Gewinnspiel: Jausensackerl!!!

Unser erstes Gewinnspiel passt perfekt zum Schulbeginn. Zu gewinnen gibt es zwei selbstgenähte (nein, natürlich nicht von mir!!) großartig bunte und platzsparende Jausensackerl von Stanzimade. Meine Kinder haben sie vorab im Sommer getestet und lieben sie. Sie sind praktisch für unterwegs, für so ziemlich alles und passen in jede Handtasche.

Hinter Stanzimade steckt Konstanze Borovansky, Mutter von zwei Kindern und im Brotjob Verlegerin.
Angefangen mit dem kreativen Arbeiten hat Stanzi mit einer billigen Nähmaschine und einem „Mittwochs-Nähkurs“ mit einer Nählehrerin. Mittlerweile wurde die Nähmaschine gegen ein besseres Modell ausgetauscht, die Lehrerin wurde zur Freundin, aus dem Nähkurs eine fixe private Nährunde. Nur der Mittwoch ist gleich geblieben.

Nach der Geburt ihrer Tochter begann Konstanze Windeltaschen zu nähen, die bei ihren Freundinnen sofort großen Anklang fanden und bei ihren Kunden immer noch sehr beliebt sind. Stanzi selbst bezeichnet sich als „Tascherltante“, weil ihr die in der Herstellung am liebsten sind. Sie liebt das Nähen vor allem als Ausgleich zum stressigen Familienalltag und Bürojob. Für ihre Kinder näht sie auch heute noch, die ihre Sachen mit Stolz tragen.

Schaut sie euch an, die großartigen Sachen. Zu finden auf www.stanzimade.at und der Facebookseite: Stanzimade. Die homepage ist derzeit noch in Arbeit, aber man kann schon einige tolle Artikel sehen und bestellen.

Ich kann nur sagen, die drei Tascherl werden bei mir nicht die einzigen bleiben!

Viel Glück beim Gewinnspiel!!

Einfach das Gewinnspiel auf fb liken und ihr seid dabei!!! Verlosung findet am 8. September statt!! Die neuen Tascherlbesitzer/innen werden benachrichtigt..

https://www.facebook.com/mapablog/

 

Spieglein, Spieglein, wo warst du?

Alva´s Glitzerschuhbande

Nun jetzt ist es ja nicht so, dass ich mir absichtlich vornehme ein paar Kilos zuzunehmen, oder nicht zum Frisör zu gehen oder gar mich unpassend zu schminken. Nur manches passiert eben ganz von selbst.

Zum Frisör komme ich tatsächlich selten, weil es mit drei Kindern nicht so spaßig ist, sich dem Prozedere von „Waschenschneidenföhnen“ hinzugeben. Und mir extra dafür einen Babysitter nehmen. Dafür ist es mir nicht wichtig genug.
Das Problem hat sich neuerdings von selbst gelöst denn unser Kindermädchen (Hört sich fantastisch an, vor allem wenn das Wort meine Kinder benutzen. Tatsache ist, sie war dieses Jahr genau zweimal bei uns…), also unser Kindermädchen ist auch oder eigentlich hauptsächlich Frisörin. Sie schnippelt nun zwischen dem Basteln, spielt während der Einwirkzeit der Farbe und föhnt während ich koche.

Warum ich aber manchmal zu viel Farbe auf meine Backen auftrage? Tja, das passiert morgens mit meiner denkbar schlechten und unvollständigen Badezimmerbeleuchtung. Auch hab ich einmal in der Eile nur ein Auge mit Wimperntusche verschönert. Als ich im Auto saß, sah mich mein Mann von der Seite an, lachte und sagte: „Ist dein eines Auge heute größer oder hast du absichtlich nur das angemalt, das zur Fensterseite zeigt, damit dich die anderen Autofahrer nicht ungeschminkt sehen?“

Gewiss könnte man die fehlenden drei Glühbirnen bei Gelegenheit wechseln, aber nachdem ich mich geschminkt habe, schaue ich mich ja den ganzen Tag nicht mehr in den Spiegel, somit vergesse ich das Glühbirnendilemma in der Sekunde in der ich das Badezimmer verlasse. Und die Gelegenheit ist nie. Außerdem ist es auch ganz nett nicht gleich in aller Herrgottsfrühe so schonungslos ausgeleuchtet zu werden…

Dass ich mich zusätzlich neulich zum absoluten Deppen gemacht habe, ist eine andere Geschichte. Ich war auf dem Weg in die Schule um meine Große abzuholen. Weil ich noch ein wenig Zeit hatte und meine Tochter im Wagerl eingeschlafen war, nutze ich es aus noch in ein paar Geschäfte zu gehen und einzukaufen. Und ja, mir ist der konsternierte Blick der Verkäuferin in der Drogerie aufgefallen. Ich dachte sie war vielleicht erstaunt über die Unmenge an Küchenrolle, die ich da zur Kassa schleppte. Und möglicherweise hat mich im Lebensmittelgeschäft der Lehrling mit offenem Mund eine Weile angestarrt. Aber auch dem maß ich noch keine großartige Bedeutung bei.
Außerdem war ich viel zu müde um da irgendwelche Zusammenhänge mit meinem Äußeren zu konstruieren. Als ich aber dann vor der Schule auf meine Tochter wartete, und ein paar Mütter die abseits von mir standen zu tuscheln anfingen, wurde es mir doch etwas mulmig.

Zum Glück kam meine Tochter bald darauf aus der Schule gestürmt. Sie starrte mich entsetzt an und rief: „Das ist nicht dein Ernst oder??? Willst du jünger aussehen oder ist das unabsichtlich passiert?? Schnell weg bevor dich meine Freunde sehen!“ Ahnungsvoll griff ich auf meinen Kopf und erstarrte in der Bewegung. Ein peinliches Stöhnen drang aus meinem Mund. Tatsächlich! Ich hatte nicht wie ich fälschlicherweise angenommen hatte eine Sonnenbrille im Haar stecken. Ich hatte den Haarreifen, den ich mir beim morgendlichen Schminken in die Haare gesteckt hatte noch auf dem Kopf. Den von meiner vierjährigen Tochter. Den Liebling unter den Lieblingen, den fünf riesige, rosa Plastikblumen, in einem Kranz angeordnet, zieren. Oh mein Gott, ich musste ausgesehen haben wie eine Verrückte. Ich nahm das Ding schnell ab. Und nach einer „Schockweile“ konnte ich sogar darüber lachen. Und wie ich lachte. So laut, dass meine Tochter meinte der Haarreifen würde nun doch gut zu mir passen.

Dennoch beschäftigte mich den ganzen Heimweg und auch zu Hause eine essentielle Frage: „Dachten die Verkäuferin und der Verkäufer in dem Geschäft tatsächlich, dass dieses Ungetüm auf meinem Kopf mein Ernst war? Und die Mütter, die mich ja auch beinahe tagtäglich sehen und des Öfteren mit mir „smalltalkten“. Kam da keine auf die Idee, dass es sich hier um ein Versehen gehandelt haben muss??“
Da kann ich nur sagen, jetzt kann ich anziehen was ich will und aussehen wie ich will. Denn ist der Ruf erst ruiniert……

Bild: Susanne Binder

Mit Essen spielt man nicht…Doch! Hier schon!

Ein tolles, ganz simples Spiel für Regentage und die kommen bestimmt irgendwann wieder;-). Außerdem liebe ich diese Spiel, weil meine Kinder Sachen ausprobieren, die sie sonst kategorisch ablehnen.

Man braucht dazu:

  • Kinder;-) (funktioniert auch ohne)
  • jede Menge verschiedener Lebensmittel mundgerecht geschnitten oder schon in der perfekten Form wie „Gummiklumpert“
  • Tücher damit die Kinder nichts sehen können

Man verbindet den Kinder die Augen, bevor sie sich an den Tisch setzen. Die Regeln werden bei uns immer vorher festgelegt…z.B. dass ich ihnen nichts in den Mund stecken darf von dem ich weiß, dass es ihnen absolut nicht schmeckt oder sie sich ekeln.

Dann werden die Schnäbel geöffnet und man gibt jedem Kind ein Stückchen von den vorbereiten Sachen in den Mund. Spannender ist es, wenn man ihnen zwei verschiedene Sachen gibt und sie dürfen abwechselnd erzählen wie es riecht und sich anfühlt. Was für eine Konsistenz das Gegessene hat. Was sie herausschmecken. Und schließlich was sie da überhaupt im Mund haben.

Wer die eigene Spannung erhöhen will steckt einem Kind z.B. eine Gurke in den Mund und einem anderen Kind eine Mannerschnitte. So hab ich es, ohne nachzudenken gemacht, und die Beiden hätten sich mit verbundenen Augen fast geprügelt, weil eine etwas Besseres hatte als die Andere. Natürlich hatte ich alles genauestens abgezählt um der Gerechtigkeit willen, aber das wussten sie zum „Streitzeitpunkt“ nicht. (Die Kleinste stopfte sich die Sachen übrigens ohne  Augenbinde in den Mund. Und zwar ausschließlich das „Klumpert“, dafür alles auf einmal.)

Meine Mittlere weiß jetzt dank diesem Spiel, dass das Gurkeninnere gar nicht mal so grauslich ist und keineswegs zu akutem Ausschlag oder ähnlich Schlimmen führt. Und die Große findet die grünen Äpfel immer noch zu sauer….Dafür waren sie sich „nichtssehend“ einig…das Beste waren die Gummisachen. So eine Überraschung aber auch!!

Viel Spaß beim Genießen wünscht euch Alva!

 

 

 

 

Interview mit DI Dr. August Höglinger

Unsere Sarah hat für euch ein sehr interessantes Interview mit DI Dr. August Höglinger zum Thema „Kinder liebevoll führen“ geführt und es ergaben sich dabei äußerst spannende Aspekte.

DI Dr. Höglinger war lange Führungskraft und coacht nun Eltern, LehrerInnen und Top-Führungskräfte zum Thema „Führen mit dem Herzen“. Dabei hilft ihm die „innere Schau“, eine besondere Art der Intuition. Denn für ihn braucht ein Kind sowohl Führung als auch Begleitung mit dem Herzen. Er unterstreicht, dass wenn ein Kind nicht geführt wird, ihm Sicherheit und Orientierung fehlen und es ständig überfordert ist.

Sie sind davon überzeugt, dass Kinder Führung brauchen. Was verstehen Sie unter dieser Führung?

Kinder benötigen Führung, weil sie zwar weise sind, aber keine Lebenserfahrung besitzen. Sie brauchen nicht nur Liebe sondern auch Ordnung. Gute Führung gibt ihnen dieses Orientierung. Denn Eltern, die führen, geben dem Kind eine Richtung vor und das Kind folgt ihnen. Eine wichtige Rolle spielt der ureigene Führungsstil der Eltern. Dieser wird geprägt von Menschen, die sie im frühen Lebensalter geführt oder erzogen haben. Schwierig kann es werden, wenn Mutter und Vater verschiedene Stile beim Führen ihres Kindes haben.

Kann man das richtige Führen in der Familie lernen?

Führungskräfte lernen im Alltag zu führen. Das können und müssen Eltern natürlich auch. Am stärksten führt man durch das Vorbild. Dazu ist die Entwicklung der Persönlichkeit der Eltern notwendig.

Kinder erleben in der Familie viele verschiedene Vorbilder. Wie geht man damit um, wenn die Großeltern einen anderen Erziehungsstil leben als man selbst als Elternteil? 

Eltern und Großeltern führen nur dann gut, wenn sie den ureigenen Führungsstil anwenden können. Daher ist es legitim, dass die Großeltern anders führen, als die Eltern. Kinder können meist gut damit umgehen. Es muss nur klar sein, wer gerade führt.

Wie sollte man sich als Elternteil verhalten, wenn man schon einen kleinen „Tyrannen“ zuhause hat?

Wenn die Eltern nicht führen, beginnt das Kind zu führen. Die meisten Kinder sind dem Führungsvakuum nicht gewachsen. Einige werden aufgrund des mangelnden Korrektivs der Eltern zu Despoten und Tyrannen.
Daher sollten die Eltern beginnen, die Führung wieder zurück zu erlangen. Da das meist nicht ohne Machtkämpfe abgeht, müssen die Eltern gestärkt werden. Sich diese Stärkung zu organisieren, ist der erste Schritt.

Sie plädieren für die „Begleitung mit dem Herzen“. Kann man das lernen?

Ja! Man lernt es entweder von den eigenen Eltern oder von anderen Menschen. Kinder brauchen Begleitung und Führung. Beides ist nicht theoretisch zu erlernen. Dazu braucht es das lebendige Vorbild eines anderen Menschen.
Ich biete dazu den Lehrgang „Einfühlsam begleiten“ an.
Die Teilnehmerinnen lernen zu erkennen, wann und wodurch sich das Herz verschließt und wie sie es wieder öffnen können. Wenn das Herz offen ist, spüren sie die Bedürfnisse des Kindes und können sie in Einklang bringen mit den eigenen Bedürfnissen. Damit ist es meist ein Leichtes, eine Lösung zu finden, die für beide Teile gut ist.

Vielen Dank für dieses interessante Interview!

Wer mehr von DI Dr. Höglinger erfahren möchte, für den gibt’s  am 17. Oktober im Neues Rathaus in Linz um 19.30 den Vortrag „Kinder liebevoll führen“. Es wird erklärt, wie man den ureigenen Führungsstil erkennt und wie man Führungskompetenzen alltagstauglich ausbauen kann.
Karten: http://www.erziehungsimpulse.at/

 

 

Zart besaitet! Ich??

Alva´s Glitzerschuhbande

Mein Mann und ich wir sehen uns in letzter Zeit sehr selten. Das liegt daran, dass er bis spät in die Nacht hinein arbeitet. Und ich? Ja, wenn ich es schaffe alle Kinder gebadet und zähnegeputzt, pünktlich um acht im Bett zu haben und die Wohnung schon aufgeräumt ist, dann schlaf ich meistens bei der Geschichte für das zweite Kind beinahe ein.

Und sobald das Licht gelöscht ist, kann ich meine Augen kaum mehr offen halten.

Hin und wieder kommt mein Mann dann ins Zimmer geschlichen, aber genau weiß ich es nicht, denn es könnte auch ein Teil meines Traumes sein. Auf alle Fälle haben wir unlängst beschlossen unsere Paarbeziehung neu zu beleben oder eben wiederzubeleben.

Er kam früher als sonst nach Hause und ich verließ das Kinderzimmer sobald ich allen vorgelesen hatte. Am ersten Abend den wir für uns hatten, waren wir von der Situation regelrecht überfordert. Die Frage: „Und was machen wir jetzt?“ drängte sich auf. Zum Reden hatte niemand Lust, also kochten wir gemeinsam und beschlossen uns gemeinsam einen Film anzusehen.
Mein Mann kam mir bei der Filmwahl sehr entgegen, weil ich seit ich drei Kinder habe, bei Filmen definitiv den schwierigeren Part verkörpere. Denn ich will nur schöne Dinge sehen. Eventuell lustige. Nichts Kitschiges. Nichts Grausliches. Keine Toten. Nein! Und nicht zu viel Action! Da kann ich dann nicht einschlafen! Und nichts Spannendes! Damit ich mich nicht fürchte wenn mein Mann wieder einmal später kommt. Und nichts Trauriges!

Ich gebe zu, da bleibt nicht viel übrig. Mein Mann schlug einen Barbiefilm vor oder Benedikt der Bär. Ich lachte. So weit war ich dann doch noch nicht.
Wir versuchten es mit einer harmlosen Serie. Über Politik und Korruption. Da starb gleich zu Beginn ein Hund durch einen Schuss. Aus war es für mich. Und dabei sah man im Bild weder den Hund noch sonst irgendetwas Grausames. Genauer genommen wurde nur erzählt, dass der Hund erschossen wurde. Aber das hat schon gereicht. Mein Mann atmete tief durch und wir begannen einen neuen Film. Da war ein kurzer Schwenk in die Kindheit des Hauptdarstellers zu sehen. Wie er von den Eltern vernachlässigt wurde. Grauenhaft! Wieder aus Maus. Nach drei Anläufen landeten wir bei einer harmlosen Serie über zwei Frauen in Brooklyn. Kellnerinnen die für einen Cupcakeladen sparten. Mehr passierte auch schon nicht. Und ich lachte und fand es unglaublich toll, dass wir etwas gefunden hatten. Zumindest für mich. Leider teilen mein Mann und ich nicht denselben Geschmack und auch nicht Humor. Ich sah ihm an wie er sich langweilte, aber sich mir zuliebe tapfer weiter eine Folge nach der anderen ansah.

Am nächsten Tag wiederholte sich das Prozedere des Filmsuchens und wir landeten wieder bei den beiden hübschen Frauen.
Am dritten Tag musste mein Mann neben mir leider noch ein paar Emails beantworten und am vierten ein paar Texte schreiben. Auf die Frage ob er sich langweilte lächelte er gequält, umarmte mich und quetschte ein: „Nein, ich find es eh auch lustig.“ heraus.

Das muss wahre Liebe sein. Mittlerweile schlaf ich immer mal wieder mit den Kindern ein und er kommt oft spät nach Hause. Wenn aber nicht, schauen wir die Brooklyner Tussis. Ich weiß nun unsere Beziehung funktioniert tadellos und normalisieren sich meine „Ichhabekindergekriegtundseitdembinichzartbesaitet-Hormone“ wieder , dann können wir uns alles ansehen. Ich revanchiere mich ganz besonders. Ich schaue dann jeden Abend die ekelhaftesten, lautesten, schießwütigsten, derbsten und grausigsten Filme mit ihm. Oder vielleicht lieber nicht.
Mit siebzig führt das womöglich zum akuten Herzstillstand.

Bild: Susanne Binder

Ice Ice Banane!!

Im Gegensatz zu den Sommer/Winterkeksen probiere ich es doch noch einmal mit etwas Sommerlichem. Vielleicht kann ich ja die Sonne so ein wenig milde stimmen und sie bleibt dieses Mal länger….

DAS wenn ich schon früher gewusst hätte. Mit drei Handgriffen erledigt. Herrlich im Geschmack UND gesund. Eigentlich habe ich die kleine Köstlichkeit für meine Kinder hergestellt, aber sie war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil die Hauptzutat „Banane“ von allen dreien meiner Kinder nicht gerne gegessen wird. Trotzdem habe ich es versucht und ich bin begeistert. Ein cremiges Bananeneis.

Die Zutaten sind lediglich:

  • Bananen (geschnitten und über Nacht in einem Beutel im Gefrierschrank eingefroren)
  • Erdnussmus (oder Mandelmus)
  • Kokosnussmilch (oder normale Milch oder auch gar nichts)
  • eventuell gehackte Erdnüsse

Man nimmt die gefrorenen Bananenstücke und gibt sie in eine Küchenmaschine (Ich hab so ein ganz kleines Mixteil für Nüsse, in dem funktioniert es auch).

Dann mixt man, wobei man immer wieder die festen Stücke vom Rand nach innen schieben muss.

Nach einer Weile hat man dann eine wirklich cremige Konsistenz. Und alleine diese Creme schmeckt schon herrlich. Doch wenn man dann noch ein bis zwei große Esslöffel Erdnussmus und eventuell einen Schuss Kokosmilch hineinmixt hat man schmackhaftes cremiges Eis.

Am Schluss gebe ich noch reichlich gehackte Erdnüsse drüber und fertig!

Großartig, gesund und niemand isst es mir weg! Nur fürs Foto!! Herrlich!!

Sommerliche Winterkekse

Für all diejenigen, die die ständigen Temperaturstürze mit Selbstgebackenem begleiten möchten. Oder für all jene, die es den großen Kaufhäusern gleichtun wollen und schon einmal vorab für ein wenig Weihnachtsstimmung im Sommer sorgen wollen. Oder einfach für diejenigen, die den Geschmack von Zimt und Haferflocken lieben. Hier ein gesundes, schnelles Cookierezept von Michi aus Wien.

Man nehme:

Je eine Hand voll:

  • Haferflocken grob
  • Haferflocken fein
  • Amaranthpops
  • Kokosraspeln
  • gemahlene Nüsse
  • eine halbe Hand voll(zuckerfreie) Cornflakes
  • bißchen Rapsöl
  • Birnen oder Zwetschkenmus (oder Apfelmus)
  • Zimt nach belieben

Das Ganze mischen. Mit dem Löffel kleine Häufchen aufs Backblech ausstechen und dann für 20 min auf 180 Grad im Ofen backen.

Die Zutaten lassen sich beliebig erweitern oder verändern. Zum Beispiel mit einem anderen Mus oder Leinsamen statt Kokosraspeln.

Vor allem für ganz kleine Kinder sind diese Kekse ideal als „Zwischendurchstärkung“.

Übrigens waren im Originalrezept auch Rosinen drinnen. Aber mal ganz ehrlich? Wer mag schon Rosinen 😉

Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Alva!!

 

 

Es lebe der Sport!..Nicht.

Alva´s Glitzerschuhbande 

„Warum wackeln deine Oberschenkel so beim Gehen, Mama?“, fragte unlängst meine Mittlere. Ich verdrehte die Augen. Ja warum eigentlich? Vielleicht weil ich fast vierzig bin, drei Schwangerschaften mit je 25 Kilo Gewichtszunahme hinter mir habe, und mich gelinde ausgedrückt nicht besonders gesund ernähre? Das hab ich ihr natürlich nicht geantwortet. Sondern: „Ich weiß es nicht, aber vielleicht sollte ich ein wenig Sport machen, das hilft sicherlich um die Muskeln zu stärken.“

Da gab es nur ein Problem. Der Herr Sport und ich, wir haben es nicht so miteinander. Das liegt aber nicht daran, dass ich ihm keine Chance geben würde. Immer wieder in regelmäßigen Abständen (ja, auch einmal im Jahr gilt als regelmäßig!!!!) fühle ich mich bemüßigt, mich in irgendeiner Form sportlich zu betätigen.

Einmal versuchte ich Zumba, weil mir alle meine Freundinnen so von dieser Bewegungsart vorschwärmten. Aber es war schnell klar, für koordinationsbefreite Menschen wie mich ist das nix. Und für die anderen die dann in der Gruppe sind, bin ich nix. Denn während alle brav nach rechts in die vorgegebene Position „zumberten“, sprang ich enthusiastisch in das „andere Rechts“. Das ist dann wie beim Donauinselfest gegen den Menschenstrom zu laufen, nur brutaler. Immer hab ich jemand angerempelt oder bin auf irgendwelche Zehen gesprungen. Nach der dritten Stunde habe ich es eingesehen und gab auf.

Auch bei Miss Sporty war ich Mitglied. Sogar ziemlich lange. Okay, okay, weil ich das Abmelden ständig vergaß. Aber das Herumhetzen im Kreis, beobachtet von den anderen Turnerinnen die verklärt lächelten, ging mir auf die Nerven. Außerdem wurde jedes noch so tolle Lied nach 30 Sekunden mit dem Satz „Bitte wechseln sie die Station“ unterbrochen. Ich meine wenn ich nicht einmal hier, beim Sport ein Lied ohne Unterbrechung hören konnte, wann dann?

Yoga (so man es zu Sport zählen wollte), war wegen mangelnder Koordination UND mangelnder Beweglichkeit absolut das Falsche.
Es war hoffnungslos. Ich musste mich anders salonfähig machen. Darum kaufte ich mir eine Dvd für zu Hause. „In 10 Minuten zur Traumfigur“.Ich wollte zeitsparend turnen. Ich stellte die Möbel unter den fragenden Augen meiner Kinder um und begann das Workout mit ihnen gemeinsam. Ok es war anstrengend, aber lustig und ich hielt durch. Nach den 10 Minuten dachte ich mir: „Siehst du, so außer Form bist du gar nicht!“ Bis ich merkte dass die Dvd weiterlief und ich gerade mal die 10 Minuten leichtes Stretching zum Aufwärmen hinter mir hatte. Die weiteren 10 Minuten schaffte ich nicht. Und wurde das Gespött meiner Kinder. („Schau wie da Mamas Popo wackelt.“ Und: „Hi hi, Mama rinnt schon ganz viel Schwitze die Stirn runter.“)

Gut. Aber ein allerletztes Mal wollte ich es noch versuchen. Im Urlaub. Da hatte ich auch keine Ausrede. Und obwohl rein zweckerfüllende und für mich sinnlose Tätigkeiten mir verhasst sind, quälte ich mich um 6 Uhr morgens in der kroatischen Landschaft, mit nichts als Musik und leichter Kleidung bewaffnet, trabend durch die Gegend. Langsam um die Fettverbrennung anzukurbeln und um überhaupt noch Luft zu kriegen.

Ich schaute alle 25 Sekunden auf die Uhr um die magische Grenze von 20 Minuten nicht zu verpassen, denn nur wenn man länger als diese Zeit lief, so hatte ich im Hinterkopf, wird das Glückshormon von dem alle Sportler so schwärmen ausgeschüttet. Dieses Hormon, dass dafür verantwortlich ist, diese Qualen nicht nur zu ertragen, sondern auch zu wiederholen. Ich lief, keuchte und außer eine Menge Schimpfwörter und Schweiß produzierte mein Körper scheinbar nichts. Ich hatte Gedanken wie: „Da wird bei mir ja mehr freigesetzt wenn ich meinen Kinder beim Spielen zusah, oder beim Essen, oder beim „Wasauchimmer.“ Ich lief aber trotzdem brav alle zwei Tage, damit ich mir selbst nicht mangelnde Konsequenz vorwerfen konnte. Es half nichts. Außer dass ich schon am Vorabend grantig wurde, weil in der Früh wieder ein Lauftraining anstand, tat sich weder in meiner Psyche, noch in meinem Hormonhaushalt etwas.

Ich beschloss das Thema nun ein für alle mal abzuschließen und es wie bisher zu handhaben. Ich tanze mit meinen Kindern, denen meine mangelnde Koordination nichts ausmacht. Ich springe mit ihnen herum, schwimme mit ihnen, trage alle Schultaschen und Roller und Einkaufssackerl und hoffe das reicht um meine Figur zu formen. Und wenn nicht, dann ist es mir ab jetzt auch egal! Und ich hoffe meinem Mann auch;-)

Bild: Susanne Binder

Hausfrauenqualitäten

Eva & Markus´ Ansichtssache

Eva:

Markus meint ich kann vieles gut. Kochen zählte er bislang aber definitiv nicht dazu. Diese Meinung ändert sich jetzt aber nach und nach. Ja, ich entwickle Hausfrauenqualitäten von denen wir vorher nichts ahnten. Ich koche, backe und staubsauge plötzlich und manchmal sogar gern. Wäschewaschen, -aufhängen und -zusammenlegen gehen praktisch von selbst. Bügeln habe ich auch wieder versucht, ist aber immer noch nichts für mich. Aber wer weiß, vielleicht wird auch das noch eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Vielleicht in Kombination mit Seifenopernschauen? Aber nur für ein Jahr. Denn dann darf Markus seine hausmännischen Talente in der Papa-Karenz unter Beweis stellen.

Markus:

Ich liebe Eva’s Suppen. Mann, sind die gut. Meine Frau ist eine wahre Suppenfee und ich meine sogar, sie könnte sich als Suppenköchin selbstständig machen. Unglaublich was man aus Zucchini, Kürbis, Karotten und anderem Grünzeugs, dem ich ja eher skeptisch entgegenstehe, alles zaubern kann. Einzig und allein der Verbrauch an Töpfen, Tellern und anderen Kochutensilien, die sie fürs Kochen braucht, grenzt meiner Meinung nach an heroische Verschwendung. Darum sträube ich mich auch gegen „Ich koche, du wäscht ab“, denn wenn ich koche, setzte ich unsere Küchengeräte sehr spartanisch ein. Daher gilt bei uns „Wer kocht, wäscht auch ab“. Auch sonst muss ich sagen, ist unsere Wohnung bei Eva in besten Händen und das, obwohl es nach Eva’s Aussage hier „besonders viel Staub“ gibt. Nur das Hemdenbügeln mag sie absolut nicht. Das Problem ist, ich auch nicht. Und wenn ich vorschlage, die ungebügelten Hemden ins Hotel Mama mitzunehmen, dann muss ich aufpassen, dass sie mir nichts entgegenschmeißt. Ich versteh das zwar nicht, halte meine Mutter aber seitdem da raus. Also muss ich meine Hemden selbst bügeln und das umgehe ich elegant, indem ich ganz selten welche anziehe. Ich trage sowieso lieber T-Shirts 😉

Summ, summ, summ Bienchen flieg nicht bei mir herum!!!

Alva´s Glitzerschuhbande 

Sie ändern sich ständig die Tierphobien meiner Töchter. Die Mittlere wird gerade sehr cool. Sie beobachtet mich in Situationen mit Tieren genau, wie ich reagiere. Und ist meine Reaktion mäßig bis nicht vorhanden, ignoriert sie das herangeflogene, herangelaufene oder herangekrabbelte Tier komplett und spielt weiter. Meine Kleinste hat neuerdings dafür panische Angst vor allem was fliegt. Und sie ist die Einzige, bei der ich sagen muss: Das hab definitiv ich verk*****. Und zwar so richtig.

Fürs Protokoll: Ich hasse Insekten und alles was fliegt und krabbelt. Aber trotzdem rette ich, wenn meine Kinder zusehen, todesmutig (so finde ich) alle Tiere. Nicht nur um zu zeigen, dass ich keine Angst habe, nein, sondern um zu demonstrieren wie furchtlos, frei von jeglichem Ekel und „so weiter“ ich bin. Im Urlaub trage ich die fettesten Käfer und Spinnen von für sie gefährlichen Stellen weg, nur um ein gutes Vorbild abzugeben. Doch muss ich mich, bevor ich mich durchringe die Tiere zu berühren und hochzuheben, immer sammeln und kurz tief durchatmen. Und diese, so dringend benötigte Zeit hatte ich nicht, als sich eine Erdwespe in der Sandkiste einen Zentimeter neben dem Auge meiner Jüngsten niederließ. Anstatt ruhig das Vieh zu verscheuchen hab ich in der Sekunde panisch losgeschrien, wild herumgefuchtelt und, in meiner Unkoordiniertheit und dem Versuch das fliegende Tier zu treffen und wegzuschießen, meiner Tochter unabsichtlich eine Watsche gegeben. Was hat die gebrüllt. Natürlich komplett zu recht. Und der „Pawlowsche Effekt“ ließ auch nicht lange auf sich warten. Fliegendes Tier=komplett hysterische Mutter=Watsche ins Gesicht. Dass ich sie danach ewig lange getröstet und gekuschelt habe, das hat sich nicht ins Gehirn verankert. Blöd. Ich hoffe es vergeht wieder. Sonst spar ich schon mal für die benötigte Therapie wenn sie groß ist. Denn nun schreit sie schon völlig panisch „Fliege husch, husch“, wenn wir uns die Schuhe anziehen, um in den Garten zu gehen.

Aber die „Fliegenpanik“ hat auch meine Größte. Und bei der ist mir nie so ein Fauxpas passiert. Wenn eine Obstfliege durchs Zimmer tuckert, schreit sie als hätte der Hunnenkönig zum Angriff geblasen. Im Urlaub am Pool wurde bei jeder sich nähernden Wespe gebrüllt als gäbe es kein morgen, dicht gefolgt von einem Kopfsprung ins Wasser ohne Rücksicht auf andere schwimmende Gäste im Becken. Da es in diesem Sommer viele Wesen gab, wiederholte sich die Szene an die 40 Mal. Pro Poolgang!! Die anderen Badegäste waren anfangs noch irritiert und folgten mit schreckensgeweiteten Augen meiner Tochter, um zu sehen was denn passiert war. Irgendwann gewöhnten sie sich aber an das „Im Minutentakt wegen nix kreischen“ und „Hilfe ich hab Angst – Geschrei“ und beides wurde spätestens am dritten Tag zur Normalität. Keiner sah mehr von seiner Urlaubslektüre auf oder zuckte auch nur mit der Wimper.

Ich kann ja nur sagen: „Zum Glück ist dieser dumme, kleine, arme Skorpion erst am letzten Tag unseres Urlaubs im Pool ertrunken. Wäre das am ersten Tag passiert, wäre mein Töchterlein sicher nicht mehr ins Wasser gesprungen. Nur wohin wäre sie dann vor den Spinnen, Gelsen, Fliegen und Wespen geflohen?“

Bild: Susanne Binder