Zahn oder nicht Zahn? Das ist hier die Frage

Eva & Markus´ Ansichtssache

Eva:

Im Bezug auf unsere süße Zuckermaus, sollte ich als Mutter, als diejenige, die ständig beim Kind zuhause ist und seine Gewohnheiten kennt, eigentlich immer Recht haben. Aber auch in der „Mutter & Kind zu Hause AG“ kann eine liebende und emphatische Mutter wohl betriebsblind werden. So geschehen Ende März dieses Jahres.

Die kleine Maus, noch keine 5 Monate, war quengelig und unentspannt. Ich war mir sicher, dass ihr Bäuchlein sie quält. Die Indizien sprachen dafür: Die Unruhe trat vermehrt nach dem Trinken auf und auch Winde fanden den Weg ins Freie. Aber Markus, seinerseits Experte im Interpretieren von „Babyunruhezuständen“, meinte, dass wohl der erste Zahn die Stimmung unseres Sonnenscheins zusätzlich trübt. Das kam mir doch recht weit hergeholt vor. Ja, sie sabberte viel und ja, sie hatte einen Kaudrang. Aber das kleine Sabbermäulchen war doch noch zu jung für den ersten Zahn. Und sie war auch in der Nacht recht ruhig. Markus lag – da war ich mir sicher – mit seiner Diagnose völlig daneben.

Markus:

„Ich glaub nicht, dass es Blähungen sind, die unsere Maus so unrund machen. Sie hat heute schon 2 Mal ordentlich die Windeln angefüllt. Wenn das funktioniert, ist sie doch normalerweise gut drauf, oder?“, hab ich zu Eva gesagt. „Schau mal, die hat ständig die Finger im Mund und sabbert wie ein Berner Sennenhündchen. Ich glaub, die bekommt Zähne…“ Meine Diagnose wurde mit ungläubigen Blicken und einem leichten Kopfschütteln abgetan. Dennoch ließ ich mich nicht davon abhalten, in die Apotheke zu gehen und homöopathische Zahnungskugerl sowie ein Betäubungsgel, falls es schlimmer wird, zu besorgen. Nach einiger Diskussion, konnte ich Eva doch überreden, unserer Kleinen zumindest die homöopathischen Kugerl zu geben. „Hilft’s ned, so schad’s ned!“, ist doch immer wieder ein gutes Argument! Das Gel blieb aber in der Tube – das war der Deal. Und jetzt kommt’s: Ein paar Tage später hat Eva gesehen, dass etwas leicht Weißliches im oberen Kiefer bei unserer kleinen Maus durchscheint. Der erste Schneidezahn war im Anmarsch. Ich grinste übers ganze Gesicht und konnte es mir natürlich nicht verkneifen: „Hab ich’s dir nicht gesagt?!“

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