Wer hat bei uns die Hosen (das Röckchen) an?

Eva & Markus´ Ansichtssache

Eva:

Unser kleiner Sonnenschein strampelt wie wild und quietscht vergnügt in Richtung Eingang. Der Grund: Der lustige Kerl ist wieder da! Ja genau, Markus ist gerade nach Hause gekommen. Nach einem arbeitsreichen Tag im Büro ist endlich Babyzeit angesagt. Eins vor ab: Einen Mann sollte Frau nie zu viel loben, aber ein bisschen „Bauchpinseln“ ab und zu ist schon okay. Also schreiben wir uns heute einmal etwas Nettes.

Markus ist ein großartiger Papa. Aber das war mir eigentlich eh immer schon klar. Er hilft mir, wo er nur kann, zickt nicht beim Windeln wechseln oder wenn die Kleine in der Nacht weint. Ganz im Gegenteil. Manchmal steht sogar er nachts auf und lässt mich weiterschlafen. Alles mit der kleinen Prinzessin macht ihm Freude. Die kleine Zuckerschnecke hat ihn schon ganz schön fest um den Finger gewickelt. Er sitzt praktisch in der Falle. Aber in einer, in der er gerne sitzt. Sie kriegt noch gar nichts mit und er möchte ihr schon alles zeigen. Die ganzen kleinen und großen Wunder dieser Welt. Und er möchte ihr jeden Wunsch erfüllen. So hat unsere Maus mit 6 Wochen ihr erstes Geschenk von Papa erhalten. Eine Krabbel- bzw. Erlebnisdecke mit Spielbogen und Musik. Die Musik bleibt jetzt aber noch aus, hat er mir versprochen. Beim Spazierengehen nimmt er sie immer aus dem Kinderwagen, damit sie auch alles sieht. Ich war ja der Meinung wir haben diesen Kinderwagen gekauft, damit sie darin einschläft. Aber gut. Er würde ihr auch am liebsten jetzt schon Eis und Wurstsemmeln füttern. Aber sogar er weiß, dass das wirklich noch nicht geht. Sie soll eben alles Glück auf Erden erfahren und dazu gehören (für ihn jedenfalls) auch Eis und Wurstsemmeln. Ich halte, wie mein nicht mehr ganz so lobender Unterton vielleicht schon verrät – bei allem vehement dagegen. Mein oberstes Gebot: Die Kleine nur nicht überfordern. Alles braucht seine Zeit und die werden wir ihr auch geben. Und zuckerhaltiges Essen gibt es im ersten Jahr sowieso nicht, wenn überhaupt. Und alles andere darf sie erst mit 18! So ergänzen Markus und ich uns recht gut. Er alles, ich nichts. Dazwischen der Kompromiss. So klappt es dann auch mit der gemeinsamen Kindererziehung. Aber in Wahrheit hat unsere Zuckerpuppe, obwohl sie noch kein Wort sprechen kann, schon das Sagen im Haus.
Markus:

Meine Mädels sind ein Hit! Und die Kleine hat es schon richtig faustdick hinter den Ohren. Wie die Mama. Die Beiden wissen ganz genau, welchen Knopf sie bei mir drücken müssen, um mich dort zu haben, wo sie möchten. Manchmal merk ich es, meistens aber vermutlich nicht. Ich frag mich, wie das in einigen Jahren sein wird, wenn unsere kleine Maus auch verbal auf die Tube drückt? Verbünden sich meine Mädels dann (noch mehr) zu etwas mir unbegreifbar Mächtigem? Bin ich als Papa dieser Macht hilflos ausgeliefert? Kann ich mich dann überhaupt noch bei irgendetwas durchsetzen?

Dafür habe ich, nicht ganz uneigennützig, eine Strategie entwickelt:
Ich werde ganz viel Zeit mit meiner Tochter verbringen. Ich zeige ihr die Welt, so früh es geht, und lasse sie an allem Schönen teilhaben. Hin und wieder darf sie dann auch etwas bei mir machen, was sie bei Mama nicht darf. Das stärkt das Vater-Tochter-Band. Ja genau, so werde ich das machen! Aber ich habe akzeptiert, dass Eva die Nummer Eins bei unserer Kleinen ist. So lasse ich mich treiben im tiefen Ozean des Familienlebens, in vollem Vertrauen darauf, dass mich meine Mädels niemals untergehen lassen.

Gewinnspiel: Fotoshooting!!!!!!

Bei diesem Gewinnspiel kann man etwas ganz Besonderes gewinnen:

Ein Outdoor-Shooting im Raum Steyr oder Wien inklusive 25 Stk. digitale und bearbeitete Fotos im Wert von 245 Euro. Entweder von verliebten Mamis und Papis oder den Kindern oder allen zusammen.

Wer macht die Fotos?

Kristina Brandstetter. Meiner Meinung nach die beste Fotografin überhaupt. Nie wieder hüpfe ich oder meine Kinder (oder mein Mann) jemals wieder jemand anderem vor die Linse.

Sie macht die schönsten Fotos und trifft immer den perfekten Moment. Nebenbei scherzt sie mit den Kinder und schafft eine entspannt lockere Atmosphäre. So schön wie auf den Fotos war ich in Wirklichkeit noch nie;-)

Egal ob Porträt oder Weihnachtskarte. Ob Familie oder nur die Kinder. Ein professionelles Foto ist immer eine wunderschöne Erinnerung.

Wer mehr von Kristina sehen will hier gehts zur Homepage: Kristina Brandstetter Fotografie

Einfach den Beitrag auf unserer Facebookseite liken und ihr seid dabei. Das Gewinnspiel endet mit 30. September.

Viel Glück!!!!!

Unsere AGBs: Link

Erlebniswanderung Burg Prandegg

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie die Ritter und Burgfräulein so lebten? Angeblich gab es ja auf jeder Burg ein unheimliches Burggespenst …. Das Geheimnis könnte bald gelöst sein, denn nächsten Sonntag gibt’s eine Erkundungstour der besonderen Art auf OÖs zweitgrößter Burgruine.

Geplant ist eine kurze Wanderung vom Parkplatz zur Burg. Dabei gibt es eine kinderwagentaugliche Variante und eine etwas längere für sportliche Besucher (ca. 1 Stunde). Es besteht auch die Möglichkeit mit dem PKW direkt bis zur Burgtaverne zu fahren. Beim Ausgangspunkt der beiden Wanderungen werden die Familien mit einer kleinen Wegzehrung versorgt. Anschließend geht’s zur mittelalterlichen Burgführung. Besonders Abenteuerlustige können sich auf eine Rätselreise durch den Burgrundweg begeben, der Wald- & Wiesenpädagogin lauschen oder selbst Brot backen. Für das leibliche Wohl für fleißige Entdecker sorgt die liebevoll restaurierte Taverne am Fuße der Burg.

Wann: Sonntag, 18. September von 10-17 Uhr
Wo: Burg Prandegg, Prandegg 3, 4274 Schönau
Eintritt ist frei 😉
Weitere Infos findet ihr hier: http://www.ooe.familienbund.at/

Ich hab am Sonntag leider keine Zeit, drück euch aber die Daumen zwecks schönem Wetter! Eure Sarah

Bild: Burgverein Prandegg

Die schnellsten Apfelküchlein

Oh ja, ich darf wieder ein Backrezept schreiben.
Dann gebe ich hier einmal eines meiner Lieblingsrezepte zum Besten. Eines für komplett Ungeübte, das sogar bei mir immer gelingt (bis jetzt;-)). Quasi mein Notfallsrezept, wenn jemand kommt und ich vergessen habe etwas Süßes einzukaufen:

Man nehme:

  • einen Fertigblätterteig
  • einen Apfel/bei kleineren zwei
  • Zucker und Zimt
  • Ein Glas

 

Zuerst schäle und schneide man die Äpfel in kleine Stücke.
Wenn man so ein Schälerding hat, dessen Namen ich nicht kenne, mit dem man in der Mitte den ganzen Putz rausdrehen kann, dann kann man auch einfach Apfelringe machen und dann wie folgt fortfahren. Ich mische zu den Äpfel nun etwas Zucker und Zimt. Die Menge variiere ich je nach Süße der Äpfel. Dann nimmt man das Glas (wenn man Apfelringe gemacht hat, sollte es größer sein, als der größte Ring, sonst kann man irgendein Trinkglas nehmen) und sticht lauter Kreise aus.
Dann platziert man ein wenig von den Äpfeln in die Mitte eines Kreises (oder eben den mit Zucker und Zimt bestreuten Apfelring )und deckt das ganze mit einem weiteren Kreis zu und drückt den Rand ein wenig fest.

Meine Töchter lieben es nun mit der Gabel Muster in den Rand zu drücken…Nun sticht man noch ein zwei mal vorsichtig in den Teig und dann ab ins Rohr. Je nach Herd und Blätterteig so um die 180 Grad für circa 15 min.

Aus dem vom Ausstechen übrig gebliebenen Teig mache ich meist einen Mini-Apfelstrudel.

Schmeckt wirklich gut und ist so schnell gemacht…ohne Herumgepatze!! Viel Spaß!!

 

 

 

Kommt ein Fischchen geschwommen…

Ein Basteltipp, der sogar für die Jüngsten ein Spaß ist. Und einer den auch ich gerne nachmachen werde. Sieht einfach aus und geht schnell. Die Kriterien, die für mich am wichtigsten sind;-)

Ja klar kleben manche Kinder den Kleber überall hin nur nicht an die vorgegebenen Stellen.
Und ich bin mir auch nicht sicher ob ich nicht demnächst ein paar Glitzersteine in der Windel meiner Kleinsten finden werde, aber der Fisch ist schnell fertig, sieht lustig aus und der Aufwand ist minimal. Danke Gisi für den Tipp und das Foto! (Leiterin des Familienbundzentrums Regau-Voecklabruck )

Für den Papptellerfisch braucht man

  • runde Pappteller (das war jetzt irgendwie klar oder?);-)
  • Dekomaterial (Stifte, Sticker, Glitzersteine, buntes Tixo…)

Zuerst schneidet man vom Pappteller ein Dreieck ab und klebt es auf die gegenüberliegende Seite als Schwanzflosse. Nun kann man den Fisch zum Leben erwecken  und nach Lust und Laune gestalten.

Und wer will schon nur einen Fisch. Besser sind ja doch zwei oder drei oder vier oder fünf…

 

Coole Überlebenstricks und witzige Kommentare! Papas aufgepasst!

Ein Supertipp von Pajtesa Familienbund Linz:

Die Slivki Show auf Youtube. Einfach und genial. Dort werden Lifehacks gezeigt und mit charmant russischem Akzent erklärt. Tricks die das Leben vereinfachen sollen. Fürs Auto, für zu Hause oder einfach fürs Überleben;-)

Man möchte in sekundenschnelle einen Apfel schälen. Kein Problem mit einem Akkubohrer.
Im Auto fehlt der Flaschenöffner? Die Gurtschnalle wird einfach umfunktioniert. Und für kühle Getränke sorgt das Handschuhfach mit einem einfachen Trick.

In kurzen Videoclips wird gezeigt wie aus schmutzigem Wasser wieder sauberes wird. Eine Orange wird kurzerhand zur Kerze und für Feuer ist mit einer Batterie, einem Stück Alufolie und ein bißchen Watte auch gesorgt. Nun steht dem selbstgekochten Essen auf dem selbstgebauten Campingkocher nichts mehr im Wege. Ganz einfache, schnelle Konstruktionen wie eine selbstgemachte Thermoskanne aus einer Glas-, einer Plastikflasche, einem Isolierband und ein wenig Montageschaum werden genauso gezeigt wie ein Heißluftballon mit eingebauter Kamera. Für Jungs und Mädchen, Mamas und Papas. Hier ist wirklich für jeden und jede etwas dabei.

Hinter  der Slivki Show steckt Yury Yaniv, der sich in der Ukraine, aber auch bei uns dank seinen kuriosen Ideen und auch seiner Katze, die in jedem Video vorkommt, größter Beliebtheit erfreut. Einfach reinschauen und nachmachen. Es ist wirklich toll!!!

Hier der Link: Slivki Show

Zahn oder nicht Zahn? Das ist hier die Frage

Eva & Markus´ Ansichtssache

Eva:

Im Bezug auf unsere süße Zuckermaus, sollte ich als Mutter, als diejenige, die ständig beim Kind zuhause ist und seine Gewohnheiten kennt, eigentlich immer Recht haben. Aber auch in der „Mutter & Kind zu Hause AG“ kann eine liebende und emphatische Mutter wohl betriebsblind werden. So geschehen Ende März dieses Jahres.

Die kleine Maus, noch keine 5 Monate, war quengelig und unentspannt. Ich war mir sicher, dass ihr Bäuchlein sie quält. Die Indizien sprachen dafür: Die Unruhe trat vermehrt nach dem Trinken auf und auch Winde fanden den Weg ins Freie. Aber Markus, seinerseits Experte im Interpretieren von „Babyunruhezuständen“, meinte, dass wohl der erste Zahn die Stimmung unseres Sonnenscheins zusätzlich trübt. Das kam mir doch recht weit hergeholt vor. Ja, sie sabberte viel und ja, sie hatte einen Kaudrang. Aber das kleine Sabbermäulchen war doch noch zu jung für den ersten Zahn. Und sie war auch in der Nacht recht ruhig. Markus lag – da war ich mir sicher – mit seiner Diagnose völlig daneben.

Markus:

„Ich glaub nicht, dass es Blähungen sind, die unsere Maus so unrund machen. Sie hat heute schon 2 Mal ordentlich die Windeln angefüllt. Wenn das funktioniert, ist sie doch normalerweise gut drauf, oder?“, hab ich zu Eva gesagt. „Schau mal, die hat ständig die Finger im Mund und sabbert wie ein Berner Sennenhündchen. Ich glaub, die bekommt Zähne…“ Meine Diagnose wurde mit ungläubigen Blicken und einem leichten Kopfschütteln abgetan. Dennoch ließ ich mich nicht davon abhalten, in die Apotheke zu gehen und homöopathische Zahnungskugerl sowie ein Betäubungsgel, falls es schlimmer wird, zu besorgen. Nach einiger Diskussion, konnte ich Eva doch überreden, unserer Kleinen zumindest die homöopathischen Kugerl zu geben. „Hilft’s ned, so schad’s ned!“, ist doch immer wieder ein gutes Argument! Das Gel blieb aber in der Tube – das war der Deal. Und jetzt kommt’s: Ein paar Tage später hat Eva gesehen, dass etwas leicht Weißliches im oberen Kiefer bei unserer kleinen Maus durchscheint. Der erste Schneidezahn war im Anmarsch. Ich grinste übers ganze Gesicht und konnte es mir natürlich nicht verkneifen: „Hab ich’s dir nicht gesagt?!“

Kiss, Kiss! Lippgloss selbst gemacht!

Oh wie meine Kinder es lieben sich zu schminken. Vor allem die Lippen werden ständig angemalt. Nun neigten alle drei Kinder, als sie noch klein waren dazu den Lippenstift ständig abzuschlecken oder wie es die Jüngst schon ein paar Mal gemacht hat ihn komplett zu verspeisen. Also hab ich mir gedacht suche ich ein Rezept bei dem es egal ist, wenn ständig etwas davon im Mund landet. Und hier ist es. Einfach und unkompliziert herzustellen.

Du brauchst dazu:

  • 20 g Mandelöl (man kann auch 10g Mandelöl und 10g Jojobaöl nehmen)
  • 10 g Bienenwachs
  • 10 g Kaokaobutter
  • 4 Tropfen Rosenöl (wer den Geruch nicht mag nimmt Geraniumöl)
  • ein feuerfestes Glas (ich hab ein leeres Babynahrungsglas genommen)
  • einen langstieligen Löffel
  • kleine Tiegel um das Lippgloss einzufüllen

und wer experimentierfreudig ist nimmt noch 5 g Fruchtpulver dazu wegen der Farbe (z.B. Hibiskuspulver)

Ich habe das Öl, das Wachs, das Rosenöl und die Tiegel in der Apotheke bekommen. Die Kakaobutter und das Fruchtpulver haben wir in einem Biomarkt gefunden.

Herstellung:

Man gibt man das Wachs (lauter kleine Körnchen) in das Glas und schmilzt es im Wasserbad. Kakaobutter und Öle dazugeben gut durchrühren und warten bis sich alles aufgelöst hat. Nun das ätherische Öl und  das Fruchtpulver dazugeben (das war leider außer das Wiegen wegen der Verbrennungsgefahr das Einzige, das meine Kinder machen durften).

Die flüssige Masse in die Tiegel füllen und abkühlen lassen. Wir haben zwischendurch ein paarmal umgerührt, damit das Fruchtpulver nicht komplett absinkt und nur am Boden klebt.

Mit der Menge kann man ungefähr vier kleine Behälter füllen. Der Cousin bekommt auch eines geschenkt, damit es nicht heißt, das ist nur was für Mädchen. Aber natürlich ohne Farbe!!

Viel Spaß!!!