Ferien ade, scheiden tut sooo weh

Alva´s Glitzerschuhbande

Für alle die das neue FAM gelesen haben. Das Auflösungsfoto;-). Für alle anderen Leser hier die Geschichte  der Gelsen!

Sommerferien ade, hallo Schulbeginn. Wie ich es jemals wieder schaffen soll, meine drei Kinder pünktlich um 7.30 aus dem Haus zu bekommen, um dann Zwei von ihnen in die Schule und den Kindergarten zu verfrachten, weiß ich nicht. Nachdem sie in den Ferien nach ca. zwei Tagen aus ihrem gewohnten Rhythmus gekommen sind, hat sich dann ein völlig anderer ergeben. Sie waren länger wach und schliefen dafür länger. Gut, die Kleinste verstand unter „länger“ 7.25, aber davor war ihre „Aufstehzeit“ 5.30.

Auch ein gewisser „Schlendrian“ hat sich in den Ferien eingeschlichen. Wir brauchten immer ewig um das Haus vollständig, natürlich nur mit dem Wichtigsten bepackt, zu verlassen. Mein Mann musste sich an diese Situation, vor allem im gemeinsamen Urlaub, erst gewöhnen.
Normalerweise stehen wir nämlich am Wochenende um spätestens 9.00 habt acht, bereit für Unternehmungen. Er dachte auch in Kroatien werden wir täglich frühmorgens das Haus verlassen und herrliche Tagesausflüge unternehmen. Stattdessen brauchten wir schon eeeeewig zum hauseigenen Pool und bewegten uns dort die ersten Tage maximal um ins Wasser zu hüpfen. Das war die gerechte Strafe dafür, dass er die Fotos vom Haus vor der Reise nicht genau angesehen hat und wir zu fünft nur ein Schlafzimmer hatten. Mein Mann war ebenfalls entsetzt und deutete vor Ort auf alle Türen die er fand und rief inbrünstig: „Hier muss noch eines sein!“ Ich schüttelte den Kopf. Ein „Zimmer“ war die Abstellkammer und eines ein Kleiderkasten. Er war verdonnert auf der Couch zu schlafen mit wahlweise einem oder drei Kindern, denn das Bett im Schlafzimmer war zusätzlich nicht besonders groß.

Letztendlich war der Urlaub aber toll, bis auf die unendlich vielen Gelsen, die die Kinder zerstachen, sodass sie schon nach der ersten Nacht ausgesehen haben, als hätten sie eine ansteckende Krankheit. Mein Mann startete sofort die Operation „Gelseweg“. Aber es dauerte dennoch eine Weile bis wir beinahe „gelsenfrei“ schliefen. Schuld daran war wider Erwarten nicht der „Schlendrian“, sondern der böse Wiener Verkäufer, laut meinem Mann ein „Vollt*****“. Denn das erstanden Moskitonetz konnte nicht montiert werden, weil es eben tatsächlich nur wie auf dem Plastikbild abgebildet für ein Zelt geeignet war und die Form nicht wie versprochen, über einem Doppelbett angebracht werden konnte. Und außerdem hält an einer Stahlbetondecke keine Schraube wenn man sie per Hand eindrehen muss. Egal. Am dritten Tag nach endlosen Rollen Klebeband, viel schneiden und nähen, nicht zu vergessen den Sonnenschirm, schlief jeder unter seinem eigenen Netz mehr oder weniger „stichfrei“ und glücklich.

Bild: Susanne Binder

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