Unsere Maus muss raus!

Eva & Markus´ Ansichtssache

Eva:

Bereits im Alter von 6 Wochen feierte unser Pfirsichkuchen sein Ausflugs-Debüt, weil Papa es sich in den Kopf setzte. Ich, noch geschmeidig im Wochenbettfeeling, hatte gar keine Lust auf drei Tage Familienfeier am Land. Allein der Gedanke daran machte mich ganz wuselig. Wie können wir unseren Spatz 70 km in der Babyschale transportieren? Das ist doch nicht gut für den Rücken! Was machen wir, wenn sie weint oder hungrig wird? Wir müssen das genau planen. Und richtig viel Zeug einpacken! Haben wir soviel Platz im Auto? Der Kinderwagen beansprucht schon den ganzen Kofferraum für sich! Wir brauchen eine Checkliste! Noch besser: Wir fahren erst gar nicht! Ja, am besten wir bleiben einfach zuhause!

Markus:

Ich konnte unseren ersten Ausflug als Familie gar nicht erwarten. 6 Wochen nach der Geburt bot sich die optimale Gelegenheit – eine mehrtägige Familienfeier inkl. aller Onkeln, Tanten, Omas und Opas. Unsere Kleine hatte sich schon an ihr neues Zuhause gewohnt und war die meiste Zeit ziemlich entspannt. Daher stand meiner Meinung nach, einem neuen Abenteuer nichts mehr im Weg. Ich bündelte meine gesamte Überzeugungskraft gegen Evas Bedenken und siehe da – wir packten. Eine 2-seitenlange Checklist, 3 Reisetaschen, 1 Wickeltasche, 1 Tragetuch, 1 Kinderwagen und 1 Maxicosi später saßen wir im bis oben angefüllten Auto. Ein letzter Check, ob wir auch das Baby eingepackt hatten und los ging es zu Tagen voll „tututu“, „gutschi gutschi gutschi“ und „moiiii“. Da schwillt die Papabrust.

Wenn es schon sein muss (Zitat Eva), dann darf Folgendes bei den ersten Außeneinsätzen nicht fehlen:

Babypflege

  • ~ 10 Windeln pro Tag (safe side)
  • eine Menge Stoffwindeln
  • Feuchttücher (ohne Parfum!)
  • Vitamin D Tropfen
  • Wundcreme & Co

Klamotten

  • ausreichend Bodys und
  • Strampler oder wie ihr sonst euer Baby gerne kleidet

Schlafen

  • Vertraute Kuscheldecke
  • Nachtstrampler/Pyjama
  • Babyphone
  • Nachtlicht

Outdoor – je nach Jahreszeit

  • Babytrage/Tragetuch und/oder Kinderwagen
  • Haube/Sonnenhut
  • Handschuhe
  • Jacke
  • Kälteschutzcreme/Sonnencreme

Ab in den Wald

Einen herrlichen Ausflug in den Wald wissen die Kleinen nicht immer zu schätzen. Doch durch ein paar kleine Anregungen wird der Spaziergang schnell zum aufregenden Erlebnis!

Wer findet als erstes einen runden Gegenstand?
Gut, das ist vielleicht schnell gelöst. Aber jetzt geht’s an die nächste Aufgabe: Wir suchen etwas Glattes. Und dann wollen wir noch etwas Schweres als Andenken mitnehmen.

Wenn die Kinder schon lesen können, bekommen sie die Aufgaben auf einem Zettel.

Auch die Geräusche sind im Wald für die Kinder oft überraschend interessant. Ganz still sein fällt ihnen meist schwer, aber dafür dürfen sie raten welches Geräusch sie hören.  Bei manchen Kindern kennt die Fantasie keine Grenzen. Meine Vierjährige hat tatsächlich Dinosaurier gehört. Sie schwört es bis heute.

Und auch in Gruppen macht das Suchen von Tieren, Gegenständen und vielleicht auch Pfotenabdrücken von Tieren großen Spaß!

Tipp von Isabella, Familienbundzentrum Pregarten

Bild: http://www.pixabay.com/

Trage vs. Kinderwagen

Eva & Markus´ Ansichtssache

Eva:

Unsere Kleine mag beides: Kinderwagen und Babytrage. Aber in vollen Straßenbahnen machen sich Mütter mit Kinderwagen beim Bimfahr-Volk oft unbeliebt. Außerdem schläft unser süßes Babylein in der Trage leichter ein. Also gehen wir bevorzugt mit Babytrage raus. Dort trifft Mama mit zuckersüßem, alle Welt anlächelnden Baby auf viele wunderliche Menschen. Die sagen dann meistens: „So eine freundliche Maus!“, und wir finden das wirklich sehr nett. Außerdem haben wir gelernt, allzu aufdringlichen, Baby tätschelnden Muttis und Omis geschickt auszuweichen und uns mit freundlichen Worten an ihnen vorbei zu winden.

Manche Begegnungen sind aber anders. Manche sagen dann solche Sachen: „Kriegt das Baby da auch genug Luft?“, „Die kann sich da drinnen ja gar nicht rühren!“, „Kriegen Sie davon nicht Kreuzweh?“, „Haben Sie keine Angst, dass Ihr Kind da heraus fällt?“ Mit diesem letzten Satz machte mich die Verkäuferin an der Supermarktkasse tatsächlich kurz sprachlos. „Äähhh nein, da fällt nix raus, aber danke!“

Markus:

Wir haben uns extra einen geländetauglichen Kinderwagen gekauft – sozusagen einen Jeep. Denn schließlich sind wir ja ursprünglich vom Land und möchten das auch mit unserer Kleinen erkunden. So müssen wir es jetzt hinnehmen, dass unser Baby-Geländewagen für die Stadt äußerst ungeeignet ist. Ist aber egal, denn unsere Kleine möchte sowieso lieber getragen werden – da sieht sie mehr und ist immer live dabei. Deswegen haben wir uns ein Tragetuch ausgeborgt. Das war jedoch für unseren Geschmack, trotz offizieller Babytragetuch-Beratung, zu kompliziert. Darum haben wir auf Willhaben eine Babytrage ersteigert, die tatsächlich wesentlich einfacher zu handhaben ist und mit der auch Papa zurechtkommt. Unserer kleinen Maus gefällt die Trage, auch wenn sie lieber auf die Hand genommen wird. Mit ihrer Vorliebe rennt sie bei Papa offene Türen ein. Denn der ist auch der Meinung, dass das Baby auf der Hand sicher mehr Spaß hat. Zudem schwitzt man sich gegenseitig nicht so an, was bei der Babytrage im Sommer schon der Fall ist. Aber egal welches Tragemittel Mama und Papa lieber haben, wir geben sowieso nur eine Empfehlung ab. Am Ende entscheidet eh die Kleine, mit was wir ausgehen 😉

3 Fragen, 6 Antworten

Habt ihr eine Trageberatung gemacht?
Eva: Unsere Kleine hat sich immer so überstreckt, da wurde das Tragen zu einer richtigen Challenge. Daher habe ich mir von einer Trageberaterin die Kreuzwicklung im Tragetuch richtig erklären lassen, damit da nix sein kann. Zur Sicherheit.
Markus: Ja, Eva. Sie hat mir dann gezeigt, wie es richtig angelegt wird. Aber mir war das eindeutig zu kompliziert.

Welche Trage habt ihr?
Eva:Zu Beginn borgten wir uns vom Familienbundzentrum ein elastisches Tuch von „je porte mon bébé“. Das kann man vorbinden und ist optimal für eine Trageanfängermama wie ich eine war. Aus fitnesskurstechnischen Gründen tauschten wir das dann gegen ein gewebtes Tuch. Den langen Bodenaufwischer fand ich aber eher umständlich. Als die Kleine dann alt genug war, kauften wir eine gebrauchte Babytrage. Die Handhabung gegenüber dem Tuch ist so viel einfacher. Und der Maus taugt es auch.
Markus: Die Babytrage, die wir jetzt haben, benutze ich auch. Nur im Sommer ist es mir mit der Kleinen umgespannt zu warm.

Trage oder Kinderwagen – Wo seht ihr die Vorteile?
Eva: Die Trage finde ich super, wenn ich wo bin wo viel los ist. Zum Beispiel in der Bim oder bei Veranstaltungen, wo der Kinderwagen zu langsam vorankommt. Auch beim Großeinkauf nehme ich die Maus statt in der schweren Auto-Babyschale lieber in der Trage mit.
Markus: Der Kinderwagen ist für länger Ausflüge super oder wenn wir Essen gehen. Das Tragetuch ist optimal, wenn man die Hände frei haben möchte. Am liebsten trage ich unsere kleine Maus aber auf der Hand.

So wird gesunde Jause zum Hit!

Dienstags gibt’s bei uns im Familienbundzentrum Reiser unser selbstgemachtes Dinkelbrot, das wir am Vortag gemeinsam mit den Kindern zubereiten (siehe Beitrag „Weckerltag“ vom 27.4.2016). Dazu gibt’s Butter und mundgerechtes Obst und Gemüse.

Kaum einer mag eine ganze Karotte oder eine Orange in der Schale auf seinem Teller liegen haben, aber wenn Obst und Gemüse liebevoll zubereitet, in kleinen Häppchen angeboten werden, greift jedes Kind gerne zu…

Unser Geheimtipp: Manchmal rühren wir selbst Butter aus Biorahm, denn die schmeckt viel besser als die gekaufte – sagen die Kinder – und sie haben Recht!

Wir drücken die Daumen fürs Ausprobieren!

Erika, Familienbundzentrum Reiser

Essbare Zauberstäbe

Zaubern zu können muss super sein! Man kann sich tolle Sachen wünschen und im Handumdrehen sind sie Realität. Ob unsere Selbstgemachten Zauberstäbe tatsächlich jeden Wunsch erfüllen können, ist nicht erwiesen, dafür schmecken sie äußerst lecker!

Ihr braucht:

  • Grissini oder Mikado Sticks King Choco
  • Schokoglasur (hell oder dunkel)
  • Zucker Streusel nach Belieben

So geht´s:

Die Stangerl in die warme Schokoglasur tauchen und gut abtropfen lassen. Danach in die Zucker Streusel wälzen und abkühlen lassen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt 😉

Meine Kinder haben sie geliebt, darum haben wir sie immer wieder aus Grissini gezaubert!

Julia, Familienbundzentrum Puchenau

Farb-Glas-Spaß-Experiment

Bunt, bunter am buntesten – wir mischen jede Lieblingsfarbe!

Ihr braucht:

  • leere Gläser mit gut verschließbarem Deckel (z.B. von Babynahrung)
  • Lebensmittelfarbe (oder Ostereierfarbe)
  • Speiseöl (idealerweise Rapsöl, denn meine Tochter hat beim ersten Mal geweint, weil oben so eine dunkelgrüne „Suppe“ geschwommen ist….sprich Olivenöl.)

So geht´s:

Die Gläser bis knapp über die Hälfte mit Wasser füllen und dann nach Belieben die unterschiedlichsten Farben einrühren. So lange mischen bis die Farbe gefällt.
(Und dazwischen so wie bei uns, sicher dreimal wieder ausleeren und von neuem beginnen ;))
Am Schluss das Glas bis ca. 1 cm unter den Rand mit Öl füllen und gut verschließen.

Nun gehts los! Durch kräftiges Schütteln mischt sich die Farbe mit dem Öl. Es entstehen winzige Perlen und nach einiger Zeit trennt sich das Gemisch wieder und das (leichtere) Öl schwimmt erneut an der Oberfläche. Das Ganze hält verschlossen recht gut und unsere Gläser sind noch nie ranzig oder ähnliches geworden. Darum brauchen wir auch bald ein eigenes Regal, weil meine Kinder nicht mehr aufhören können 🙂

Wenn man eine Tintenpatrone zum Färben nimmt, kann man auch zuerst das Wasser mit dem Öl mischen und dann die Flüssigkeit eintropfen und zusehen wie sich zwar das Wasser mit der Farbe vermischt, nicht jedoch das Öl. Ist auch spannend!

Das Experiment ist zwar auch für Regentage geeignet, aber mir persönlich macht die Plantscherei draußen mehr Spaß.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht euch Alva!