Gewinnspiel: Jausensackerl!!!

Unser erstes Gewinnspiel passt perfekt zum Schulbeginn. Zu gewinnen gibt es zwei selbstgenähte (nein, natürlich nicht von mir!!) großartig bunte und platzsparende Jausensackerl von Stanzimade. Meine Kinder haben sie vorab im Sommer getestet und lieben sie. Sie sind praktisch für unterwegs, für so ziemlich alles und passen in jede Handtasche.

Hinter Stanzimade steckt Konstanze Borovansky, Mutter von zwei Kindern und im Brotjob Verlegerin.
Angefangen mit dem kreativen Arbeiten hat Stanzi mit einer billigen Nähmaschine und einem „Mittwochs-Nähkurs“ mit einer Nählehrerin. Mittlerweile wurde die Nähmaschine gegen ein besseres Modell ausgetauscht, die Lehrerin wurde zur Freundin, aus dem Nähkurs eine fixe private Nährunde. Nur der Mittwoch ist gleich geblieben.

Nach der Geburt ihrer Tochter begann Konstanze Windeltaschen zu nähen, die bei ihren Freundinnen sofort großen Anklang fanden und bei ihren Kunden immer noch sehr beliebt sind. Stanzi selbst bezeichnet sich als „Tascherltante“, weil ihr die in der Herstellung am liebsten sind. Sie liebt das Nähen vor allem als Ausgleich zum stressigen Familienalltag und Bürojob. Für ihre Kinder näht sie auch heute noch, die ihre Sachen mit Stolz tragen.

Schaut sie euch an, die großartigen Sachen. Zu finden auf www.stanzimade.at und der Facebookseite: Stanzimade. Die homepage ist derzeit noch in Arbeit, aber man kann schon einige tolle Artikel sehen und bestellen.

Ich kann nur sagen, die drei Tascherl werden bei mir nicht die einzigen bleiben!

Viel Glück beim Gewinnspiel!!

Einfach das Gewinnspiel auf fb liken und ihr seid dabei!!! Verlosung findet am 8. September statt!! Die neuen Tascherlbesitzer/innen werden benachrichtigt..

https://www.facebook.com/mapablog/

 

Mit Essen spielt man nicht…Doch! Hier schon!

Ein tolles, ganz simples Spiel für Regentage und die kommen bestimmt irgendwann wieder;-). Außerdem liebe ich diese Spiel, weil meine Kinder Sachen ausprobieren, die sie sonst kategorisch ablehnen.

Man braucht dazu:

  • Kinder;-) (funktioniert auch ohne)
  • jede Menge verschiedener Lebensmittel mundgerecht geschnitten oder schon in der perfekten Form wie „Gummiklumpert“
  • Tücher damit die Kinder nichts sehen können

Man verbindet den Kinder die Augen, bevor sie sich an den Tisch setzen. Die Regeln werden bei uns immer vorher festgelegt…z.B. dass ich ihnen nichts in den Mund stecken darf von dem ich weiß, dass es ihnen absolut nicht schmeckt oder sie sich ekeln.

Dann werden die Schnäbel geöffnet und man gibt jedem Kind ein Stückchen von den vorbereiten Sachen in den Mund. Spannender ist es, wenn man ihnen zwei verschiedene Sachen gibt und sie dürfen abwechselnd erzählen wie es riecht und sich anfühlt. Was für eine Konsistenz das Gegessene hat. Was sie herausschmecken. Und schließlich was sie da überhaupt im Mund haben.

Wer die eigene Spannung erhöhen will steckt einem Kind z.B. eine Gurke in den Mund und einem anderen Kind eine Mannerschnitte. So hab ich es, ohne nachzudenken gemacht, und die Beiden hätten sich mit verbundenen Augen fast geprügelt, weil eine etwas Besseres hatte als die Andere. Natürlich hatte ich alles genauestens abgezählt um der Gerechtigkeit willen, aber das wussten sie zum „Streitzeitpunkt“ nicht. (Die Kleinste stopfte sich die Sachen übrigens ohne  Augenbinde in den Mund. Und zwar ausschließlich das „Klumpert“, dafür alles auf einmal.)

Meine Mittlere weiß jetzt dank diesem Spiel, dass das Gurkeninnere gar nicht mal so grauslich ist und keineswegs zu akutem Ausschlag oder ähnlich Schlimmen führt. Und die Große findet die grünen Äpfel immer noch zu sauer….Dafür waren sie sich „nichtssehend“ einig…das Beste waren die Gummisachen. So eine Überraschung aber auch!!

Viel Spaß beim Genießen wünscht euch Alva!

 

 

 

 

Interview mit DI Dr. August Höglinger

Unsere Sarah hat für euch ein sehr interessantes Interview mit DI Dr. August Höglinger zum Thema „Kinder liebevoll führen“ geführt und es ergaben sich dabei äußerst spannende Aspekte.

DI Dr. Höglinger war lange Führungskraft und coacht nun Eltern, LehrerInnen und Top-Führungskräfte zum Thema „Führen mit dem Herzen“. Dabei hilft ihm die „innere Schau“, eine besondere Art der Intuition. Denn für ihn braucht ein Kind sowohl Führung als auch Begleitung mit dem Herzen. Er unterstreicht, dass wenn ein Kind nicht geführt wird, ihm Sicherheit und Orientierung fehlen und es ständig überfordert ist.

Sie sind davon überzeugt, dass Kinder Führung brauchen. Was verstehen Sie unter dieser Führung?

Kinder benötigen Führung, weil sie zwar weise sind, aber keine Lebenserfahrung besitzen. Sie brauchen nicht nur Liebe sondern auch Ordnung. Gute Führung gibt ihnen dieses Orientierung. Denn Eltern, die führen, geben dem Kind eine Richtung vor und das Kind folgt ihnen. Eine wichtige Rolle spielt der ureigene Führungsstil der Eltern. Dieser wird geprägt von Menschen, die sie im frühen Lebensalter geführt oder erzogen haben. Schwierig kann es werden, wenn Mutter und Vater verschiedene Stile beim Führen ihres Kindes haben.

Kann man das richtige Führen in der Familie lernen?

Führungskräfte lernen im Alltag zu führen. Das können und müssen Eltern natürlich auch. Am stärksten führt man durch das Vorbild. Dazu ist die Entwicklung der Persönlichkeit der Eltern notwendig.

Kinder erleben in der Familie viele verschiedene Vorbilder. Wie geht man damit um, wenn die Großeltern einen anderen Erziehungsstil leben als man selbst als Elternteil? 

Eltern und Großeltern führen nur dann gut, wenn sie den ureigenen Führungsstil anwenden können. Daher ist es legitim, dass die Großeltern anders führen, als die Eltern. Kinder können meist gut damit umgehen. Es muss nur klar sein, wer gerade führt.

Wie sollte man sich als Elternteil verhalten, wenn man schon einen kleinen „Tyrannen“ zuhause hat?

Wenn die Eltern nicht führen, beginnt das Kind zu führen. Die meisten Kinder sind dem Führungsvakuum nicht gewachsen. Einige werden aufgrund des mangelnden Korrektivs der Eltern zu Despoten und Tyrannen.
Daher sollten die Eltern beginnen, die Führung wieder zurück zu erlangen. Da das meist nicht ohne Machtkämpfe abgeht, müssen die Eltern gestärkt werden. Sich diese Stärkung zu organisieren, ist der erste Schritt.

Sie plädieren für die „Begleitung mit dem Herzen“. Kann man das lernen?

Ja! Man lernt es entweder von den eigenen Eltern oder von anderen Menschen. Kinder brauchen Begleitung und Führung. Beides ist nicht theoretisch zu erlernen. Dazu braucht es das lebendige Vorbild eines anderen Menschen.
Ich biete dazu den Lehrgang „Einfühlsam begleiten“ an.
Die Teilnehmerinnen lernen zu erkennen, wann und wodurch sich das Herz verschließt und wie sie es wieder öffnen können. Wenn das Herz offen ist, spüren sie die Bedürfnisse des Kindes und können sie in Einklang bringen mit den eigenen Bedürfnissen. Damit ist es meist ein Leichtes, eine Lösung zu finden, die für beide Teile gut ist.

Vielen Dank für dieses interessante Interview!

Wer mehr von DI Dr. Höglinger erfahren möchte, für den gibt’s  am 17. Oktober im Neues Rathaus in Linz um 19.30 den Vortrag „Kinder liebevoll führen“. Es wird erklärt, wie man den ureigenen Führungsstil erkennt und wie man Führungskompetenzen alltagstauglich ausbauen kann.
Karten: http://www.erziehungsimpulse.at/

 

 

Sommerliche Winterkekse

Für all diejenigen, die die ständigen Temperaturstürze mit Selbstgebackenem begleiten möchten. Oder für all jene, die es den großen Kaufhäusern gleichtun wollen und schon einmal vorab für ein wenig Weihnachtsstimmung im Sommer sorgen wollen. Oder einfach für diejenigen, die den Geschmack von Zimt und Haferflocken lieben. Hier ein gesundes, schnelles Cookierezept von Michi aus Wien.

Man nehme:

Je eine Hand voll:

  • Haferflocken grob
  • Haferflocken fein
  • Amaranthpops
  • Kokosraspeln
  • gemahlene Nüsse
  • eine halbe Hand voll(zuckerfreie) Cornflakes
  • bißchen Rapsöl
  • Birnen oder Zwetschkenmus (oder Apfelmus)
  • Zimt nach belieben

Das Ganze mischen. Mit dem Löffel kleine Häufchen aufs Backblech ausstechen und dann für 20 min auf 180 Grad im Ofen backen.

Die Zutaten lassen sich beliebig erweitern oder verändern. Zum Beispiel mit einem anderen Mus oder Leinsamen statt Kokosraspeln.

Vor allem für ganz kleine Kinder sind diese Kekse ideal als „Zwischendurchstärkung“.

Übrigens waren im Originalrezept auch Rosinen drinnen. Aber mal ganz ehrlich? Wer mag schon Rosinen 😉

Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Alva!!

 

 

Hausfrauenqualitäten

Eva & Markus´ Ansichtssache

Eva:

Markus meint ich kann vieles gut. Kochen zählte er bislang aber definitiv nicht dazu. Diese Meinung ändert sich jetzt aber nach und nach. Ja, ich entwickle Hausfrauenqualitäten von denen wir vorher nichts ahnten. Ich koche, backe und staubsauge plötzlich und manchmal sogar gern. Wäschewaschen, -aufhängen und -zusammenlegen gehen praktisch von selbst. Bügeln habe ich auch wieder versucht, ist aber immer noch nichts für mich. Aber wer weiß, vielleicht wird auch das noch eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Vielleicht in Kombination mit Seifenopernschauen? Aber nur für ein Jahr. Denn dann darf Markus seine hausmännischen Talente in der Papa-Karenz unter Beweis stellen.

Markus:

Ich liebe Eva’s Suppen. Mann, sind die gut. Meine Frau ist eine wahre Suppenfee und ich meine sogar, sie könnte sich als Suppenköchin selbstständig machen. Unglaublich was man aus Zucchini, Kürbis, Karotten und anderem Grünzeugs, dem ich ja eher skeptisch entgegenstehe, alles zaubern kann. Einzig und allein der Verbrauch an Töpfen, Tellern und anderen Kochutensilien, die sie fürs Kochen braucht, grenzt meiner Meinung nach an heroische Verschwendung. Darum sträube ich mich auch gegen „Ich koche, du wäscht ab“, denn wenn ich koche, setzte ich unsere Küchengeräte sehr spartanisch ein. Daher gilt bei uns „Wer kocht, wäscht auch ab“. Auch sonst muss ich sagen, ist unsere Wohnung bei Eva in besten Händen und das, obwohl es nach Eva’s Aussage hier „besonders viel Staub“ gibt. Nur das Hemdenbügeln mag sie absolut nicht. Das Problem ist, ich auch nicht. Und wenn ich vorschlage, die ungebügelten Hemden ins Hotel Mama mitzunehmen, dann muss ich aufpassen, dass sie mir nichts entgegenschmeißt. Ich versteh das zwar nicht, halte meine Mutter aber seitdem da raus. Also muss ich meine Hemden selbst bügeln und das umgehe ich elegant, indem ich ganz selten welche anziehe. Ich trage sowieso lieber T-Shirts 😉

Grüner Toast mit weißer Deko ;)

Für die Kids darf´s ruhig ein bisschen bunter sein am Teller – da kann man Altbewährtes und Neues leicht zusammenmischen und rauskommt:

Der Avocado-Toast

So geht´s:
Vollkornbrot toasten.
1 Avocado mit der Gabel zerdrücken, mit dem Saft von 1/2 Zitrone vermengen und etwas Salz und Pfeffer beimengen.
Wer es gerne scharf mag, kann auch Chili hinzufügen.
Dann die Spiegeleier braten, das getoastete Brot mit Avocadocreme bestreichen und das Spiegelei draufgeben – lecker, schmecker 😉

Meine Kinder lieben ihn!

Margot, Familienbundzentrum Pamaki /Schwanenstadt

Bild: http://www.pixabay.com/