelt in meine Richtung.

Und als die 20 cm Sicherheitsabstand zu mir überschritten wurden, reichte es mir. Ich holte tief Luft. Dabei erhaschte ich noch kurz einen belustigten Blick meines Mannes, der die Szene offenbar die ganze Zeit beobachtet hatte und auf den Ausgang des Films wartete. Das fremde Mädchen brüllte in meine Richtung: „Ich will…!!“ Der Vater hob an etwas zu sagen. Und ich brüllte zurück. „Wir haben nichts mehr. Außer ihr Kind will die Schwimmwindel meiner Tochter.“ In dem Moment schrie das Mädchen den Satz zu Ende: „…auch so eine Windel.“

Ich verdrehte die Augen. Da, bitte! Wusste ich es doch. Und kurz war ich geneigt die Hose meinem Kind runterziehen und sie den beiden Eindringlingen hinzufetzen.
Doch nur kurz. Kopfschüttelnd und kommentarlos stand ich unter größter Selbstbeherrschung auf, nahm mein Kindlein und ging zu meinem Mann, der ein paar Meter weiter mittlerweile laut lachte. Dort ließ ich mich wieder ins Wasser sinken mit dem Bewusstsein, dass ich hier in Sicherheit war. Denn mein Mann hatte noch ein viel größeres Problem mit der Nähe von fremden Menschen als ich. Und so harmlos er war, so bedrohlich sah er wenigstens aus.